Software Hersteller_Ableton
Test
10
16.11.2020

Ableton Live 11 ist, was Ableton Live 10 hätte sein können. Was hier an Workflowverbesserungen und kreativen Effekten geboten wird, kann man nur uneingeschränkt empfehlen. Die Gründe, überhaupt noch auf eine andere DAW auszuweichen, werden immer weniger. Auch wenn wir es schade finden, dass kein neues Instrument dabei ist, Push für einen vollen Versionssprung sehr wenig Aufmerksamkeit bekommen hat und uns wie erwähnt auch einiges fehlt: Es muss ja auch noch etwas übrig bleiben für Update 11.1 und Version 12. Denn auf der anderen Seite ist der Comping-Workflow ein Traum. MPE und Ableton Live sind wie füreinander gemacht. Was die Bearbeitung von Clips, die Qualität und den Charakter der neuen Effekte betrifft, so macht die DAW tatsächlich großen Spaß. Das muss ein Update in diesem dicht gedrängten Feld der DAW-Welt erst mal schaffen.

Ableton Live 11 kommt offiziell erst im Frühjahr 2021 heraus, wer allerdings bereits jetzt eine Live 10 Version kauft, spart 20% und erhält das Upgrade dann kostenlos!

  • Pro:
  • Comping-Workflow ist sehr flüssig
  • Comping von verbundenen Spuren (Multitrackediting)
  • MPE-Technologie macht kreatives Spielen einfacher
  • Bearbeitung von MPE-Daten sehr flüssig
  • Die neuen Clip-Funktionen machen programmiertes MIDI musikalischer
  • Effekte mit eigenem Charakter
  • Tempofollower macht Live flexibel für Tempoänderungen
  • Contra
  • kein Contra
  • Features
  • DAW für Windows und Mac
  • Mehrspuraufnahmen bis zu 32 Bit / 192 kHz
  • Ableton Link zur einfachen Synchronisation mehrerer Workstations über WLAN
  • 256 Mono-Audio-Ein- und -Ausgänge
  • Integriertes Max for Live (Suite)
  • Session View für das Sammeln von Ideen
  • Enge Anbindung an Abletons Controller Push
  • Templates für Controller vieler anderer Hersteller
  • Neue Effekte: Hybrid Reverb (Halleffekt), Spectral Resonator (Resonanzeffekt), Spectral Time (kreativer Delayeffekt), Pitchloop
  • Überarbeitete Effekte: Redux (Bitcrusher), Phaser-Flanger (mit Doubler), Chorus-Ensemble (mit Vibrato)
  • Neue Soundpacks: Voice Box; Drone Lab, Mood Reel, Upright Piano, Brass Quartet, String Quartet
  • Neuordnung der internen Audioeffekte
  • Comping mit verbundenen Spuren
  • MPE-Fähig
  • Tempo-Folgen
  • Dagei-Export: Wav und MP3
  • Datei-Import: WAV, MP3, AIFF, und Ogg Vorbis
  • Systemvoraussetzungen
  • Mac OS X 10.13 oder neuer,
  • Intel® Core™ i5 processor
  • 8 GB RAM
  • Minimum 1280x800 Auflösung
  • Windows 10 oder neuer,
  • Intel® Core™ i5 processor oder AMD multi-core processor.
  • 8 GB RAM
  • Minimum 1366x768 Auflösung
  • 3 GB Standardinstallation, 80 GB Vollinstallation
  • Preis
  • Upgrade von Suite 7-10 auf 10: 199,- EUR (Straßenpreis am 14.11.20)
Veröffentlicht am 16.11.2020

Audiobeispiele

Pro & Contra

  • Comping-Workflow ist sehr flüssig
  • Comping von verbundenen Spuren (Multitrackediting)
  • MPE-Technologie macht kreatives Spielen einfacher
  • Bearbeitung von MPE-Daten sehr flüssig
  • Die neuen Clip-Funktionen machen programmiertes MIDI musikalischer
  • Effekte mit eigenem Charakter
  • Tempofollower macht Live flexibel für Tempoänderungen

  • kein Contra

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