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Test
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20.01.2020

Ableton Live Lite Test

Günstige DAW für Win und Mac

Aller Anfang ist lite

Ableton Live gehört zu den meist genutzten DAWs überhaupt. Das für Laptopbildschirme ausgelegte GUI, die Session-Ansicht und viele durchdachte Bearbeitungsmöglichkeiten eignen sich besonders für DJs oder für Producer elektronischer Musik, die ihre komplette DAW dadurch jederzeit und überall zu Auftritten mitnehmen und live nutzen können.   

Mit Ableton Live Lite gelingt der Einstieg in die Welt der Musikproduktion noch leichter. Diese gedrosselte Version gibt es zum Beispiel beim Kauf eines Audio-Interfaces wie dem Focusrite Scarlett Solo 3rd Generation dazu. Aber auch bei Controllern wie dem Keylab Essential 61 von Arturia oder dem Novation Launchkey Mini MK 3 ist Ableton Live Lite  im Lieferumfang enthalten.

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Details & Praxis

Allgemeines

Ableton Live gibt es für Windows ab Version 7 in 64-Bit. Für Apple-User ist es dann aber schon ein bisschen komplizierter. Hier muss es mindestens OS X 10.11.6 sein. Auf früheren Versionen des Betriebssystems kann Ableton ebenfalls stabil laufen, das hängt aber mit der verwendeten Hardware zusammen und auch damit, wie aktuell Treiber und Software sind. Hinweise zu verschiedenen Versionen des Betriebssystems im Zusammenhang mit Ableton Live lassen sich auf der Hilfeseite des Herstellers finden.

Nach dem Erstellen eines Accounts auf der Herstellerseite kann die Software mittels einer Seriennummer registriert werden. Danach steht der Installer im Benutzerkonto zur Verfügung. Beim ersten Start von Live Lite muss die DAW dann nur noch autorisiert werden – fertig.  

Ausstattung

Die Anzahl an möglichen Audio- und MIDI-Spuren ist in Ableton Live Lite auf jeweils acht begrenzt. Für den Einstieg in die Welt der Audioproduktion ist das absolut ausreichend. Werden die Projekte mit der Zeit dann aber größer, könnte das schon zum Problem werden.

Native Effekte gibt es in Live Lite insgesamt 12 Stück, darunter aber nicht nur die Klassiker wie Kompressor, EQ und Reverb. Es finden sich dort auch Exoten wie Beat Repeat, Erosion oder Redux, mit denen verschiedenste Audiobearbeitungen möglich sind. Absolut lobenswert ist aber die Tatsache, dass bereits bei Ableton Live Lite Drittanbieter-Plugins unterstützt werden. So kann man den Funktionsumfang seiner DAW endlos erweitern, selbst mit Freeware.

Instrumente gibt es vier Stück. Drum Rack ist ein Sampler mit 16 Pads, auf die man Samples, Synthesizer oder Effekte legen kann. Impulse ist ein Drum-Sampler, mit dem auch komplexe Modulationen möglich sind. Simpler ist ein Sampler mit klassischen Syntheseparametern. Und im Instrument Rack lassen sich mehrere Instrumente und Effekte zu neuen Sounds zusammenfassen. Dazu kommen noch 84 Loops, 1249 Drum-Hits und 513 Multi-Samples, Effekte und One-Shot-Samples.

 

Darüber hinaus beinhaltet Ableton Live Lite alle grundlegenden Funktionen, die den Ableton Workflow ausmachen. So ist auch hier die Session-Ansicht verfügbar, die eine spontane Verwendung, Erstellung und Neuorganisation von Audio/Midi-Clips möglich macht. Diese intuitive Form der Musikwiedergabe ist nicht nur für den Live-Einsatz geeignet, sondern setzt auch im Studio ordentlich kreatives Potential frei. Auch die kontinuierliche Wiedergabe ohne Pausen und Unterbrechungen von Clips, sowie die Möglichkeit, viele Bearbeitungen auch während der Wiedergabe vorzunehmen, machen Live einzigartig. So können auch DJs ohne Unterbrechung nahtlos von einem Part eines Songs in einen anderen springen. 

Fazit

Ableton Live wird von vielen Produzenten weltweit genutzt. Beatbasierte Produktionen gelingen damit im Handumdrehen. Live Lite liefert deshalb auch vor allem Content, der sich in Beats einsetzten lässt. Die Begrenzung von Spurenanzahl und Ausstattung ermöglicht zumindest kleinere bis mittelgroße Produktionen. Die Möglichkeit, Drittanbieter-Plugins zu nutzen, ist aber genial und macht Ableton Live Lite zum Powerhouse.

Weiter Informationen findet ihr hier!

  • Pro
  • bietet den klassischen Ableton-Live-Workflow
  • Drittanbieter-Plugins werden erkannt
  • reichlich beatbasierter Content
  • Contra
  • Kein Contra
  • Features
  • jeweils 8 Audio- und MIDI-Spuren pro Arrangement
  • 12 freigeschaltete klassische und kreative Effekte
  • zahlreiche Loops und Sounds
  • Session-Ansicht und Clips
  • Drittanbieter-Plugins werden unterstützt
  • Preis
  • kostenlos
Veröffentlicht am 20.01.2020

Audiobeispiele

Pro & Contra

  • bietet den klassischen Ableton-Live-Workflow
  • Drittanbieter-Plugins werden erkannt
  • reichlich beatbasierter Content

  • Kein Contra

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