Test
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06.02.2009

Access Virus TI Snow Test

Von der Schneeflocke zur Lawine

Die Recklinghausener Firma Access baut seit 1997 die extrem erfolgreiche Reihe "Virus" und war zusammen mit Waldorf und Clavia DIE Marke, die der virtuell-analogen Synthese zum Durchbruch verhalf. Die Virus-Synthies tauchen in unzähligen Club- und Pop/Rock-Produktionen der letzten 10 Jahre auf und verhalfen vielen Songs zu einem ganz eigenen Charakter. So kann Access mit stolz geschwellter Brust eine beeindruckende Liste von namhaften Virus-Benutzern auf der Firmenhomepage präsentieren.

 

Angefangen mit dem Virus A, über die Modelle B und C, Classic und Indigo ist Access mittlerweile bei der Serie "TI" angelangt. TI steht für "Total Integration", die Einbindung ins Sequenzer-Setup per Software-Editor. Die USB-Schnittstelle macht es möglich, die TI-Modelle mittels "Virus Control-Plugin" wie einen Soft-Synth zu bedienen. Das jüngste Mitglied der TI-Familie heißt "Snow". Mal sehen, was der Youngster auf dem Kasten hat.

Audiobeispiele

Pro & Contra

  • Übersichtliches, robustes und hochwertiges Design
  • Portable Größe
  • Vielseitige Oszillatoren
  • Bis zu 50 Stimmen
  • Gute und vielseitige Filter
  • Gute Emulation des Moog Cascade Filters
  • Gute interne Effekte
  • Vocoder
  • Atomizer (=Beatshredder/Glitch FX)
  • Komplexer Arpeggiator
  • Das gelungene Virus Control-Plugin erleichtert die Bedienung
  • Audio-Eingang
  • Expert- und Easymode
  • Über das Control-PlugIn (USB) 3 weitere Ausgänge im Hostsequenzer
  • Kann als eigenständiges Audio/MIDI Interface oder FX-Gerät genutzt werden

  • Relativ hoher Preis (Straßenpreis knapp über 1000 Euro)
  • Nur 4facher Multimode
  • Kein separater Kopfhörer Ausgang
  • Kein Audio Eingang über das Control-PlugIn
  • Schwächerer Prozessor als in anderen TI-Modellen
  • Nicht alle Parameter lassen sich vom Hostsequenzer automatisieren

Gehört zu dieser Serie

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