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Test
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28.05.2010

Praxis

So, und jetzt wollen wir mal schauen, wie das alles in der Praxis funktioniert. Zunächst einmal wird das MPK nach dem Anschließen über USB von jeder Software sofort erkannt, ohne dass ein Treiber installiert wird, und das sowohl auf dem neuen Mac als auch auf meinem Uralt-PC mit Logic 5.

Im Programmspeicher des MPKs befinden sich einige Templates für verschiedene Sequenzerprogramme, also voreingestellte Presets, die auf die jeweiligen Programme angepasst sind, unter anderem für Ableton, Reason, Cubase, FLStudio, Stylus und Sonar. Preset eins heißt „live lite“, und da dem MPK88 eine kostenlose Version von Ableton Live Lite Akai Edition beiliegt, wollen wir diese doch mal gleich installieren. Und gleich nach der Installation kommt auch schon das erste Problem: Am MPK88 auf „Play“ gedrückt, passiert erstmal gar nichts. Nach einigen Versuchen läuft Ableton los, reagiert aber weder auf „Rec“ noch auf „<<“ oder „>>“. Ich nehme das zum Anlass, mal die kostenlose Telefon-Hotline auszuprobieren. Leider ist die immer besetzt.

Nachdem ich es aufgegeben habe, die Hotline telefonisch zu erreichen und gerade eine Mail schreiben wollte, habe ich Live noch mal neu gestartet, und siehe da: jetzt funktioniert es. Ich kann alle Transportfunktionen vom MPK aus steuern, und die ersten beiden Fader des MPK kontrollieren die Lautstärken von Spur 1 und 2. Der Button unter dem Fader schaltet die Spur scharf. Wunderbar.

Die Ableton Live Lite Akai Edition enthält zehn so genannte „Drum Racks“.  Jedes Rack besteht aus 16 Samples, die genau auf den 16 MPC-Pads liegen. Hier gibt es drei Akustik-Sets, Roland 808 und 909, Linn Drum und ein paar andere. So kann jeder Anwender sofort losdrummen.

Pro & Contra

  • hervorragende Tastatur
  • solide Verarbeitung
  • hochwertige Potis und Slider

  • hohes Gewicht
  • ungewöhnliches Dynamikverhalten bei linearer Velocitykurve

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