Test
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12.01.2011

Allen & Heath Xone:PB Test

Der Verteiler-Profi

Digitale DJ-Systeme wie Torq von M-Audio oder Native Instruments Traktor Scratch haben sich seit einigen Jahren sowohl bei Einsteiger- als auch Profi-DJs durchgesetzt. Damit tauchen im Ablauf einer Party allerdings Probleme auf, wenn mehr als nur ein DJ für die Gestaltung des Abends verantwortlich ist. Brachten DJs früher lediglich ihre Platten oder CDs mit in den Club, so haben sie heute oft einen eigenen Zuspieler in Form eines Interfaces im Gepäck. Und nicht immer bleibt vor Veranstaltungsbeginn die Zeit für einen Soundcheck. Übernimmt im Laufe des Abends ein neuer DJ, der sein eigenes DJ-System nutzen will, das musikalische Ruder, kommt man unter Umständen ins Schwitzen. Weder will man die Musik für mehrere Minuten zwecks Umverkabelung unterbrechen, noch möchte man technische Störungen beim Wechsel im laufenden Betrieb riskieren. Daher ist eine externe Einheit gefragt, mit der man Signale des DJ-Pultes abgreifen oder einspeisen kann, ohne die Verkabelung zu unterbrechen.

Und genau für diesen Zweck hat Allen & Heath die Xone:PB entwickelt. Insgesamt vier Stereowege sowie zahlreiche Ein- und Ausgänge versprechen optimale Routingmöglichkeiten und einfaches Handling. Bei einem unverbindlichen Verkaufspreis von fast 300 Euro kann man allerdings nicht mehr von einem Schnäppchen reden. Deshalb wollen wir hier etwas genauer hinschauen, ob die Patchbay hält, was sie verspricht und ob sie ihr Geld wert ist.

Pro & Contra

  • Zahlreiche Ausgänge für Timecode-Signale
  • Schraube für Massekabel vorne und hinten
  • Ground-Lift für Eingangssektion
  • Sehr geringe Einbautiefe
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Phono/ Line-Filter

  • Schalter für Phono/ Line-Filter rückseitig
  • Relativ hoher Preis

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