Test
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22.04.2016

Alto TS210, TS212 und TS215 Test

Fullrange-Aktivlautsprecher

Aktives Zweiwege-System mit schönem Design

Multifunktionsboxen sind außerordentlich beliebt, und so lässt sich auch die neue TS2-Serie von Alto als PA-Box oder Floor-Monitor einsetzen. Die drei Modelle unterscheiden sich in Größe und Lautsprecherbestückung und werden von einer Bi-Amping-Endstufe angetrieben. Die Gehäuse sind aus leichtem Polypropylen gefertigt, das integrierte Mischpult erlaubt die Stand-alone-Anwendung. Wir haben uns die drei Boxen genauer angeschaut und prüfen, ob sie tatsächlich wahren Klang produzieren. Denn das Kürzel TS steht für „Truesonic‟.

Details

Die drei TS2-Modelle hören auf den Namen TS210, TS212 und TS215 und verraten so gleich ihre Chassis-Bestückung. Als Hochtöner kommt in allen Boxen ein 1-Zoll-Neodym-Kompressionstreiber zum Einsatz. Die lüfterlose Bi-Amping-Endstufe vom Typ Class D liefert 350 RMS Watt für die Bässe und 200 Watt für die Höhen. Anschlüsse und Bedienelemente sind bei allen Modellen identisch, lediglich Maße und Preis variieren. Für die aus den unterschiedlichen Gehäusevolumen resultierenden, leichten Unterschiede bei Frequenzgang und Schalldruck schaut bitte in die technischen Daten auf der rechten Seite.

Die Boxen werden in vorbildlich stabilen Doppelkartons ausgeliefert, der Einsatz von Styropor ist minimal. Zu jeder Box wird ein Netzkabel und eine mehrsprachige Bedienungsanleitung mitgeliefert.

Die Gehäuse besitzen eine leichte Trapezform, sind aus schwarzem Polypropylen gefertigt und wiegen vergleichsweise wenig. Die Speaker werden durch ein schwarzes Lochblech auf der Vorderseite geschützt, eine blaue LED über dem Firmenlogo kündet von Versorgung mit Netzspannung. Auf der Unterseite garantieren vier Gummifüße rutschfesten Stand, wahlweise dient der Stativflansch inklusive Feststellschraube der Aufnahme eines Hochständers.

An der linken und rechten hinteren Seite des Gehäuses sind zwei senkrechte Tragegriffe ins Gehäuse eingelassen. Durch die Schrägen auf beiden Seiten wird die Aufstellung als Monitor mit 45° Neigungswinkel möglich. Zwei M10-Flugpunkte auf der Oberseite sowie ein dritter auf der Rückseite erlauben den geflogenen Einsatz mit variablem horizontalem Abstrahlwinkel. Das Boxendesign ist ebenso schlicht wie einfach und sorgt für einen optisch ansprechenden Auftritt.

Mischen

Eine leicht versenkte schwarze Frontplatte auf der Rückseite der Box beherbergt Anschlüsse und Bedienelemente eines kleinen Mischpults. Im oberen Teil sitzen zwei Lautstärkeregler, die jeweils eine darunterliegende XLR/Klinken-Kombibuchse bedienen. Rechts neben den Reglern leuchtet eine grüne LED bei eingeschaltetem Verstärker und eine weiter LED meldet sich beim Einsatz der integrierten Schutzschaltung. Ein Druckschalter rechts daneben aktiviert in der Summe eine gehörrichtige Klangkorrektur und ein zweiter Schalter trennt die Massenverbindung des Summenpunktes, um bei Brummproblemen zu helfen. Phantomspannung stellt das System nicht zur Verfügung. Ganz unten liegt die Netzanschlussbuchse mit integriertem Sicherungshalter sowie ein Wippschalter zum Einschalten der Box.

Pro & Contra

  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Kein Lüfter
  • PA- und Monitoranwendung
  • Exzellenter Klang

  • -

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