Bass Hersteller_Ampeg
Test
7
13.07.2017

Praxis

Mir gefällt der Sound des Scrambler-Pedals mit niedrigen Drive-Einstellungen mit Abstand am besten. Wenn man dann noch zusätzlich die Höhen abmildert und den verzerrten Sound nur zu etwa 50% einblendet, kommt man mit dem Ampeg-Zerrer in Klangwelten, die durchaus an leicht übersteuerte Röhrenboliden erinnern. Die Verzerrung klingt organisch und der Basssound wirkt durch den zusätzlichen Obertongehalt der Verzerrung schön fett und mächtig. Hört selbst:

Im nächsten Clip steht der Drive-Regler hingegen auf Vollanschlag. Damit der Sound sein Bass-Fundament behält, habe ich das stark verzerrte Effektsignal aber nur zu etwa einem Drittel beigemischt, der Blend-Regler steht somit auf 10 Uhr:

Um zu untersuchen, wie aggressiv der Scrambler werden kann, habe ich zusätzlich zum Drive-Regler auch den Höhenregler sehr weit aufgedreht. Den Blend-Regler konnte ich nur bis etwas 13 Uhr aufdrehen, denn bei Mischverhältnissen über 60% zugunsten des bearbeiteten Signals verlor der Basssound durch die starke Verzerrung erheblich an Punch und Tragfähigkeit.

Die Klangfarbe und der Grad der Verzerrung bei der jeweiligen Reglerstellung sind natürlich nicht zuletzt auch vom Pegel des verwendeten Basses abhängig. Die Audioclips habe mit einem relativ lauten Aktivbass eingespielt, der Scrambler funktioniert aber auch mit passiven Bässen hervorragend und reagiert bei schwächeren Pegeln noch eine Spur sensibler auf die Dynamik des Spielers.

Noch mehr Overdrive-Sounds, die mit verschiedenen Einstellungen meines Testkandidaten möglich sind, könnt ihr im beigefügten Video hören.

Video

Audiobeispiele

Pro & Contra

  • überzeugender authentischer Sound
  • gute Kontrolle über den Sound durch Mischmöglichkeit
  • stabile und hochwertige Konstruktion
  • kinderleichte Bedienung
  • günstiger Preis

  • umständliche Pegelabsenkung im Gehäuse

Gehört zu dieser Serie

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