Workshop_Folge Workshop_Thema
Workshop
3
20.03.2020

Arpeggiator: Ideenlieferant in der Musikproduktion mit Synthesizern

Die Rolle des Arpeggiators beim Produzieren von Musik

Typische Einsatzgebiete des Arpeggiators im musikalischen Alltag

Fast jeder aktuelle Synthesizer bietet einen Arpeggiator. Doch wie funktioniert ein Arpeggiator, was kann man damit machen und wie setzt man ihn bei der Musikproduktion ein? In diesem Workshop erfahrt ihr alles zum Thema Arpeggiator bei Synthesizern.

Arpeggiatoren sind vielseitige Spielhilfen, die nicht nur praktisch bei der Erstellung von Begleitmustern sind, sondern auch eine echte Inspirationsquelle sein können. In fast jeder Stilrichtung der elektronischen Musik kommen Arpeggios vor, und mit einem Arpeggiator sind sie im Handumdrehen erzeugt. Hier erfährst du, welche Einstellmöglichkeiten und Patterns ein Arpeggiator bietet und wie man ihn einsetzt.

Quick Facts: Arpeggio | Arpeggiator

Was ist ein Arpeggio?

Unter einem Arpeggio versteht man das Aufbrechen eines Akkords in eine Folge von nacheinander erklingenden Einzelnoten. Das Wort “Arpeggio” stammt von “arpa”, dem italienischen Begriff für Harfe. Wörtlich bedeutet Arpeggio also, dass die einzelnen Noten eines Akkords wie auf einer Harfe nacheinander erklingen sollen. Arpeggios gehören seit jeher zu einem festen Bestandteil der Musik; schon viele klassische Komponisten haben Musik geschrieben, die starken Gebrauch von Arpeggios machte. In jüngerer Zeit sind Arpeggios zu einem wichtigen Stilmittel der elektronischen Musik geworden. Ein Arpeggio kann rhythmisch unpräzise sein – auch das langsame Streichen über mehrere Saiten einer Gitarre oder Harfe ohne klar definierten Rhythmus ist ein Arpeggio – oder rhythmisch exakt. In diesem Workshop verstehen wir unter einem Arpeggio eine rhythmisch präzise Tonfolge, wie sie von dem automatischen Arpeggiator eines Synthesizers erzeugt wird.

Was ist ein Arpeggiator?

Ein Arpeggiator ist eine elektronische Schaltung, die als Komponente in einem Synthesizer, als eigenständiges Gerät, oder als Software konzipiert ist. Der Arpeggiator wandelt auf einer Tastatur gespielte Akkorde elektronisch in Einzeltöne um, die in unterschiedlich wählbaren Mustern und einem variablen Tempo nacheinander gespielt werden und zu weiteren MIDI-konformen Geräten synchronisiert werden können.

Wie funktioniert ein Arpeggiator?

Die Arpeggiatoren verschiedener Synthesizer unterscheiden sich je nach Modell in ihrer Bedienung. Grundsätzlich gilt aber: Der Arpeggiator wandelt auf der Tastatur gespielte Akkorde in eine rhythmische Folge von Einzelnoten um. Man muss also nur einen Akkord spielen und erhält automatisch ein Arpeggio, ohne dass man jede Note einzeln spielen müsste. Auf welche Weise und nach welchen Kriterien die Arpeggio-Tonfolge erzeugt wird, ist meist anhand einiger Parameter einstellbar.

Seit wann werden Arpeggiatoren eingesetzt?

Die ersten, noch sehr einfachen elektronischen Arpeggiatoren gab es bei den Begleitsystemen von Heimorgeln in den 1960er Jahren. Schon bald nach dem Aufkommen der ersten Synthesizer hielten Arpeggiatoren Einzug in diese neue Instrumentengattung und gehörten bei vielen analogen Synthesizern der 1970er Jahre zur Standardausstattung. Gerade bei monophonen Synthesizern stellten sie eine Möglichkeit dar, trotz der Beschränkung auf eine Stimme Akkorde zu spielen, indem diese in ihre Einzelnoten zerlegt wurden.

In den 1980ern übernahmen die nun in großer Vielfalt verfügbaren MIDI-Sequencer viele der klassischen Aufgaben des Arpeggiators, sodass viele Synths der 1980er und 1990er nicht damit ausgestattet waren. Der Arpeggiator wirkte angesichts der neuen Möglichkeiten von Hardware- und Software-Sequencern veraltet. Doch mit der Renaissance analoger Synthesizer in den letzten 10 - 20 Jahren erlebte der Arpeggiator ebenfalls wieder einen Aufschwung. Auch die Popularität von Arpeggios in vielen Stilen der Dance- und Electro-Musik sorgte dafür, dass heute wieder viele aktuelle Synthesizer mit einem Arpeggiator ausgestattet sind.

Welche sind die typischen Arpeggiator-Patterns bei Synthesizern?

Als “Pattern” bezeichnet man bei einem Arpeggiator die Reihenfolge, in der die Akkordtöne nacheinander gespielt werden, das Abspielmuster. Im Laufe der Zeit haben sich bei den Arpeggiatoren von Synthesizern eine Reihe von Standard-Patterns herausgebildet. Jedoch sind nicht alle davon sind bei allen Synthesizern verfügbar; bei der Auswahl gibt es Unterschiede zwischen verschiedenen Herstellern und Synthesizern. Die wichtigsten Typen (Muster) sind:

Aufwärts (Up)

Bei diesem Pattern werden die Akkordtöne von unten nach oben nacheinander gespielt. Nach dem höchsten Ton wiederholt sich das Pattern und der Arpeggiator beginnt wieder mit der tiefsten Note.

Abwärts (Down)

Bei diesem Pattern werden die Akkordtöne von oben nach unten nacheinander gespielt. Nach dem tiefsten Ton wiederholt sich das Pattern und der Arpeggiator beginnt wieder bei der höchsten Note.

Aufwärts und abwärts (Up&Down)

Der Arpeggiator spielt die Noten des Akkords zunächst aufwärts und dann abwärts. Manchmal findet man auch eine Variante, die zuerst abwärts und dann aufwärts spielt, diese ist aber deutlich seltener anzutreffen.

Manche Arpeggiatoren bieten zusätzlich eine Variante dieses Patterns, bei dem die jeweils höchste und tiefste Note wiederholt werden. Dadurch lässt sich zum Beispiel verhindern, dass ein Arpeggio mit vier Noten in einem Track im 4/4-Takt aus dem Takt herausläuft. Durch die Notenwiederholungen passen die vier Noten sowohl bei der Aufwärts- als auch bei der Abwärtsbewegung genau in das 4/4-Taktraster.

Order, Assign (Reihenfolge)

Der Arpeggiator spielt die Akkordtöne in der Reihenfolge, in der sie auf der Tastatur gespielt wurden. Mit etwas Übung kann man die Reihenfolge der Noten auf diese Weise exakt bestimmen und ist nicht auf die Standardpatterns Up, Down und Up&Down beschränkt.

Random (zufällige Reihenfolge)

Der Arpeggiator spielt die Akkordtöne in zufälliger Reihenfolge. Gerade bei Arpeggios, die viele verschiedene Noten enthalten, kann das eine Inspirationsquelle sein und die Idee für einen neuen Track liefern. Der Nachteil ist, dass sich ein zufälliges Pattern meist nicht speichern und wieder abrufen lässt. Um später wieder darauf zugreifen zu können, muss man es also als Sequenz programmieren, sofern der Synthesizer diese Möglichkeit bietet.

Tempo, Synchronisation und Notenwerte

Das Tempo eines Arpeggiators kann auf verschiedene Weisen eingestellt werden. Oft gibt es dafür einen Drehregler, der entweder eine grobe, unkalibrierte Tempoeinstellung bietet (bei vielen älteren Analogsynthesizern) oder über das Display die Einstellung eines exakten BPM-Wertes ermöglicht. 

Viele Synthesizer bieten zusätzlich einen Tap-Tempo-Button, mit dem man das Tempo “eintappen” bzw. “klopfen” kann. Das ist vor allem auf der Bühne nützlich, um das Arpeggio spontan an das Tempo der Band anzupassen. Trotzdem ist die Nutzung eines Arpeggiators live mit einer Band immer etwas problematisch, wenn die Band nicht nach Klick spielt, denn die Einstellung ist auch mit Tap Tempo nie ganz exakt und es ist praktisch unmöglich, auf Temposchwankungen der Band schnell zu reagieren.

Die meisten heutigen Synthesizer bieten zusätzlich die Option, das Tempo zu einem externen Signal zu synchronisieren. Das kann ein MIDI-Clock-Signal sein (z. B. aus einer DAW, Drummachine oder einem Hardware-Sequencer) oder ein analoges Clock-Signal (z. B. von einem analogen Synthesizer, Modularsystem oder einer älteren Drummachine). Mehr zum Thema MIDI Clock erfährst du in unserem Artikel “Workshop Geräte synchronisieren mit MIDI Clock”. Näheres zum Thema analoge Clock-Signale findest du in unserem Artikel “CV/Gate verständlich erklärt”.

Zusätzlich zur Einstellung des Basis-Tempos bieten viele Synthesizer und Software-Arpeggiatoren die Möglichkeit, verschiedene rhythmische Unterteilungen (Subdivisions) zu wählen. Diese Einstellung beeinflusst die Notenwerte des Arpeggiators im Verhältnis zur BPM-Zahl bzw. zum Clock-Signal. Gängige Einstellungen sind Sechzehntel-, Achtel- und Viertelnoten sowie punktierte Notenwerte und Triolen.

Oktavumfang

Die Arpeggiatoren der meisten Synthesizer bieten eine Einstellmöglichkeit für den Oktavumfang des Arpeggios. Sie ist meist mit “Octave” oder “Range” beschriftet. Damit kann man wählen, über wie viele Oktaven sich das Arpeggio erstrecken soll. Ist “1” ausgewählt, erklingt das Arpeggio nur in der Oktave, in der man die Noten ursprünglich gespielt hat. Wählt man “2”, “3”, “4” etc. aus, so bewirkt dies, dass das Arpeggio in einem Oktavumfang von zwei, drei oder vier Oktaven spielt. Bei den meisten Synthesizern wird der Oktavumfang nach oben erweitert. Es gibt aber auch Synths (z.B. der Moog Sub 37 / Subsequent 37), bei denen man wählen kann, ob die zusätzlichen Oktaven oben oder unten hinzukommen sollen.

Hier hörst du die eben vorgestellten Standard-Patterns mit verschiedenen Oktavumfängen:

Latch / Hold

Eine weitere Einstellmöglichkeit, die man bei den meisten Arpeggiatoren findet, heißt Latch oder Hold. Dadurch spielt der Arpeggiator weiter, auch wenn man den ursprünglich gespielten Akkord auf der Tastatur loslässt. So hat man die Hände frei und kann damit zum Beispiel an den Reglern des Synthesizers “schrauben” oder auf einem anderen Instrument spielen. Die Latch-Funktion wird meistens mit einem Taster ein- und ausgeschaltet. Bei einigen Synthesizern ist sie auch mit dem Sustainpedal gekoppelt: Das Arpeggio spielt so lange, wie man das Pedal gedrückt hält.

Gate

Mit der Einstellung Gate, die man nicht bei allen Synthesizern findet, wird die Länge der vom Arpeggiator erzeugten Noten bestimmt. Gate wird in diesem Zusammenhang meist als Prozentwert angegeben. 100% bedeutet, dass die Noten legato gespielt werden – es entstehen keine Pausen zwischen den Noten. Mit kürzeren Gate-Werten lassen sich die Noten verkürzen, bis hin zu kurzen Staccatonoten.

Im nächsten Beispiel hörst du ein Arpeggio mit Gate-Werten von 100%, ca. 60% und ca. 30%.

Wo liegt der Unterschied zwischen einem Arpeggiator und einem Sequencer?

Arpeggiatoren und (Step-)Sequencer haben einige Gemeinsamkeiten und ähnliche Einstellungen. Bei vielen Synthesizern, die beide Spielhilfen bieten, teilen sie sich eine Sektion auf dem Bedienfeld und oft auch einige Regler, etwa für Tempo, rhythmische Unterteilung oder Gate-Zeit. Dennoch gibt es einige wichtige Unterschiede, die wir in der folgenden Tabelle gegenübergestellt haben. Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel – nicht alle Sequencer bieten die genannten Funktionen, und bei einigen Synthesizern verschwimmen die Unterschiede zwischen Arpeggiator und Sequencer. Im Allgemeinen lassen sich aber die folgenden Unterschiede festhalten:

Arpeggiator Sequencer
Wandelt einen Akkord in eine Abfolge von Einzelnoten um. Dafür steht eine Auswahl von Patterns zur Verfügung, die im Vergleich zu einem Sequencer aber weniger variantenreich sind. Ermöglicht die freie Programmierung einer Sequenz bzw. einer beliebigen Abfolge von Noten
Meist keine Möglichkeit zur Beeinflussung weiterer Klangparameter pro Note, wie Filter-Cutoff o.ä. Viele Sequencer erlauben neben der Aufzeichnung von Noten auch die Programmierung anderer Klangparameter pro Step, z. B. Velocity, Cutoff o. ä. Manche Sequencer können auch kontinuierliche Reglerbewegungen aufzeichnen.
Erlaubt meist keine Pausen, auf jedem “Step” wird eine Note gespielt. Steps können in der Regel statt einer Note eine Pause enthalten. Dadurch sind variantenreichere Rhythmen möglich.
Die Gate-Zeit und die Velocity lassen sich, wenn überhaupt, nur für alle Noten des Arpeggios gemeinsam einstellen. Viele Sequencer erlauben die Einstellung von Velocity und Gate-Zeit pro Step, sodass verschiedene Noten unterschiedlich laut und lang sein können. Auch Noten, die sich über mehrere Steps erstrecken (Bindebögen/Ties) sind in der Regel möglich.

Einsatzgebiete des Arpeggiators

Arpeggiatoren lassen sich vielseitig einsetzen. In vielen Stilrichtungen der Dance- und Electro-Musik kommen sie für Basslines und Begleitpatterns zum Einsatz.

Die Einsatzmöglichkeiten für Arpeggiatoren reichen aber weit über solche vordergründigen Patterns hinaus. So lassen sich Arpeggiatoren zum Beispiel sehr gut in Verbindung mit sphärischen Flächensounds einsetzen, um etwas Bewegung hineinzubringen. Im nächsten Beispiel hört ihr ein Layer aus einem Pad-Sound und einem leise dazugemischen Arpeggio, das dieselben Noten wie der Flächensound nutzt. Das Ergebnis ist ein interessanterer Sound mit mehr Bewegung, als es das Pad ohne Arpeggio wäre. Zuerst das Pad, dann das Arpeggio, und schließlich beides zusammen:

Bei umfangreich ausgestatteten Synthesizer-Workstations kann man einen auf diese Weise geschichteten Sound als Performance bzw. Layer abspeichern und als Ganzes wieder abrufen. Arbeitet man mit mehreren verschiedenen Klangerzeugern, so muss man die einzelnen Sounds in der DAW aufnehmen und dort zusammenmischen.

Akkord-Arpeggiatoren / Akkord-Sequencer

Die Arpeggiatoren mancher polyphonen Synthesizer und Portable Keyboards sowie einige Software-Arpeggiatoren bieten Patterns, die statt einer Abfolge von Einzelnoten eine rhythmische, sich wiederholende Folge von Akkorden erzeugen. Dabei handelt es sich streng genommen nicht um Arpeggiatoren (es werden ja keine Arpeggios erzeugt), sondern um Akkord-Sequencer. Solche Patterns sind sehr praktisch bei der Erstellung von rhythmischen Begleitpatterns. Je nach Ausstattung des Arpeggiators bzw. Sequencers kann man aus verschiedenen Preset-Patterns auswählen und/oder die Patterns bearbeiten, indem man z. B. den Rhythmus, die Lautstärke (Velocity), die Länge (Gate) oder die Oktave der einzelnen Akkorde verändert. 

Soft- und Hardware-Arpeggiatoren in der Übersicht

Bei vielen, wenn nicht sogar den meisten, aktuellen Synthesizern ist ein Arpeggiator bereits eingebaut. Dennoch kann es nötig oder sinnvoll sein, einen externen Arpeggiator oder einen Software-Arpeggiator zu nutzen, zum Beispiel wenn ein Synthesizer angesteuert werden soll, der keinen eigenen Arpeggiator besitzt, oder bei der Arbeit mit Software-Synthesizern in der DAW. 

Hardware-Arpeggiatoren

Außerhalb von Synthesizern findet man Hardware-Arpeggiatoren heutzutage hauptsächlich in USB/MIDI Controllerkeyboards. Viele solche Keyboards, die keine eigene Klangerzeugung besitzen, verfügen über Arpeggiatoren, die die auf der Tastatur gespielten Akkorde in MIDI-Arpeggios umwandeln und an die angeschlossenen MIDI-Geräte senden. Hier eine Übersicht einiger aktuell erhältlicher Controllerkeyboards mit integriertem Arpeggiator:

(* Affiliate Links)

Software-Arpeggiatoren

Software-Arpeggiatoren sind MIDI-Effekte, die innerhalb einer DAW zum Einsatz kommen. Genau wie ihre Hardware-Entsprechungen wandeln sie auf der Tastatur gespielte Akkorde in eine Abfolge von Einzelnoten um, die dann an ein Software-Instrument oder an einen externen MIDI-Klangerzeuger weitergeleitet werden. Software-Arpeggiatoren gibt es in einer großen Bandbreite. Das reicht von einfachen Programmen, die in etwa über den Funktionsumfang typischer Synthesizer-Arpeggiatoren verfügen, bis hin zu komplexen Arpeggiatoren, die oftmals eine Vielzahl von Patterns und Sequencer-ähnliche Möglichkeiten bieten. 

In einigen DAWs sind Software-Arpeggiatoren bereits integriert (z. B. Ableton Live, Logic Pro, Cubase, Reaper, Studio One). Alternativ kann man Arpeggiator-Plugins nutzen, die von einer Vielzahl von Anbietern erhältlich sind. Hier eine Übersicht (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

Schlusswort

Ein Arpeggiator ist nicht nur eine Spielhilfe, die das Erzeugen von Patterns aus zerlegten Akkorden vereinfacht, sondern kann auch ein Ideenlieferant und eine Inspirationsquelle sein. Richtig angewendet, liefert ein Arpeggiator Basslines, Begleitsequenzen und sogar Melodien, und kann ein kreatives Werkzeug beim Sounddesign sein. Wir hoffen, dass euch dieser Workshop zum Thema Arpeggiatoren gefallen hat!

Veröffentlicht am 20.03.2020

Verwandte Artikel

User Kommentare

Zum Seitenanfang
ZUR STANDARD WEB-ANSICHT X