Bass Hersteller_Ashdown
Test
7
09.11.2011

Ashdown Little Bastard 30 Test

Röhren-Basstopteil

Manchmal muss es Röhre sein

Spätestens mit dem Aufkommen und dem großen Erfolg von Grunge-Bands Anfang der Neunziger Jahre war bei Bassisten auch der warme und fundamentstarke Klang von Vollröhrenamps wieder angesagt. Eine Vorliebe, die sich bis heute nicht großartig verändert hat. Viele Bands und Bassisten aus den unterschiedlichsten Stilrichtungen setzen sowohl live als auch im Studio nach wie vor auf die Wärme und Homogenität der Röhre. Röhrentops sind aber in der Regel ziemlich unhandliche Kisten, und wer hat schon Lust, so einen 35 Kilo-Boliden zu jeder Probe oder Studiosession mitzuschleppen.

Ob das allerdings sein muss, ist die große Frage, denn die britische Verstärkerschmiede Ashdown hat mit dem „Little Bastard“ einen Mini-Vollröhrenamp im Programm. Mit 30 Watt, einem kompakten Format und moderatem Gewicht bietet er sich als Begleiter fürs Studio, die Bandproben, oder als cooler Übe-Amp mit Röhrensound in den eigenen vier Wänden an. Für den Namen des Mini-Verstärkers ließ sich Ashdown übrigens vom Leinwandhelden der 50er James Dean inspirieren, der nannte seinen Porsche nämlich liebevoll „Little Bastard“. Ob der Amp genauso rebellisch, kompromisslos und cool ist wie sein Vorbild?

Audiobeispiele

Pro & Contra

  • Sound
  • Verarbeitung
  • flexibler EQ
  • Größe / Transportfähigkeit
  • Optik
  • Preis/Leistung

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