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Test
10
04.05.2010

So sieht das GUI der Käsemaschine aus. So sonderlich viel zu entdecken gibt’s hier nicht, und das Meiste ist wohl auch selbsterklärend. Die Oszillator-Sektion erzeugt eine dem Sägezahn ähnliche Schwingung, Attack und Release regeln Einschwingphase und Ausklang, Brightness ist ein sanftes Lowpass Filter.

Im Folgenden durchläuft der Ton die Stationen „Ensemble“ (=Chorus), 6-Stage-Phaser und Reverb. Alle drei Effekte sind in ihren wichtigsten Funktionen regelbar und klingen ganz anständig! Vor allem sehr räumlich.

Mit dem Regler „Voices“ links unten lässt sich die Anzahl der maximalen Stimmen wählen. Wer seine CPU schonen möchte, sollte hier die kleinstmöglichen Werte einstellen.

Alle Parameter des GUI sind per Hostsequencer-Automation steuerbar, MIDI-Learn gibt leider nicht.

Jeweils eine Bank mit acht Presets (oder auch Usersets) sind mit den Buttons rechts oben in den Speicher des Käsemaschine ladbar, der Name des aktuellen Patches wird im mittigen Display angezeigt.

Wem das GUI mit den an Streichinstrumente erinnernden F-Löchern zu prätentiös ist, kann auch das silbern-metallische wählen. Hier wird mehr auf das Solina Design angespielt. In meinem Falle (ich arbeite auf einem Mac) muss ich dafür ein zweites AU-Component installieren und das erste wieder entfernen. Sonst gibt’s laut Bedienungsanleitung Probleme!

Cheeze Machine steht als AU- und VST-Format kostenlos zur Verfügung, für Windows Plattform sogar als Stand-alone Version.

Audiobeispiele

Pro & Contra

  • Warmer, breiter Klang
  • Leichte Bedienung
  • Stabile Software
  • Alle Parameter können automatisiert werden

  • Kein MIDI-Learn
  • Nicht besonders vielseitig

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