Bass Hersteller_Blackstar
Test
7
21.10.2019

Praxis

Mit dem amPlug 2 ist man im Handumdrehen starklar: Ab damit in die Klinkenbuchse des Basses, den Kopfhörer anschließen und schon kann es losgehen. Bereits nach den ersten Tönen bin ich durchaus positiv von der guten Klangqualität des Blackstar Mini-Amps überrascht. Alle drei Kanäle liefern solide Sounds, mit denen das Üben wirklich Spaß macht.

Die Einstellung "Modern" klingt relativ neutral, bei Position "Classic" wird ein Ampeg-ähnlicher Scoop-Sound simuliert, und mit dem Overdrive-Kanal kommen die Freunde von härteren Musikstilen auf ihre Kosten.

Das Beste ist aber, dass der Blackstar Bass amPlug viel weniger rauscht und hörbar klarer klingt als die ältere Vox-Version! Ein Grund dafür mag der Gain-Regler des Blackstar amPlug sein: das Signal lässt sich damit gezielt einpegeln, was besonders bei der Verwendung mit leisen Passiv-Bässen logischerweise zu weniger Rauschen führt. Möglicherweise werkelt im Blackstar aber zudem auch eine verbesserte Schaltung mit höherer Klangqualität. Wie auch immer, klanglich macht der Blackstar amPlug im Vergleich zu älteren Modellen erfreulicherweise wirklich einen großen Schritt nach vorne.

Als "nette Dreingabe" würde ich die sechs Drum-Loops bezeichnen. Klanglich sollte man hier nicht allzu viel erwarten und die Bedienung mit nur einem Taster ist auch schon etwas knifflig. Wenn gerade kein Gerät mit Playbacks oder guten Drum-Loops zur Hand ist, sind die Loops aber durchaus ein willkommenes Zusatz-Feature und man hat auf jeden Fall immer ein Metronom zur Timing-Kontrolle zur Verfügung!

Viel Spaß mit den Sundfiles:

Audiobeispiele

Pro & Contra

  • solider, angenehmer Sound bei allen drei Kanälen
  • Gain-Regler zum Einpegeln
  • gute Verarbeitung
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

  • Bedienung der Rhythmuseinheit

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