Test
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04.04.2011

Das A-500 Pro wird in einem typischen Pappkarton mit Tragegriff geliefert. Schnell ist es ausgepackt: Vor mir steht ein Masterkeyboard mit schwarzem Kunststoffgehäuse. Maße: 839 x 251 x 91 mm, Gewicht: 3,8 kg. Sein wohlproportioniertes, unaufdringliches Äußeres sorgt für einen positiven ersten Eindruck.  

Das beiliegende Zubehör ist übersichtlich: Bedienungsanleitung, USB-Kabel und eine CD und DVD zur Installation. Auf der CD befindet sich der Treiber und eine Mapping/Editier-Software für das Masterkeyboard, auf der DVD findet man die DAW Sonar 8.5.1 LE (nur für Windows) sowie Cakewalk Sound Center 1.10 (eine Soundlibrary mit Player), Rapture LE 1.0.1 (ein Synthesizer) und Studio Instrument Drums 1.0.1. (eine Drum Library). Letztere drei Programme laufen auch auf dem Mac.

Das A-500 ist zwar ein kleines, aber dennoch ausgewachsenes Masterkeyboard mit allen wichtigen Funktionen. Es hat 49 leicht gewichtete, anschlagdynamische Tasten mit Aftertouch, neun Drehpotis, neun Slider und acht anschlagdynamische Pads mit Aftertouch. Auch ein Button für die Hold-Funktion fehlt nicht, ebenso wenig ein Pitch- und Modulationsstick in Personalunion. Der Modulationsstick lässt sich auf zwei Achsen bewegen: Horizontal steuert man Pitchbend, vertikal (aufwärts) ein einsetzendes, zunehmendes Vibrato.

Im Taster-Block ganz links findet man nicht nur die Basisfunktionen Transpose und Octave Shift sondern auch Tastatursplit und Dual Mode. Das sieht man nicht bei jedem Masterkeyboard! Dazu später mehr.

Oben links leuchtet ein zweizeiliges LED-Display in mildem Orange, es ist nicht gerade groß, aber fürs Wesentliche reicht es. Es zeigt den jeweils aktiven Edit-Modus sowie den aktuell betätigten Controller nebst Wert an – und beim Editieren natürlich sämtliche Menüpunkte. Bei Tastenanschlägen wird der Velocitywert wie eine Pegelanzeige dargestellt: eine Art „Keyboarder-Tacho“ also.

Für Sonar-Nutzer (und solche, die es werden wollen) ist sicherlich die Active Funktion „act“ interessant. Schaltet man das A-500 in diese Betriebsart, lässt sich das Programm Sonar bezüglich seiner Transportfunktionen (Start, Stop usw.) mit den Steuerungsknöpfen unterhalb der neun Drehpotis bedienen. Eine tolle Funktion, die aber auf das Programm Sonar begrenzt ist.

Links an der Seite findet man sämtliche Anschlüsse: Power für ein optionales Netzteil (Roland PSA Serie), USB Eingang, MIDI In/Out, Eingänge für ein Hold- und ein Expressionpedal sowie ein Kensington Lock.

Pro & Contra

  • Preis/Leistung
  • gute Tastatur, Drehregler und Pads
  • Tastatur-Split
  • Erstellung von Controller-Mappings möglich
  • mitgelieferter Software Editor

  • Display hat nur 2 Zeilen
  • Transportsteuerung nur für Cakewalk Sonar
  • Slider und Value-Poti sind nicht so hochwertig verarbeitet wie die übrigen Controller

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