Gitarre Hersteller_Carl_Martin
Test
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09.01.2020

Carl Martin Comp/Limiter Test

Kompressor Pedal

Dynamik einfach im Griff

Der Carl Martin Comp/Limiter widmet sich erneut dem Thema Kompression, und laut Hersteller wurde das recht kompakte Pedal in der 2018er Version entwickelt, um Musikern im Alltag ein leicht zu bedienendes Werkzeug zur Steuerung der Dynamik an die Hand zu geben. Dementsprechend kommt das Gerät mit nur zwei Potis aus. Klanglich soll der Effekt auf Studio-Niveau arbeiten.
Kompressor-Pedale können nicht nur dabei helfen, die Dynamik im Griff behalten, sondern lassen sich in der Regel auch zum Formen des Sounds oder zum Boosten einsetzen. Was man mit dem Comp/Limiter von Carl Martin anstellen kann, möchte ich mir heute genauer anhören.

Details

Das Carl Martin Comp/Limiter-Pedal wird inklusive einer kurzen Bedienungsanleitung und optionalen Gummifüßchen geliefert. Für ein Bodenpedal in Standardgröße fällt das Gerät mit seinem Maßen von 60 x 115 x 50 mm (BxTxH) recht kompakt aus und bringt dabei 340 g auf die Waage. Auch dieses Exemplar aus dem Hause Carl Martin offenbart seine Anschlussmöglichkeiten an der Stirnseite. Neben Ein- und Ausgang findet der Anwender hier ebenfalls den Anschluss für das Netzteil. Batteriebetrieb ist nicht vorgesehen, die Stromaufnahme liegt bei 130 mA. Das Pedal kommt mit nur zwei Potis aus, die für den Grad der Kompression (Comp) und das Make-Up Gain (Level) zuständig sind. Im Detail wird über das Comp-Poti die Ratio, also das Kompressionsverhältnis eingestellt. Sowohl der Zeitraum der Attack-Phase und der Schwellenwert (Treshold), bei dem der Kompressor greifen soll, wurden vom Hersteller vorkonfiguriert und auf Gitarrenspielweisen zugeschnitten. Den Begriff Limiter im Produktnamen finde ich allerdings etwas irreführend. Auch wenn sich ein Kompressor und ein Limiter in ihrer Arbeitsweise sehr ähnlich sind, wird der Limiter in der Regel dazu eingesetzt, einen bestimmten Pegelwert nicht zu überschreiten. Carl Martin beschreibt das Pedal aber ansonsten auch als "Danish High End Compressor". Gefertigt wird das Pedal am Ende dennoch in China.

Audiobeispiele

Pro & Contra

  • saubere und robuste Verarbeitung
  • hohe Klangqualität
  • einfache Bedienung
  • passend auf Gitarrensignale zugeschnitten
  • nebengeräuscharm

  • keins

Gehört zu dieser Serie

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