Test
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14.12.2018

Chauvet DJ Geyser P7 Test

Nebelmaschine

Zweifarbige Effekt-Fontänen aus Nebel und LEDs

Die Nebelmaschine Geyser P7 von Chauvet DJ wartet mit Effekten auf, die sich durchaus mit Pyrotechnik vergleichen lassen - so verspricht es der Hersteller Chauvet. Ein kraftvoller Steam, mit den eingebauten LEDs farbig in Szene gesetzt, schleudert flammenähnliche Nebelfontänen auf die Bühne. Stroboskop-Effekte und von UV-Licht durchzogene Nebelschwaden schweben im Raum. Der Test wird zeigen, ob der Geyser P7 die Erwartungen erfüllt.

Details

Die Chauvet DJ Geyser P7 ist mehr als eine bloße Nebelmaschine. Die eingebauten LEDs können den Nebelstrahl in zwei Zonen mit RGBA-Farbmischungen, Stroboskop-Effekten und UV-Licht in Szene setzen, was laut Hersteller einem pyrotechnischem Effekt gleichkommen soll. Wahlweise kann der Fogger so gedreht werden, dass die Nebelfontäne nach oben, unten oder zur Seite austritt. Die Ansteuerung erfolgt am Gerät, per IR-Fernbedienung oder DMX-Lichtpult. In Anbetracht der Effekt- und Ansteuerungsvielfalt kommt die Geyser P7, wie der Name nahelegen könnte, keineswegs nur für DJs in Betracht, sondern für weit mehr Bühnenanwendungen.

Der erste Eindruck

Solide gebaut – so könnte man den ersten Eindruck auf einen Nenner bringen. Der Sicherungshalter ist unter dem Netzstecker gut zugänglich. Im Lieferumfang enthalten sind das Netzkabel, eine aus Sender und Empfänger bestehende IR-Fernbedienung, zwei Omega-Brackets zur Festinstallation und eine deutschsprachige Bedienungsanleitung.

Gewicht und Maße

Mit seinen Maßen von 400 x 362 x 210 mm beansprucht der Fogger schon einigen Platz. Er ist sicherlich kein Mini-Effekt zum Verstecken. Das Gewicht beträgt 8,5 kg. Der Tank kann 2,5 Liter Nebelfluid aufnehmen.

Die äußeren Ansichten und Anschlüsse

Auf der Oberseite ist der Tank eingelassen. Er wird mit einem einfachen, aber soliden Metallbügel gegen Herausfallen gesichert. Die dabei verwendete Schraube kann ohne Werkzeug von Hand gelöst werden. Sodann fällt der Blick auf die zwei LED-Zonen. Die quadratische ist mit vier LEDs bestückt, die längliche mit dreien. Aus dem Tankdeckel führt der Fluid-Schlauch nach außen in eine Gehäuseseite. Auf dieser Gehäuseseite ist praktischerweise ein Nebelstandsanzeiger eingelassen. Auf der gegenüberliegenden Seite befinden sich der Netzstecker mit Sicherungshalter, der AN-/ Aus-Schalter, die sowohl 3- als auch 5-polig ausgeführten DMX-Anschlüsse, der Anschluss für den Fernbedienungsempfänger und das Display mit vier Menütasten. An einer weiteren Seite ist über Ventilatorenschlitzen ein äußerst stabil wirkender Griff angebracht und eine Öse zur Aufnahme eines Safetys.

Auf der gegenüberliegenden Längsseite befinden sich weitere Lüftungsschlitze. Der DJ Geyser P7 steht auf vier Gummifüßen. Ebenfalls an der Unterseite liegen vier Aufnahmen für die zwei Omega-Brackets. Diese können sowohl horizontal als auch vertikal montiert werden, was die Festinstallation flexibler macht. Des Weiteren befindet sich an der Unterseite die abschraubbare Bodenplatte des Tankgehäuses. Soll der Fogger über Kopf montiert und der Nebel nach unten ausgestoßen werden, würde der Tank Kopf stehen und könnte auslaufen. Um dies zu verhindern, schraubt man die Bodenplatte des Tanks ab, um sie auf der anderen Seite des Gehäuses, an der sich die Nebeldüse befindet, wieder anzubringen. So steht der Tank auch bei nach unten austretendem Fluid immer mit dem Füllstutzen nach oben.

Pro & Contra

  • Kombination von Nebel und LED-Effekten
  • Nebelfontäne gleichzeitig in zwei Farben beleuchtbar
  • Stroboskop, UV-Licht, Farbmakros
  • Nebelausstoß nach oben, unten oder zur Seite möglich
  • DMX-Ein- und Ausgänge sowohl drei- als auch fünfpolig
  • mitgelieferte Omega-Brackets zur Festinstallation

  • Netzbuchse lose
  • fehlerhafte Beschriftung der Menütasten

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