Test
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27.12.2018

Chauvet Freedom Flex H4 IP X6 Test

LED-Washlight

Spritzwassergeschützt und mit kabellosen Betrieb

Der LED-Fluter Freedom Flex H4 IP aus dem Hause Chauvet kommt ohne Kabel aus. Dank Spritzwasserschutzes kann er vorübergehend im Freien verwendet werden. So eröffnet sich ein breites Anwendungsspektrum. Auch in der Ansteuerung präsentiert sich der H4 flexibel. Außer manuell und per IR-Fernbedienung kann die Akku-Leuchte mit Zubehör per Wireless-DMX am Lichtpult oder über eine App bedient werden.

Details

Das LED-Washlight Freedom Flex H4 IP von Chauvet bietet dem professionellen Anwender flexible Einsatz- und Ansteuerungsmöglichkeiten mit einer praktischen Ladestation für den herausnehmbaren Akku. So kann der H4 bei langen Veranstaltungen im Einsatz sein, während sein Ersatzakku schon geladen wird. Einsatzfeld ist die Hintergrund-, Effekt- und Dekobeleuchtung.

Beim Auspacken spürt man sofort das stattliche Gewicht des soliden Washlights von 4 kg. Dabei ist es nur 145 mm lang, 138 mm breit und 204 mm hoch. Das metallene mattschwarze Gehäuse wirkt rundum wertig verarbeitet. Im Lieferumfang enthalten sind außer dem H4 mit Akku, ein Ladegerät mit Netzkabel, eine IR-Fernbedienung sowie eine Bedienungsanleitung.

Äußere Ansichten und Bedienfeld

Sogleich fällt ins Auge, dass der H4 keine Anschlussbuchsen hat, weder für DMX noch zur Stromversorgung. Auf der Rückseite sind lediglich ein Bedienfeld mit Display und vier Tasten untergebracht, daneben der Einschub für den Akku und der An-/Ausschalter. Quer über die Rückseite des Scheinwerfers ist der Standfuß eingeklappt. Man kann ihn bei Bedarf stufenweise aufstellen und so die Winkelung variieren.

Die Längsseiten sind bis auf die Typenbezeichnung in schlichtem Mattschwarz gehalten. An einer Längsseite befindet sich ein M12-Gewinde. Von vorn schaut man den vier RGBAW+UV LEDs ins Auge. Ebenfalls vorn ist ein Safety-Bügel montiert.

Die inneren Werte

Die vier im Chauvet Freedom Flex H4 IP verbauten LEDs haben jeweils 10 Watt und eine zu erwartenden Lebensdauer von 50.000 Stunden. Die Stroboskoprate reicht von 0 bis 30 Hz. Beam und Field Angle sind bei 23° bzw. 34° fix. Erwähnenswert ist die Schutzklasse IP 54. Damit ist der H4 nicht nur gegen Staub in schädigender Menge, sondern auch gegen allseitiges Spritzwasser geschützt, was vorübergehende Outdoor-Einsätze möglich macht.  

Das Metallgehäuse hat die Schutzart IP 54, ist also gegen Staub in schädigender Menge und allseitiges Spritzwasser geschützt. Damit kann das Aufstellen auf sandigem Boden im Freien in Erwägung gezogen werden.

Das Zubehör

Zum Aufladen des Akkus muss dieser aus dem Scheinwerfer entnommen werden. Dazu schiebt man zwei am Akku angebrachte Klemmen zusammen. Beim Wiedereinsetzen rasten die Klemmen hörbar im Gehäuse des Freedom Flex H4 ein und der Akku sitzt stabil. Er hält abhängig von der Nutzung 8 bis 20 Stunden. Für das Aufladen an der mitgelieferten Ladestation müssen 6 Stunden einkalkuliert werden. Mit der IR-Fernbedienung kann der H4 unauffällig bedient werden. Wer es komfortabler mag, wird die optional erhältlichen Ansteuerungen via D-Fi-Hub oder FlareCon Air in Betracht ziehen. Beide senden Wireless DMX-Signale, entweder vom Lichtpult oder mit einer App vom Tablet oder Smartphone.

Pro & Contra

  • austauschbare Akkus
  • robustes Gehäuse
  • spritzwassergeschützt für vorübergehenden Outdoor-Einsatz
  • Standalone-Modus
  • Infrarot-Fernbedienung
  • Wireless-DMX
  • Ansteuerung per App mit optionalem Zubehör möglich

  • keine deutschsprachige Bedienungsanleitung

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