KC_Keyboard_Controller KC_einfach
Test
3
14.09.2011

DETAILS

Also, Karton geöffnet und das Z-Key herausgeholt. Und da ist er schon, der Aha-Effekt!

Das fühlt sich gut an. Nicht so billig wie viele seiner Kollegen. Das Aluminiumgehäuse macht was her, und auch das Design ist recht chic. Aber irgendwie erinnert es mich an etwas... Blankes Aluminium wie beim Apple Mac Book Pro? Seitenteile aus demselben glänzenden weißen Kunststoff wie mein MacBook? Ein weißes Dial wie beim Ipod? Na, wenn die Jungs von CME da mal nicht ein bisschen abgekupfert haben! Aber vielleicht fühlt sich Steve Jobs ja geschmeichelt, dass sich die chinesischen Designer so intensiv von seinen Produkten inspirieren ließen – wohl eher nicht!   Für uns bedeutet das zumindest, dass sich das Z-Key optisch sehr schön in eine Studioumgebung integriert, in der auch Apple Produkte ihren natürlichen Lebensraum gefunden haben.

Bedienelemente  

So, genug geschaut. Jetzt wird angefasst. Pitch- und Modulationsrad fühlen sich gut an. Ebenso die einzigen Taster, die zur Oktavtransponierung dienen. Ist das Keyboard transponiert, leuchtet ein Knopf blau. Um wie viele Oktaven man transponiert hat, lässt sich dabei nicht erkennen. Aber bei einem 61 Tasten-Keyboard ist das auch nicht so schlimm, da man sowieso selten um mehr als eine Oktave transponieren wird.   Das weiße Dial, das fest und unveränderbar auf Controllernummer 74 (Filter Cutoff) geroutet ist, ist leider nicht so hochwertig, wie es aussieht. Bei meinem Testgerät eiert es beim Drehen und schabt deshalb etwas am Rand entlang. Dafür gibt es schon mal den ersten Punktabzug.  

Anschlüsse  

Der zweite Punktabzug folgt auf dem Fuße. Denn die Platine, die die Anschlüsse auf der Rückseite beherbergt, ist nicht richtig festgeschraubt und gibt etwas nach, wenn man einen Stecker reinsteckt. Und abgesehen davon ist das Angebot an Anschlüssen schon recht mau. Es gibt nur USB, MIDI-Out und die Buchse für das Sustain-Pedal. Hier ist das CME UF60 deutlich besser bestückt und bietet z. B. einen zusätzlichen Eingang für ein Control Pedal und einen Stromanschluss, sodass es auch ohne Rechner als reines MIDI Keyboard betrieben werden kann. Das Z-Key hat zwar auch den MIDI-Out, aber ohne Rechnerverbindung keinen Strom. Es sei denn, man benutzt ein USB-Netzteil.  

Bedienung  

„Catering habe ich gecheckt, gibt keins!“

Dieser alte Muckerspruch lässt sich beim Z-Key Test umformulieren in „Bedienung hab ich gecheckt, gibt keine!“ Außer der reinen Tastaturfunktion, den Spielhilfen und dem einen Controller gibt es keine weiteren Features. Der Controller sendet immer auf #74. Möchte man etwas anderes als Cutoff steuern, muss man sein Soundmodul bzw. die Software umprogrammieren. Aber warum auch nicht. Ein schickes Gehäuse und eine gute Tastatur reichen ja auch für viele Anwendungsbereiche. Deshalb wollen wir uns nun im Praxisteil mal um das Wichtigste kümmern - die Bespielbarkeit.

Pro & Contra

  • Design
  • Aluminiumgehäuse

  • zu weiche Tastatur
  • kaum Features
  • wenig Anschlüsse

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