Test
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15.01.2019

DAP Audio MPR-200BT Test

Mediaplayer

Allround-Mediaplayer im 19-Zoll-Format

Der DAP Audio MPR-200BT ist ein richtiger Allrounder. Der Mediaplayer, der im 19-Zoll-Rackformat daherkommt, hat in seiner kompakten Form so einiges untergebracht. Neben Audio-CDs spielt das Gerät sowohl MP3s als auch WAV-Dateien von CDR, USB oder SD ab. Musik darf aber auch kabellos über Bluetooth oder aus dem integrierten Radio kommen. Und bei Bedarf sind sogar Aufnahmen möglich. Der Straßenpreis liegt bei knapp 350 Euro. In diesem Test geht es jetzt um die einzelnen Funktionen und die Leistung, aber auch um die Frage, für wen ein solches Gerät eine sinnvolle Anschaffung sein kann.

Details

Lieferumfang

DAP Audio MPR-200BT wird mit einem Kaltgerätestromkabel, Fernbedienung und einem Antennenkabel ausgeliefert. Eine Anleitung liegt in gedruckter Form bei, ist auf Englisch und in einer Kunststoffhülle mit Zip-Lock verpackt.

Der Mediaplayer steckt in einem 19-Zoll-Gehäuse und ist 1 HE hoch. Das entspricht den Maßen von 482 mm Breite und 44 mm Höhe. Die Tiefe beträgt 250 mm. Wie bei 19-Zoll-Gerätschaften üblich, sind Löcher für das Einschrauben in ein Rack vorhanden. Die Konstruktion ist aus schwarz lackiertem Metall gefertigt und wiegt insgesamt 3,7 kg. Aufgrund des Designs erinnert der DAP Audio MPR-200BT nicht unbedingt an einen CD-Player und könnte auch als ein Effektgerät oder Klangerzeuger für das Studio durchgehen. Die Verarbeitung wirkt sehr solide.

Vorderseite

Beim Anblick der Front fällt direkt die Einteilung in zwei Bereiche ins Auge. Das liegt in erster Linie an den voneinander getrennten, grün leuchtenden LCD-Displays gleicher Größe. Links befindet sich der Mediaplayer für CD, USB und SD. Da sehe ich den Einzug für die Disc und die Slots für die USB- und SD-Medien. Weiterhin entdecke ich zehn beleuchtete Gummitaster für die Bedienung und einen kreisrunden Push-Encoder für die Abspielgeschwindigkeit.

Die rechte Seite nehmen Tuner und Bluetooth-Player für sich in Anspruch. Neben dem dafür vorgesehenen Display sind 14 gummierte Buttons mit Beleuchtung für die Steuerung zuständig. Eine blaue LED leuchtet, wenn Bluetooth aktiviert ist.

Ach ja, es gibt auch zwei grün leuchtende „Lämpchen“, die oberhalb von Radiotuner und CD-Abteilung sind und deren aktuellen Betrieb anzeigen. Den Powerschalter an der linken Seite will ich natürlich auch nicht verschweigen, genau so wenig wie die Empfänger für Fernbedienung und Bluetooth rechts. Was ich vermisse, ist ein Kopfhöreranschluss. Der hätte aus meiner Sicht nicht geschadet.

Rückseite

Hier sind neben der Buchse für Strom- und Antennenkabel natürlich Ausgänge und ein Eingang vorhanden. Letzterer sollte jetzt nicht für Verwunderung sorgen, weil ich ja bereits von der Aufnahmemöglichkeit berichtet habe. Überraschend ist aber tatsächlich die Anwesenheit von mehreren Ausgängen. CD/Mediaplayer, Tuner und Bluetooth haben einen einzelnen Output. Der vierte, mit „Priority“ betitelte ist quasi der Main-Out, der als Summenausgang fungiert. Sinn und Zweck dieses Designs werde ich im gleich schon folgenden Praxisteil auf den Grund gehen. Sämtliche Anschlüsse sind übrigens als Stereo-Klinkenbuchsen ausgelegt. Auf XLR oder 6,3-Millimeter-Klinke muss verzichtet werden.

Fernbedienung

Die Fernbedienung ist ungefähr 150 mm lang, 48 mm breit und mit insgesamt 37 Knöpfen bestückt. Bei so vielen Buttons auf kleinem Raum könnt ihr euch bestimmt vorstellen, dass da die Übersicht in Mitleidenschaft gezogen wird. Das Verwenden von teilweiser roter Schrift auf dem schwarzen Kunststoffgehäuse tut da sein Übriges. Einen Design-Preis wird die Fernbedienung also nicht einheimsen, was aber eigentlich für die meisten Vertreter dieser Gattung gelten dürfte. Als Bedienung ist das kleine Ding letztendlich zu gebrauchen und Menschen sind ja lern- und anpassungsfähig. Bevor die Steuerung ihren Dienst verrichten kann, muss sie mit zwei AAA-Batterien gefüttert werden. Diese sind nicht im Lieferumfang enthalten.

Pro & Contra

  • Unterstützung von CDR/USB/SD
  • Bluetooth
  • Recording-Funktion
  • kompakte Form
  • Einzelausgänge

  • kein Kopfhöreranschluss
  • Spielt nur MP3 und WAV-Dateien
  • Recording-Eingang/Aux kann nicht abgehört werden

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