Test
3
19.03.2009

Der MoPho ist ein kleiner, vielseitiger Synth mit dem Klang eines Großen, was er zu einem Großteil seinem Filter verdankt. Dieses klingt typisch nach DSI: kräftig bis bissig. Der kleine Alleskönner bietet sehr viele Modulationsmöglichkeiten und eine kinderleichte Bedienung. Features wie Step-Sequenzer, Audio-Eingang, Stereo-Ausgang, "Feedback", "Osc-Sync" und "Audio Mod" machen den MoPho zu mehr als nur einem Basismodell.  Vermisst habe ich einen Ringmodulator und interne Effekte. Aber in Anbetracht eines Straßenpreises von etwa 370 Euro geht das völlig in Ordnung! Der kostenlose Software-Editor ist im Prinzip gut gelungen. Besonders bei komplexeren Programmierungen kommt man mit ihm deutlich schneller zum Ziel. Wie beschrieben, ist mir die Software mehrmals abgestürzt. Das passt nicht zum guten Eindruck eines durchdachten, gut funktionierenden Instruments. Hier ist ein Update dringend nötig! Auch MIDI-Learn oder die Ansprache der grafischen Oberfläche durch das Mausrad dürfen dafür gerne noch nachgereicht werden. Bestens geeignet ist MoPho für Bass- und Lead-Sounds, Sequenzing und auch „Abgefahrenes“. Und auch die Percussion- und Drum-Sounds sind nicht von schlechten Eltern!
Seinen Hauptanwendungsbereich sehe ich im Studio und im Setup des modernen DJs.  Ob Dave Smith damit an den Vintage-Klassiker Pro-One anknüpft? Einen Desktop-Synth mit einem Performance-Instrument zu vergleichen, ist nicht ganz fair. Aber sollte es noch eine Keyboardversion des MoPho geben ... warum nicht? Klanglich sind sie sich nicht besonders ähnlich, aber sie klingen beide verdammt gut!

  • Pro
  • Großartiges Filter
  • Leichte Bedienung
  • Vielseitige Klangarchitektur mit vielen Modulationsmöglichkeiten
  • Vielseitiger 4x 16-Step Sequenzer
  • Osc-Sync und Filter FM-Sounds
  • Stereo Audio-Ausgang
  • Zusätzlicher Kopfhörer-Ausgang
  • Audio-Eingang
  • Hardware-Verarbeitung
  • Kostenloser Software-Editor
  • Portabel
  • Contra
  • Freeware-Editor stürzte öfter ab
  • Kein Ringmodulator oder andere FX
  • Potis unter Umständen etwas zu langsam
  • Keine USB-Schnittstelle
  • Handbuch nur in Englisch
  • Farbgestaltung
  • Technische Daten
  • 2 VCOs mit Dreieck-, Sägezahn- und variabler Pulswelle
  • Rauschgenerator mit weißem Rauschen
  • Monophon
  • 2- oder 4-Pole Lowpassfilter mit ADSR Hüllkurve
  • VCA mit schneller ADSR Hüllkurve
  • Regelbare Velocity, -Delay, -Hüllkurven Ansprache sowie Level
  • Zusätzliche Hüllkurve (Env3) mit regelbarem Einsatzdelay und Velocity sowie Repeat Mode
  • 4 LFOs mit Sägezahn-, umgekehrter Sägezahn-, Pulse-, Dreieck- und Zufallswelle
  • Die LFOs sind sehr vielseitig einsetzbar
  • Modulationsmatrix mit 4 Slots
  • Zuweisbare MIDI-Controller: Mod Wheel, Aftertouch, Breath, Fußpedal
  • MIDI In/Out
  • Kein USB
  • 2x Audio-Out
  • 1x Audio-In
  • Headphone-Out
  • 384 Speicherplätze (3 Bänke à 128 Porgramme)
  • Preis: 398 EUR (UVP)
Veröffentlicht am 19.03.2009

Audiobeispiele

Pro & Contra

  • Großartiges Filter
  • Leichte Bedienung
  • Vielseitige Klangarchitektur mit vielen Modulationsmöglichkeiten
  • Vielseitiger 4x 16-Step Sequenzer
  • Osc-Sync und Filter FM-Sounds
  • Stereo Audio-Ausgang
  • Zusätzlicher Kopfhörer-Ausgang
  • Audio-Eingang
  • Hardware-Verarbeitung
  • Kostenloser Software-Editor
  • Portabel

  • Freeware-Editor stürzte öfter ab
  • Kein Ringmodulator oder andere FX
  • Potis unter Umständen etwas zu langsam
  • Keine USB-Schnittstelle
  • Handbuch nur in Englisch
  • Farbgestaltung

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