Test
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17.03.2016

Denon DJ Axis 12 und 12S Test

Kompakt-PA

Voll auf die Zwölf !?

Mit der Axis-Serie, bestehend aus dem 12-Zoll-Subwoofer Axis 12S und den 8- oder 12-Zoll-Topteilen Axis 8 bzw. Axis 12, steigt Denon DJ in den Bereich der kompakten Aktiv-PAs ein. Nicht unklug, denn dieser Bereich boomt. Klar, denn von der Hochzeit über das Firmenevent bis zur Oberstufenparty traut sich heute niemand mehr, eine Einladung zu verschicken, ohne an eine vernünftige Beschallungsanlage gedacht zu haben. 

Details

Das Axis-System von Denon DJ umfasst drei aktive Lautsprecher. Der Subwoofer Axis 12S besitzt eine 12-Zoll-Membran, die von einem 3-Zoll-Treiber in Bewegung gesetzt wird. Er arbeitet laut Hersteller von 35 bis 135 Herz mit einem Schalldruck von 120 dB (1 Meter). Darüber hinaus gibt es die Tops Axis 8 und 12, die auch alleine betrieben werden können. Eine Besonderheit der Tops ist die koaxiale Bauweise, Breitbandlautsprecher und Hochtöner sitzen also auf einer Achse. Nomen est omen. Dies sorgt in der Regel für eine Minimierung von Laufzeit- und Phasenunterschieden, was in einem klareren Stereobild resultiert.

Alle Lautsprecher werden von einer 1000 Watt starken Class-D-Endstufe befeuert und verfügen über eine einfache Misch- und Anschlusssektion. Ein zusätzliches Mischpult ist also nicht unbedingt erforderlich. Ob der Subwoofer zum Einsatz kommt, ist abhängig von Einsatzzweck und Ort: Für die abendliche Lesung in der kleinen Buchhandlung reicht bereits eine einzelne, gut platzierte Axis 8, die immerhin den Frequenzbereich von 55 - 22 kHz abzudecken vermag. Bei der kleinen Tanzveranstaltung im Vereinsheim hingegen erhöht der Subwoofer 12S den Spaßfaktor merklich, erweitert er den Frequenzbereich doch bis 35 Hz. Geht es um eine vollwertige Party, sollte es schon die Kombi aus Zwölfer-Tops und Sub sein. Und die haben wir uns für den Test bestellt.

Auspacken

Alle Lautsprecher erreichten uns sicher verpackt in Pappkartons mit angepassten Styroporplatten. Pro Karton liegen ein Kaltgerätestecker sowie ein mehrsprachiges Manual bei. Nicht zum Lieferumfang gehören Schutzhüllen oder Überzüge für die einzelnen Lautsprecher und die Distanzstange, um das Topteil mit dem Sub zu verbinden. 

Schon beim Herauswuchten aus der Verpackung fällt auf, dass die Tragegriffe sehr gut im Schwerpunkt angebracht sind. Beim Sub sitzen diese seitlich, beim Top ist es ein einzelner, versenkter Griff an der Oberseite mit viel Platz auch für große Hände. So lässt sich das ohnehin schon kompakte und leichte System problemlos alleine tragen. Das Design ist angenehm schlicht und die einzelnen Komponenten wirken gut verarbeitet. Besonders gefallen können die schlichte, blaue LED, sowie die Fußeinlässe auf der Oberseite, welche ein sicheres Stapeln mehrerer Boxen ohne Vibrationsverrückung ermöglichen.

Für die Potis und Anschlüsse auf der Rückseite wurde sogar an eine Vertiefung gedacht, die im Tour-Alltag Beschädigungen vorbeugt. Allein die schicke, matte Lackierung auf der glatten Cassis-Oberfläche dürfte sich als anfällig für Kratzer erweisen: Da muss nur jemand aus Versehen mit einem gummibesohlten Turnschuh dran vorbei schrappen und man hat eine Schleifspur. Aber gut – Lautsprecher sind Gebrauchsgegenstände und dürfen benutzt aussehen.

Pro & Contra

  • Prägnanter, moderner Sound
  • Portabel und flexibel einsetzbar
  • Integrierter Mikrofonverstärker

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Gehört zu dieser Serie

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