Hersteller_Denon
Test
5
10.12.2010

Denon DN-X1600 Test

TSP Certified: Zwei Worte, die begeistern

Digitale Vinyl-Systeme sind salonfähig. Was liegt also näher, als die benötigte Soundcard direkt ins Mischpult und somit auch in die Disco zu integrieren? Mein heutiger Testkandidat Denon DN-X1600 ist ein digitaler 32-Bit-Clubmixer mit integrierten Effekten, USB-Interface und V-Link-Technologie zur Synchronisation von Videos. Im DVS-Modus können Timecode-gesteuerte DJ-Programme direkt auf die Hardware zugreifen, sodass der Einsatz einer externen Lösung nicht zwangsläufig nötig ist. Erst kürzlich gab Native-Instruments in diesem Zusammenhang die Traktor-Scratch-Pro-Zertifizierung bekannt.

Mit einem Verkaufspreis von 999 Euro richtet sich der 1600er an semiprofessionelle Anwender, Profi-DJs, Club-Inhaber und Veranstalter. Er steht somit in direkter Konkurrenz zum Ecler-EVO4 (1185 Euro), Xone:4D (1699 Euro) und dem USB-fähigen Rane Clubmixer Rane-68 (2699 Euro). Wie seine Konkurrenten verfügt er über dedizierte MIDI-Bedienelemente, die den Zugriff auf erweiterte Softwarefunktionen sicherstellen. Und wem das nicht langt, der kann ja mal einen Blick ins aktuelle Portfolio der Japaner werfen, denn da tummelt sich neuerdings so manch interessantes Schmankerl für den digitalen DJ. Ich sag nur HC-1000S oder SC-2000.

Audiobeispiele

Pro & Contra

  • Hohe Audioqualität, saubere Phono-Preamps
  • Integriertes 4-Kanal-USB-Interface mit Traktor Scratch Pro Zertifizierung
  • Dedizierte MIDI-Sektion
  • 4 Kanalzüge mit Input-Matrix und DVS-Modus
  • 14 gut klingende integrierte Effekte
  • Standard- und USB-MIDI
  • Viele digitale Konfigurationsmöglichkeiten
  • Satter Kopfhörerverstärker
  • Sehr gute Verarbeitung

  • Wenig Kontrollparameter in der Effektabteilung
  • Sehr sensibler Cut der Gain- und EQ-Regler

Gehört zu dieser Serie

Verwandte Artikel

User Kommentare

Zum Seitenanfang
ZUR STANDARD WEB-ANSICHT X