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10.03.2017

Die besten Bass Riffs in Noten und Tabs - Ray Parker Jr.: „Ghostbusters“

Legendäre Bass Hit-Riffs zum Nachspielen

Die berühmtesten Bass Riffs in Noten und Tabs

1984 ist nicht nur der Titel von George Orwells berühmten Roman, in welchem er eine düstere Vision eines totalitären Überwachungsstaats beschreibt. 1984 war auch das Jahr, in dem unbestritten eine der besten Komödien der Filmgeschichte erschien: "Ghostbusters". Das gleichnamige Titellied ist, im Gegensatz zum erwähnten pessimistischem Roman, ein echter Feel-Good-Song, der bis heute populär ist und auf keiner Ü30/40/50-Party fehlen darf. Für ihn gab es sogar eine Oscar-Nominierung!

Den Track prägt in erster Linie eine zweitaktige Synthie-Bassline, die richtig Spaß macht und welche jeder sofort erkennt. Es gibt ja nicht allzu viele Stücke, die auch Nicht-Bassisten/innen sofort anhand der Bassline identifizieren können - "Ghostbusters" gehört hier sicherlich zu den großen Ausnahmen. Ein Grund mehr, uns den Song einmal näher anzuschauen!

Main Riff

Das zweitaktige Pattern besteht in der Hauptsache aus Achtelnoten, die staccato (abgestoppt) gespielt werden. Dies wird durch den knackigen Synthie-Sound noch unterstützt. Die Herausforderung ist hier, diesen Sound am E-Bass bestmöglich nachzubilden, und zwar ohne den Einsatz von Effekten. Das funktioniert am besten mit einer soliden Staccato-Technik der Hände oder auch mit einem Tuch oder Schwamm, welches nah an der Brücke unter die Saiten geschoben wird, um diese am vollen Ausschwingen zu hindern (James Jamerson und Motown lassen grüßen!). Der Groove wird pulsorientiert gespielt, d.h. jede Viertel wird leicht betont, um einen pumpenden und treibenden Effekt zu erzeugen.

Hier ist das Hauptriff: 

Bridge

Die instrumentale Bridge sieht zunächst einfach aus, besitzt aber eine kleine Stolperfalle: Der Akkordwechsel in Takt 2 findet nämlich nicht wie zu erwarten auf der 1 des Taktes statt, sondern wird schon auf die 4 des vorherigen Taktes gespielt, also vorgezogen.

Dies führt allerdings gerne dazu, diese Zählzeit 4 so stark zu empfinden, dass man sie ungewollt als neue 1 empfindet - dann fehlt allerdings ein Viertelschlag in der Rechnung. Dagegen hilft nur konsequentes Mitzählen, bis alles in Fleisch und Blut übergegangen ist und man sich wieder auf sein Gefühl verlassen kann!

C-Teil

Fehlt noch der "spooky" C-Teil, der für gespenstische Atmosphäre sorgt: "I'm afraid of no ghost!" Die Bassline in diesem Part ist solide Handwerkskunst - nichts, was uns aus der Bahn werfen sollte.

Die ganze Nummer macht richtig Laune! Außerdem ist es immer gut, Stücke wie dieses im Repertoire zu haben, falls jemand mal wieder sagt: "Spiel doch mal was vor!"

Viel Spaß und Erfolg mit "Ghostbusters" - und vergesst bloß nicht, wen ihr anrufen sollt, falls ihr einmal etwas Merkwürdiges beobachtet!

Veröffentlicht am 10.03.2017

Gehört zu dieser Serie

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