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04.11.2019

Die besten PA-Systeme: 18 x amtlicher Sound zum guten Preis

Kauftipp Kompakt-PA-Anlagen: Starker Sound fürs Geld

Wer 2019 mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Kompakt-PA zu kaufen, trifft auf ein breit gefächertes Angebot. Nie waren die Geräte erschwinglicher und die Funktionen vielfältiger. Der Preiskampf macht die Anschaffung einer eigenen PA-Anlage für Proberaum, Gig, Band, Alleinunterhalter oder DJ äußerst attraktiv.

Quick Facts: Die besten PA-Anlagen, amtlicher Sound zum guten Preis

Unser Augenmerk richtet sich in diesem PA-Anlagen Vergleich auf drei unterschiedliche Preiskategorien von 400 bis 2500 Euro in einem hart umkämpften Marktsegment. Apps für Android und iOs gehören mittlerweile zum guten Ton, Bluetooth und integrierte Mixer mausern sich zum Industriestandard. Nachstehend stellen wir euch einige kompakte PA-Systeme mit Preis-Leistungs-Bonus für den Proberaum sowie Outdoor- und Indoor-Veranstaltungen vor. Amtlicher Sound zum guten Preis.

PA-Anlagen bis 750 Euro

the box PA 12 DSP

Die PA 12 DSP ist eine universell einsetzbare Box, die ihresgleichen sucht. Nicht nur der Anschaffungspreis von 199 Euro ist sehr verführerisch, auch die inneren Werte, das Design und die multiplen Aufstellmöglichkeiten sind starke Fürsprecher. DSP-veredelter Klang von 50 Hertz - 20 Kilohertz sowie 128 Dezibel SPL an 800 Watt empfehlen dieses 17 Kilogramm leichte Zwei-Wege System für Vokalisten, Bands und mobile DJs. Link zum Test.

Fun Generation Satmix 2.1

Wer eine mobile PA für kleinere Veranstaltungen sucht und nicht viel Geld ausgeben möchte, ist vielleicht bei der Fun Generation Satmix 2.1 gut aufgehoben. Das Bundle mit Stangen und Kabel kostet 350 Euro, wer schon Zubehör hat, kann noch einmal 50 Euro sparen. Die PA ist lau Tester gut zu transportieren und aufzubauen und für unterschiedliche Aufgaben wie Gig, Vortrag, Ausstellung oder DJ-Set im überschaubaren Rahmen geeignet. Der integrierte Mixer ist mit eingebauten EQs auch für sehr minimale Setups hilfreich.Bluetooth-Wiedergabe ist ebenso an Bord. Am Preis gemessen, kann die Fun Generation Satmix 2.1 überzeugen.

LD Systems Maui 5

Die Maui 5 ist LD Systems Antwort auf die Avantgarde-Säulenlautsprecher aus Amerika. Elegant, schlank, gut aussehend und verdammt gut klingend, setzt diese Säule eine Marke bei den kompakten Array-Systemen. Für gerade mal 549 Euro bekommt Ihr ein extrem leichtes und bequem zu transportierendes PA-System mit einer Spitzenleistung von 800 Watt und 120 dB, der Frequenzgang reicht von 50 – 20000 Hz. Als Krönung ist hier noch ein Vierkanal-Mischpult im Subwoofer integriert. Zwar bietet die Maui 5 keine Effekte oder gar eine Steuerung via App, dafür ist sie eine nahezu perfekte Einstiegsdroge für Singer-Songwriter und kleine Ensembles auf Kleinbühnen, in Bars oder Cafés. Auch als Stereo-System reißt die MAUI 5 keine großen Löcher ins Portemonnaie. Mehr zur Maui 5 hier im Test.

Proel LT812A

Knapp die Hälfte, nämlich nur 749 €, kostet Proels LT812A, bestehend aus einen 8-Zoll-Subwoofer, zwei Satelliten und den notwendigen Kabeln. Das System kommt auf eine Gesamtleistung von 800 Watt bei 124 dB maximalem Schalldruck. Eine lohnenswerte Investition? Laut Tester Stempel Steinmetz lässt sich das Proel leicht auf- und abbauen und punktet mit soliden Audioeigenschaften. Auf einen Mater-Lautstärkeregler müsst ihr hier verzichten, doch die Anlage hat genug Dampf für kleine Venues und DJ-Einsätze und dürfte sich auch beim Alleinunterhalter, im Übungsraum oder als kleines Sidefill gut machen.

Mackie THUMP12A und THUMP15A

Seidenweiche Höhen, gefälliges Design, Professionalität, wo immer man auch hinschaut: Die THUMP12A-Speaker für 340 Euro pro Stück bieten 650 Watt RMS, 126 Dezibel SPL und einen Frequenzgang von 57 Hertz - 20 Kilohertz. Die Mackie-Box wiegt zudem federleichte 13,2 Kilogramm. Wer es tiefer braucht, nimmt die THUMP15A, die bis 39 Hertz hinabreicht. Sie wiegt knapp drei Kilogramm mehr und ist für einen Aufpreis von 30 Euro pro Box zu haben. Schaut euch die beiden Exemplare im Test doch mal etwas genauer an.

the box pro Achat Mini Bundle

the box pro Achat Mini Bundle kostet 444 Euro. Die Mini-PA bringt trotz der kompakten Abmessungen und einem Reisegewicht von gerade mal 20 kg einen Schalldruck von 112 dB mit. Der 8-Zoll-Subwoofer wird dabei an 100 Watt RMS betrieben und 2 x 60 Watt RMS stehen für die beiden Topteile mit ihren doppelt vorhandenen 4-Zoll-Mittentreibern und dem 1-Zoll-Hochtöner zur Verfügung. Der Frequenzgang reicht von 40 Hz - 20 kHz. Unser Test zeigt: Die physikalische Größe der PA steht dabei in krassen Gegensatz zum erwarteten Sound und das zugunsten der Boxen. Der Bass klingt sehr warm und satt, während die Mitten und Höhen sauber und verlustfrei abgebildet werden. Ein System für „intime Gigs“ bis 120 Personen in Bars und kleinen Clubs beispielsweise.Mit dem pro Achat Mini Bundle könnt ihr nicht viel falsch machen, wie Stempel Steinmetz hier erläutert.

the box PA 12 DSP (Produktseite auf thomann.de)

LD Systems Maui 5 (Produktseite auf thomann.de)

Mackie THUMP12A (Produktseite auf thomann.de)

Mackie THUMP15A (Produktseite auf thomann.de)

the box pro Achat Mini Bundle (Produktseite auf thomann.de)

Fun Generation Satmix 2.1 (Produktseite auf thomann.de)

PA-Systeme von 1000 Euro bis 1500 Euro

HK Audio LUCAS NANO 608i

Mit 1499 Euro schöpfen wir unser gesamtes Budget für die Lucas Nano 608i aus und erhalten laut Christian Boche „ein klangtechnisches Gesamtkunstwerk, das den Spagat zwischen Feature-Dichte und intuitiver Bedienbarkeit bravourös meistert.“ Hier treffen 460 Watt Spitzenlautstärke auf 123 dB in einer Frequenzspanne von 43 Hz – 19 kHz. Im Subwoofer des Satelliten-Systems sind ein 8-Kanal-Mixer mit DSP und Effektsektion, Bluetooth-Audio und eine Remote App zum bequemen Steuern von Box und Mischer verbaut. Hier trifft großer Klang auf kompakte Bauweise und leichtes Gewicht. Fünf Jahre Herstellergarantie gibt es on Top. Weitere Details im Test.

Mackie SRM 450 V3

„Klein, kompakt und ziemlich laut“, das ist Stempel Steinmetz Urteil über die Mackie SRM450 V3. Zu einem Einzelpreis von knapp 500 Euro bietet sie als Mono-PA einen Zweikanal-Mischer mit AUX-Eingang, einen Master-EQ für diverse Einsatzzwecke und Mackies hervorragenden Feedback Destroyer. Einen Effektweg und Bluetooth-Kanal sucht man bei der Revision des Klassikers vergebens, dafür werdet ihr mit rund 1000 Watt Spitzenleistung und 128 dB maximalen Schalldruck bei einem Frequenzgang von 42 Hz - 23 kHz verwöhnt. Eines steht zudem fest: Wo Mackie drauf steht, ist auch der cremige, seidene Mackie-Sound drin, egal ob Monitorwedge oder Solo-Box. Zudem erlaubt unser Budget die Anschaffung von zwei SRM450 V3 als Stereosystem nebst Stangen und Kabeln.

Yamaha Stagepas 400- und 600-Serie

Ein kleines Platzwunder mit Bärenkräften stellen die Yamaha Stagepas 600 dar. Zwei PA-Boxen inklusive einem reichhaltig ausgestatteten, kompakten 10-Kanal-Powermixer mit 680 Watt Leistung für 129 dB Spitze, 55 Hz – 20 kHz Frequenzgang und dem amtlichen Yamaha-Sound. Das Bundle kostet knapp 829 Euro. Ob PA oder Monitoring, die insgesamt 25 kg leichten Yamahas machen in beiden Szenarien eine gute Figur und sind schneller aufgebaut, als ein Kasten Bier in einer gemütlichen Runde. Wem 400 Watt mit 125 dB Spitze und ein Frequenzgang von 55 Hz – 20 kHz reichen, der kommt auch mit der 549 Euro günstigen Komplett-Kombo Yamaha Stagepas 400 aus. Mittlerweile wurden beide Modelle um Bluetooth erweitert und hören auf den Namen 600BT und 400BT.

JBL EON612 und EON615

Die Mutter aller Multifunktionsboxen kam kürzlich mit einem neuen Update daher und das gleich in zwei Größen. Die EON612 mit einer 1/12 Zoll und die EON615 mit der 1/15 Zoll Zweiwege-Bestückung. Beide Systeme liefern im Stereopaar jeweils 1000 Watt Leistung. Das mit 1200 Euro etikettierte Stereopaar der EON612 bietet 126 dB bei einem Frequenzbereich von 48 Hz – 20 kHz, die EON615 macht 127 dB bei 38 Hz – 20 kHz und einem Preis von 1300 Euro für das Stereopaar. Die umfassenden Features des Zweikanal-Mischers an beiden Modellen lassen sich via App steuern. Leicht, ordentlicher Sound, einfache Bedienung, das sind nur ein paar der reichhaltigen positiven Aspekte im Test des Systems.

 

 

HK Audio LUCAS NANO 608i (Produktseite auf thomann.de)

Mackie SRM 450 V3 (Produktseite auf thomann.de)

Yamaha Stagepas 400BT (Produktseite auf thomann.de)

Yamaha Stagepas 600BT (Produktseite auf thomann.de)

JBL EON612 (Produktseite auf thomann.de)

JBL EON615 (Produktseite auf thomann.de)

PA-Systeme von 1500 bis 2500 Euro

LD Systems Stinger 10A G3 und Sub 15A G3

Bei LD Systems wird in letzter Zeit viel richtig gemacht, auch bei der 1050 Watt RMS starken Combo aus den zwei Topteilen 10A und Sub 15A der Stinger-G3-Serie. Für 1737 Euro bekommt ihr ein hervorragend klingendes System in guter Verarbeitung, Ausstattung und dezentem Design. Der Subwoofer arbeitet ab 40 Hertz und erzeugt 133 Dezibel SPL, während das Topteil bis 20 Kilohertz überträgt, mit einem Spitzenpegel von 13 Dezibel SPL. Mit fast 50 Kilogramm zählt die Anlage nicht zu den Leichtgewichten, angesichts der Leistung geht das aber mehr als in Ordnung. Schaut euch das universelle System mit dem reichhaltigen Zubehör und den tollen DSP-Presets doch gleich mal hier an.

dBTechnologies ES503

Die italienische Firma dBTechnologies hat mit der ES503 ein reisefreudiges PA-System auf den Markt gebracht, mit dem geklotzt und nicht gekleckert wird. Zur Ausstattung gehören ein 12-Zoll-Subwoofer, zwei Tops, Ständer und Kabel und ein Vierkanal-Mischer inklusive Bluetooth-Kanal. Die Spitzenleistung beträgt 1000 Watt, der Frequenzgang reicht von 35 Hz bis 15 kHz. Für die ES503 müssen 1300 Euro in die Hand genommen werden, dafür erhaltet ihr ein lautstarkes, optisch ansprechendes PA System, mit einem runden, warmen Sound, wie gemacht für kleinere Cafés und Theater, Alleinunterhalter und Musiker im Duo oder Trio. Zum Test hier entlang.

QSC K12.2

Die zweite Edition der K-Serie wusste mich absolut zu überzeugen. Hier empfehle ich die große K12.2 aus der neuen Serie, die mit 1000 Watt RMS einen Frequenzgang von 45 Hertz - 20 Kilohertz bedient und dabei 126 Dezibel SPL erzeugt. Das Stereopaar kostet gute 2138 Euro, dafür lässt sich das System als PA oder Monitor einsetzen. Dank des Dreikanal-Mixers funktioniert die Box auch stand-alone. Der DSP holt das Beste aus der Box, die Kritikpunkte sind minimal. Es geht auch zwei Nummern kleiner und günstiger. Der Klang ist bei allen Modellen toll, nur in Sachen Subfundament ist die K12.2 unschlagbar. Test lesen...

PreSonus AIR10 und AIR15S

Knapp 1900 Euro kostet die Kombination aus zwei Topteilen AIR10 und dem Subwoofer AIR15S von PreSonus. Aus 1900 Watt generiert die Kombo knapp 126 Dezibel SPL bei einem Frequenzgang von 35 Hertz - 20 Kilohertz. Der Subwoofer ist mit Rollen ausgestattet, in der Summe bringt die Anlage 51 Kilogramm auf die Waage bringt. Dank des intuitiv bedienbaren DSPs ist der Anwender für viele Beschallungssituationen bestens gerüstet. Sagt auch unser Test, der nur wenige Kritikpunkte finden konnte.

LD Systems Stinger 10A G3 und Sub 15A G3 (Produktseite auf thomann.de)

dBTechnologies ES503 (Produktseite auf thomann.de)

QSC K12.2 (Produktseite auf thomann.de)

PA-System über 2500 Euro

Ein System möchte ich in diesem Vergleich noch erwähnen, auch wenn es preisliche außerhalb des festgelegten Rahmens spielt. 

Markaudio AC System II

Mit einem Stückpreis von knapp 2000 Euro spielt das AC System II etwas außer Konkurrenz. Dennoch ist dieses System einen Blick wert: Die Anlage sieht nicht nur spitze aus, sie hat auch einen außerordentlich guten Klang mit hoher Sprachverständlichkeit und sauberer Tiefenstaffelung. Besonders als zentrales System lassen sich mit einem Monosystem schon fette Parties feiern! Sie liefert Druck ohne Ende und erlaubt eine universelle Aufstellung als Line-Array oder Säulen-PA inklusive fettem Subwoofer. Die technischen Werte: 1000 Watt RMS, 129 Dezibel SPL, Frequenzgang von 50 Hertz - 20 Kilohertz sowie 29 schlanke Kilogramm Gewicht. Ein System, das im Test überzeugen konnte.

Anlagen, bei denen man feuchte Augen bekommt, sind ja meist immer noch in höheren Preiskategorien angesiedelt, doch auch der Budget-Bereich ist mittlerweile unfassbar gut bestückt und verspricht dem Anwender und dem Publikum einigen Spaß auf Konzerten, Vorträgen und Events. Meiner Meinung nach kann man den oben genannten Systeme jedenfalls ein gesundes Preis-Leistungs-Verhältnis bescheinigen. Wir halten natürlich weiter die Augen für euch offen und melden uns regelmäßig mit den Highlights für gebeutelte Budgets.

Bis zum nächsten Mal

Euer Axel Erbstößer

Veröffentlicht am 04.11.2019

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