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Test
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06.02.2011

DJ-Tech USolo FX Test

Media-Player und MIDI-Controller

Auch wenn Laptop/Controller-Kombinationen softwareseitig schon vor Jahren zum verlässlichen Arbeitsgerät wurden: Standard-Festplatten und Notebook-Lüfter sind nun mal historisch gewachsen, für den Büroeinsatz konzipiert und nicht unbedingt die idealen Begleiter im Club. Spätestens wenn die Crowd so richtig „am Toben ist“ und die Körperabwärme den thermischen Schutzschalter dazu veranlasst, die Zwangsabschaltung vorzunehmen, rettet das zwar CPU und Speicher vor dem Hitzetod, ist aber gleichzeitig auch „murder on the dancefloor“ für den DJ - nur eben ohne Musik. Media-Player sind da konzeptionell in vielerlei Hinsicht überlegen: Das einzige, was sich bei ihnen bewegt (so man denn Flash-Medien und keine externe Festplatte verwendet) sind das Jogwheel und die Elektronen auf der Platine – Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Vibrationen sind ihnen ebenfalls herzlich egal. Grund genug also, einen genauen Blick auf den USolo FX von DJ-Tech zu werfen.

Dabei ist der USolo FX noch um einiges mehr, als eine simple MP3-Schleuder: Wie das FX in der Namensgebung schon vermuten lässt, beherbergt er auch eine Effektsektion und kann darüber hinaus – sobald man ihn im Verbund mit einem Rechner betreibt – als vollwertiger MIDI-Controller agieren. Da aber Feature-Listen zunächst einmal nicht mehr sind, als Toner auf Papier und Hersteller in ihren Packungsbeilagen erfahrungsgemäß mehr Superlative verteilen als Tante Gerda Sprühsahne auf dem Feiertagskuchen, muss der USolo FX im unbestechlichen bonedo-Test (man nennt ihn nicht umsonst gerne den Jakobsweg für Audiogeräte) zeigen, was in ihm steckt.

Audiobeispiele

Pro & Contra

  • Saubere Verarbeitung
  • Haptik und Auflösung des Jogwheels
  • Großer Funktionsumfang
  • Ablesbarkeit des Display
  • Gute Klangqualität
  • Versenkbare Start- und Brems- Potis
  • Beleuchtung der Bedienelemente
  • Vollwertiger MIDI-Controller
  • Kompakte Abmessungen
  • Praxisgerechte Werte in der Loop- und Effektsteuerung
  • Zuverlässiger Beatcounter

  • Manche Funktionen nur schwer zugänglich
  • Keine Regelmöglichkeit für den Effektanteil
  • SD-Auswurf etwas friemelig
  • Kopfhörerausgang auf der Rückseite
  • Taster für Effekt-Quantisierung reagieren erst beim Loslassen

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