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Test
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08.06.2011

Doepfer LMK4+ GH Test

Masterkeyboard

Das Letzte seiner Art?

Die Anforderungen an Masterkeyboards haben sich in den letzten 20 bis 30 Jahren sehr verändert. Früher benutzte man sie, um auf der Bühne diverse MIDI-Expander anzusteuern. Dazu brauchte man Tastaturen, die sich in viele Zonen aufteilen ließen und Speicherplätze für Program Changes, Controllerbelegungen, etc. Die Klassiker dieser Spezies heißen z.B. Yamaha KX88 und Roland A80.

Seit dem Siegeszug der Workstations haben diese Keyboards sehr an Bedeutung verloren, denn Workstations bieten einerseits eine dermaßen große Sound-Auswahl, dass man nicht mehr so viele Expander braucht, und außerdem verfügen sie meist selbst über diverse Masterkeyboard-Funktionen. Heutzutage benutzt man „soundlose“ Keyboards überwiegend in Verbindung mit computergestützter Recording-Software.Dementsprechend haben sich die Features dieser Keyboards geändert: statt Split-Zonen und Program Changes gibt es nun viele Controller zur PlugIn-Steuerung und Sequenzer Start/Stop-Taster. „Klassische“ Masterkeyboards gibt es eigentlich nur noch auf dem Gebrauchtmarkt. Neu bietet eigentlich niemand mehr solche Instrumente an. Mit einer Ausnahme: Doepfer Musikelektronik. Die LMK-Serie gibt es schon seit den frühen Neunzigern und ist damit wohl die dienstälteste Masterkeyboard-Serie überhaupt. Ab sofort verbaut Doepfer im LMK4+ GH eine neue, graduierte Hammermechanik-Tastatur, wahlweise mit 76 oder 88 Tasten. Wir nehmen das zum Anlass, um uns den Letzten seiner Art mal genauer anzusehen.

Pro & Contra

  • Erstklassige Tastatur
  • hochwertige Verarbeitung
  • umfangreiche MIDI-Funktionen

  • sehr lang

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