Hersteller_Roland Hersteller_Yamaha Hersteller_Pearl
Test
4
15.02.2017

E-Drum-Vergleichstest: Die Oberklasse

Profi-Kits von Roland, Yamaha, 2Box, Alesis und Pearl im ultimativen Vergleich

Wir testen zehn E-Drum-Kits der oberen Preisklasse im direkten Vergleich: Drumit Five Mk2 von 2box, Roland TD-50KV und TD-25KV sowie deren Vorgänger TD-30K und TD-15KV, Pearl E-Pro Live, Alesis Strike Pro sowie Yamaha DTX700k, DTX760k und DTX900k. Zusätzlich zu den Video-Reviews der E-Drumsets stellen wir euch wie immer ausführliche Testberichte mit vielen Audiobeispielen der Drum-Module zur Verfügung. Wir haben diese elektronischen Drumkits der Luxusklasse eingehend für euch unter die Lupe genommen und dabei natürlich auch Sounds, Spielgefühl und Latenzen nicht vergessen!

Grundsätzlich sind aktuelle E-Drumsets in Sachen Aufbau und Umfang elektronische Versionen von akustischen Drumsets und werden komplett mit umfassenden Pad-Paketen, einem Rack und einem meist namensgebenden Soundmodul geliefert. Allerdings liegen nicht nur bezüglich der Ausstattungsdetails teilweise Welten zwischen den Premium-Drumsets der großen Hersteller. In den Videos bekommt Ihr einen schnellen Überbblick, darunter kommt Ihr jeweils zum ausführlichen Einzeltest:

Roland TD-30K

(Nicht mehr erhältlich)

Das Roland TD-30K kommt mit einer vielzahl von Features. Der japanische Hersteller verspricht für das E-Drum große Neuerungen und natürlich "Super Natural Sounds". Wir haben uns die "Studio-Edition" angeschaut, die vor allem die Profis zufriedenstellen soll. Entsprechend ist auch der Preis: Mit 4758,80 € (UvP) reißt das TD-30K schon ein größeres Loch ins Portemonnaie. Ist das E-Drumset sein Geld wert?

Roland TD-50KV

Nachfolger des TD-30 und aktuelles Roland-Flaggschiff ist das TD-50, das wir in der Variante TD-50KV im Test hatten. Hier gibt es im Vergleich zu den übrigen Testkandidaten von allem etwas mehr: größere Pads - teilweise mit Digitaltechnologie ausgestattet - , mehr Klangbearbeitungsmöglichkeiten, vielseitiges Routing usw. Ob auch die inneren Werte überzeugen können und der enorme Preissprung des 7000 Euro teuren Gerätes gegenüber den Konkurrenten gerechtfertigt ist, erfahrt ihr bei uns.

Roland TD-15KV

(Nicht mehr erhältlich)

Bei Roland gibt es mit dem TD-15KV aber auch ein E-Drum Set für die obere Mittelklasse. Der Nachfolger des überaus erfolgreichen TD-9 bietet dabei aber auch Features des großen TD-30. Für das TD-15 stehen zwei verschiedene Pad-Konfigurationen zur Auswahl. Wir haben uns für den Testbericht die teureren KV Mesh Head Pads unter die Stöcke gelegt.

Roland TD-25KV

Zum TD-15 haben wir natürlich auch den aktuellen Nachfolger im Test, das TD-25 Modell, welches 2015 auf den Markt kam. Auch dieses Modul ist in zwei Pad-Ausführungen erhältlich. Mit vereinfachter Bedienung und einigen neuen Features soll es die mittlere Oberklasse im Hause Roland neu definieren. Was es kann, lest ihr hier.

Alesis Strike Pro

Das Alesis Strike Pro E-Drum Kit darf als eine Kampfansage in Richtung der Platzhirsche Roland und Yamaha verstanden werden, die den Hochpreissektor in Sachen E-Drums bislang größtenteils für sich beanspruchten. Mesh Head Pads mit Holzkesseln, die sich in ihren Größen kaum von Akustik-Drums unterscheiden, sollen für authentisches Spielgefühl und professionelle Optik sorgen, und auch das Modul bietet eine Menge Features und einige Besonderheiten. Wir haben das Strike Pro ausführlich getestet.

2Box Drumit Five

(Nicht mehr erhältlich)

Das 2Box DrumIt Five Mk2 wurde in Schweden entwickelt. Verantwortlich für das in beißendem Orange gehaltene E-Drum ist der gleiche Entwickler wie schon beim legendären roten Clavia DDrum 4. Wir sind die Parallelen und wie macht sich der Underdog gegenüber den Branchenriesen? Das erfahrt ihr im Testbericht!

Yamaha DTX900K

(Nicht mehr erhältlich)

Das DTX900 ist das Spitzenmodell der E-Drum-Serie bei Yamaha. Das betrifft sowohl Preis, Gewicht, Umfang und natürlich auch die Features. So kann man das elektronische Set direkt an den Pads stimmen oder einen virtuellen Snare-Teppich spannen bzw. lösen. Ob es auch bei der Qualität einen Spitzenplatz erreicht, erfahrt ihr im Test!

Yamaha DTX700K

(Nicht mehr erhältlich)

Das Yamaha DTX700K vereint viele Features des größeren DTX900K in einem kleineren Umfang. Dank seiner Modulstruktur wirkt das E-Drum Set aus der zweiten Garde des japanischen Herstellers sehr strukturiert und übersichtlich in der Bedienung. Wie ist das Verhältnis zwischen dem geringeren Preis und der Leistung des E-Schlagzeugs?

Yamaha DTX760K

(Nicht mehr erhältlich)

Innerhalb der 700er Reihe steht das DTX760K in Sachen Ausstattung und auch mit einem Preis von 3700 Euro unangefochten an der Spitze. Dafür hat man die Möglichkeit, auf den sehr kostspieligen DTX-Pads mit Oberflächen aus „Textured Cellular Silicone“ (TCS) sowie einem neu entwickelten Bassdrum Pad zu trommeln. Das Modul sieht, im Gegensatz zum großen Bruder aus der 900er-Serie, sehr übersichtlich aus, hat es aber mit über 1300 Sounds und einer kompletten Multieffekt-Abteilung in sich. Ob das Kit der Konkurrenz Paroli bieten kann, zeigt unser ausführlicher Test. 

Pearl E-Pro Live

(Nicht mehr erhältlich)

Beim Pearl E-Pro Live Hybrid Set handelt es sich um ein elektronisches Schlagzeug, das ohne viel Aufwand in ein akustisches Schlagzeug verwandelt werden kann und ebenso leicht wieder zurück. Dabei behält es stets die Optik eines "echten" Drumsets. Im Vergleich mit den "konventionellen" E-Drum Sets sticht die umgepolte Bude unter Strom natürlich besonders heraus. Was kann die Kombi-Lösung?

Latenzen

Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Wirklich zu spät kommt allerdings nur ein Drumset, nämlich das Pearl E-Pro Live, dessen zeitliche Verzögerung von 0,016 Sekunden zwischen Schlag und Sound-Ausgabe sogar deutlich spür- und hörbar ist. Beim Spielen hat man das Gefühl, als sei man kurzerhand mit Backsteinen an den Händen und Füßen versehen worden. So sehr man sich auch bemüht, man wird den Eindruck nicht los, dem Beat permanent hinterherzulaufen. Fünfmal schneller als das E-Pro Live reagiert das TD30K und ist damit der klare Sieger unter den fixen Klangerzeugern, wenngleich die Klangverzögerung der übrigen vier Drumsets von Yamaha, Roland und 2Box mit menschlichen Sinnen kaum erfassbar ist. Hört euch einfach die Soundfiles zu den Latenzen an. Auf dem linken Kanal hört ihr den mit einem Mikrofon aufgenommenen Pad-Sound und rechts den am Ausgang des Moduls abgegriffenen Snaresound.

Preis- Leistungs-Verhältnis

Eines sollte vorweg klar gestellt werden: Das Spielgefühl eines echten Drumsets kann man selbst mit einem E-Drumset der Luxusklasse nur schwer erreichen. Das Roland TD30K kommt mit seiner fein aufgelösten Dynamik und der ausgeklügelten Positionserkennung auf den Pads da zwar schon ziemlich dicht ran, jedoch muss man im Laden immerhin auch vier Riesen dafür hinblättern.

Mit 2500 Euro ist der kleine Bruder TD15KV deutlich erschwinglicher, bietet aber dennoch durch sehr gute Übefunktionen, eine breite Auswahl an Akustik- und Elektrosounds und leichte Bedienbarkeit sowohl für den ambitionierten Hobbymusiker als auch für den Tanzmusik-Profi alles, was das Herz begehrt. Für einen geringfügig geringeren Betrag kann man sich den schwedischen Exoten unseres Vergleichstest besorgen. Das DrumIt Five Drumkit von 2Box stellt vier Gigabyte Speicherplatz zum Import eigener Samples zur Verfügung und richtet sich damit an die Individualisten unter den E-Drummern. Die wiederum kaufen sich aber selten ein Kit von der Stange, sondern basteln sich von vornherein ihre maßgeschneiderte Umgebung mit dem eigenen Laptop als Soundzentrale, so dass die Zielgruppe des 2Box-Kits nicht klar definiert ist.

Mit Pearl und Yamaha sind auch die großen Hersteller akustischer Drums in unserem Test vertreten. Leider macht das Pearl E-Pro Live, auch wenn es als einziges wie ein "richtiges" Drumset aussieht, im Vergleich eine schlechte Figur. Die langsame Signalverarbeitung zwischen Triggerimpuls und Ausgang äußert sich in spürbaren Latenzen, die einem die Spielfreude ordentlich verderben können. Auch die Pads offenbaren deutliche Schwächen. Der Preis von über 2000 Euro erscheint demzufolge nicht gerechtfertigt. Für eine ähnliche Summe bietet das Yamaha DTX700k schon deutlich mehr. Trotz einiger Schwächen, vor allem im Bereich der Dynamik, eignet es sich als Übungsset sowohl für "Plug&Play"-Fans als auch für Soundtüftler sehr gut. 3500 Euro kostet Yamahas Flaggschiff DTX900k im Laden, und leider erweist sich der vermeintliche Ozeanriese als Geisterschiff. Da wird viel versprochen und - zumindest in Bezug auf den Funktionsumfang - auch geboten, aber warum es das Modul für diesen Preis nicht schafft, zumindest eine zweistellige Zahl an Dynamikstufen zu verarbeiten, oder - eigentlich noch selbstverständlicher - einen Rimshot-Sound zu produzieren, ist absolut rätselhaft. Da nützen die zahlreichen technischen Features dann auch nichts mehr.

Die Module

Besonders die Flaggschiffe der Firmen Yamaha und Roland, das DTX900k beziehungsweise das TD30K, warten mit besonders umfangreich ausgestatteten Modulen auf. Wer gerne ausgiebig an Sounds tüftelt und schraubt und auch die Möglichkeit, mit dem Modul selber Sounds zu samplen, nutzen möchte, kommt hier voll auf seine Kosten. Aber nicht alle der vielfältigen Funktionen sind einem typischen Feierabend-Drummer auf den Leib geschnitten, so bieten beispielsweise die Module von Yamaha dem Anwender etliche Effekte und Tonbearbeitungsmöglichkeiten aus der Motif-Keyboard-Reihe. Es mag ein angenehmes Gefühl sein, die Allmacht über sein Modul zu besitzen, jedoch verkompliziert die Funktionsfülle die Bedienung der Yamaha-Kits - von der Anwenderfreundlichkeit moderner Endgeräte sind diese weit entfernt. Etwas aufgeräumter kommt bei ähnlicher Vielseitigkeit das TD30K von Roland daher, dessen Spielspaß sich tatsächlich erhöht, wenn man sich die Zeit nimmt, seine Sounds zu individualisieren. Dazu muss man aber in die Tiefe der Moduloberfläche eintauchen. Für "Plug&Play"- Anwendungen ist das TD30K aber übersichtlich und großzügig eingerichtet. Sowohl die Roland- als auch die Yamaha-Sets verfügen außerdem über umfangreiche Übe- und Trainingsmöglichkeiten, die es erlauben, die eigene Spieltechnik und -genauigkeit zu analysieren. Die Pearl E-Pro "Red Box" bietet von den technischen Features alles, was für den E-Drum-"Hausgebrauch" nötig ist. Alle Bedienelemente sind übersichtlich und leicht erreichbar angeordnet. Die MIDI- oder USB-to-MIDI Aufnahmemöglichkeit macht es obendrein für Projektstudio-Aufnahmen interessant.

Auch das hübsche orangefarbene Kästchen des 2Box DrumIt-Kits lässt kaum Wünsche offen, was die Ausstattung betrifft. Auf Übungsfunktionen muss man zwar wie auch beim Pearl E-Pro Live verzichten, zudem erreichen auch die klanglichen Bearbeitungsmöglichkeiten nicht den immensen Umfang der großen Roland- und Yamaha-Module, aber die wichtigsten Parameter sind vorhanden. Im Gegensatz zum preislich vergleichbaren TD15KV gibt es hier sogar sechs Einzelausgänge für die gezielte Bearbeitung einzelner Kanäle.

Die Sounds des Roland TD30K Moduls sorgen durch interne Logarithmen für eine stetige Variation des Sample-Klangs. Diese vollzieht sich aber stets kontrolliert und exakt auf die eingebrachte Dynamik des Spielers abgestimmt. Der berüchtigte Machine-Gun-Effekt, verursacht durch gleich klingende und undynamische Klänge, wird so vermieden, das Ergebnis sorgt für ein echteres und authentischeres Spiel- und Hörerlebnis. Weniger komplex verarbeiten die Module und Trigger von Yamaha die Trommelschläge. Während das TD30K mit seinen Piezo-Triggern sogar die genaue Schlagposition auf dem Pad erkennt und dementsprechend passende Sounds generiert, erzeugen die DTX-Pads von Yamaha nur ein Signal für die komplette Fläche. Dieses wird auch nicht von einem Piezo abgenommen, sondern mit einer altertümlichen Schaltersensorik, die von Natur aus nicht ganz so sensitiv ist wie die Piezo-Technik. In den Modulen der Preset-Sounds der Yamaha-Kits stehen dann jeweils nur maximal vier Sounds für die diversen unterschiedlichen Schlagintensitäten zur Verfügung - zum Vergleich: In der VST-Software von Addictive handelt es sich um mehr als 127 Sounds pro Instrument, da pro MIDI-Stufe mehrere Sounds per Zufallsgenerator abspielbereit abgespeichert sind, und die Sets von Roland kommen ohne eine derartige Unterteilung aus. Zur Veranschaulichung ist hier eine lineare Steigerung auf einer Preset-Snare des Yamaha DTX700K zu hören:

Die gesamten Klänge des Pearl E-Pro Live-Moduls sind auf gerade mal 128 Megabyte Speicherplatz versammelt, demzufolge klingen viele Samples eher schmal. Die sehr grobmaschigen dynamischen Abstufungen kennen nur acht Lautstärkewerte, so dass auch mittellaute Schläge häufig als fortissimo interpretiert werden. In starker Lautstärke angeschlagen klingen die Snaredrum-Samples der elektronischen Schießbude dann auch unweigerlich nach Schießgewehr, wenn es dann mal etwas leiser zugehen soll, knallen einem die Ghostnotes plötzlich um die Ohren. Individuelle Unterschiede verschiedener Spielertypen werden dadurch komplett zunichte gemacht. Man kann nur wiederholt darauf hinweisen, dass der MIDI-Standard 127 Schritte ermöglicht und dies von jeder externen Soundkarte mühelos erfüllt werden kann. Da fragt man sich als feinmotorisch geschulter Musiker doch ernsthaft, warum man dann mit den internen Sounds überhaupt arbeiten soll.

Spielgefühl

In puncto Sensibilität und Spielspaß machen die Meshheads der beiden Roland-Sets und des 2Box Drumit Five-Kits klar das Rennen. Die Yamaha DTX-Pads und die TrueTrac-Drumheads des Pearl E-Pro Live gehen vom Spielgefühl mehr in Richtung Practice Pads. Die gummierten Cymbal-Pads, die an allen Testsets zum Einsatz kommen, unterscheiden sich grundlegend von herkömmlichen Becken und erfordern - besonders für akustische Trommler - eine spielerische Eingewöhnungszeit. Von der generellen Bespielbarkeit unterscheiden sich die Becken-Pads nur marginal. Auffällig sind aber die bessere Trennung der einzelnen Beckensignale sowie die fließenderen Übergänge zwischen den verschiedenen Hi Hat-Sounds bei den Modulen der teureren Modelle von Roland (TD30K), Yamaha (DTX900k) und 2Box.

Qualität der Sounds

In den Modulen der Premium-Klasse tummeln sich bei allen Bewerbern sehr brauchbare Sounds. Besonders im Bereich der elektronischen Klänge wird man sehr ausführlich und umfassend bedient. Falls man vor allem akustische Schlagzeugklänge simulieren möchte, liegt das 2Box Drumit Five klar vorne. Das Roland TD30K erzeugt mit seinen Samples und den vielfältigen Ambience-Effekten beim Spieler den größten "Mittendrin statt nur dabei"-Effekt. Die Yamaha-Samples sind größtenteils ansprechend, allerdings mit kleinen Ausreißern nach unten durch etwas schmal klingende Becken-Sounds. Komprimiert und etwas altbacken klingen in der Premium-Klasse nur die Samples des Pearl E-Pro Live Drumkits. Hier haben wir einige Stilvergleiche für euch, um die Sounds der Kits miteinander vergleichen zu können:

Kit 01:

...und die Naturholz-Drumset-Simulationen im Vergleich:

....die Percussion-Kits:

....und eine Auswahl an Elektro-Drum-Simulationen:

Look

Wer eine gediegene Büroatmosphäre im eigenen Wohnzimmer bevorzugt, der ist mit einem E-Drumset nicht schlecht beraten. Das Drumit Five von 2Box überzeugt mit einem ansprechenden Design, das nicht an echte Drumsets erinnern will, sondern offensichtlich von seinen Designern den Anspruch der Eigenständigkeit verpasst bekommen hat. Es sieht nicht zu technokratisch aus und biedert sich optisch auch nicht unbedingt bei Akustik-Drum-Besitzern an. Ganz im Kontrast dazu steht das DTX900k von Yamaha, vor dessen bleichem Alu-Rack sich die schwarzen Kabel abzeichnen, wie es sonst nur bunte Netzwerkkabel vor Büroheizungen tun. So muss es aussehen, wenn in Berlin nach einem Wasserschaden die Wand aufplatzt und viele dünne Stasi-Kabel zum Vorschein kommen. Eine Plastik-Kabelschlange ist beim DTX900k zwar im Lieferumfang enthalten, erweist sich aber leider als unpraktisch und bedeckt im theoretischen, niemals eintretenden Idealfall vielleicht die Hälfte des Kabelverlaufs. Das Pearl E-Pro Live ist das Drumset des Vergleichs, das am ehesten nach einem akustischen Drumset aussieht, ja, es soll sich sogar in wenigen Handgriffen in ein solches umwandeln lassen. Die anderen Sets sehen eher wie aufgeräumte Behördenschreibtische aus, nur mit weniger Stempeln, dafür mit mehr Lämpchen.

Mobilität

Vom Auspacken der Einzelkomponenten bis zum ersten Schlag auf das fertig aufgebaute und feinjustierte E-Drumkit können bis zu 45 Minuten vergehen. Wenn das Set dann aber einmal steht, kann man beim nächsten Abbau einige Teile montiert lassen, so dass es zukünftig schneller geht. In derselben Zeit ist aber ein akustisches Set auch mühelos aufgebaut. Der Platzbedarf im verpackten Zustand ist aber wesentlich geringer als bei einem akustischen Drumset, in Bezug auf die Mobilität sind E-Drumsets also klar überlegen. Im aufgebauten Zustand braucht ein solches Set eine Fläche von knapp über einem Quadratmeter und kann von zwei Personen ohne Probleme bewegt werden.

Oops, an error occurred! Code: 20190919163339b86f51f3

User Kommentare

Zum Seitenanfang
ZUR STANDARD WEB-ANSICHT X