Test
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19.07.2010

Flip One HD Test

HD-Videos zum Taschengeldpreis

Ich bin von Haus aus Skeptiker, aber wenn etwas Hand und Fuß hat, dann lasse ich mich auch gerne vom Gegenteil überzeugen. In meinem Beruf als TV-Produzent wird seit der Winterolympiade 2010 ein sehr hoher Standard bei der Produktion von Fernsehbildern gefordert. Kaum ein Sender, der nicht in HD senden will, um den Zuschauer mit gestochen scharfen Bildern von Siegen und Niederlagen zu begeistern. Zeitgleich legt das Kino mit Avatar einen neuen digitalen Produktionsstandard fest, und auch der normale Konsument kriegt sein Fett ab: Die neue Flip One HD ist da.

Aber zuerst einige generelle Informationen, um der ganzen HD-Diskussion einmal den geheimnisvollen Schleier zu entreißen: Es gibt derzeit zwei relevante Formate, die man im Fernsehprogramm und mit dem DVD-Player schauen kann. Das sind sogenannte SD-Formate mit einer Auflösung von 720 mal 404 Pixeln beim Format 16:9. Dann gibt es das sogenannte HD-Ready-Format, das 1280 mal 720 Pixel misst und damit von der Auflösung fast doppelt so gut ist wie SD. Und genau das sieht man bei einem Fernsehprogramm in HD. Das echte HD-Format mit 1920 mal 1080 Pixel lässt sich nämlich in Deutschland weder über Antenne noch Kabel ausstrahlen. Echtes HD gibt es also nur via BlueRay-Player oder bei Filmen, die man mit entsprechendem Equipment selbst gedreht oder sich im Internet heruntergeladen hat und dann auf dem HD-Fernseher präsentiert. Unsere Testkandidatin, die FLIPONE HD, macht immerhin 1280 mal 720 Pixel und steht damit zumindest auf dem Papier der in HD-Ready ausgestrahlten ARD-Tagesschau in nichts nach. Ob das wirklich so ist, das wollen wir im folgenden Test klären.

Pro & Contra

  • Bildqualität
  • Bedienung
  • Preis

  • Fehlender Audioeingang

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