Test
5
29.05.2017

Fazit
(4.5 / 5)

Mit dem FF6.2 L präsentieren Formula Sound und Funktion One einen erwachsenen Installationsmixer, dessen Zielgruppe eindeutig bei den Clubbetreibern, Partyveranstaltern und Verleihern zu verorten ist. Schwerpunktmäßig gehört er in die DJ-Booths der großen Clubs, in denen elektronische Musikgenres den Ton angeben und dorthin, wo kompromisslose Klangqualität gefordert wird. Der geneigte Käufer erhält mit dem FF6.2 L einen megasoliden DJ-Mixer im Vollmetallgehäuse, der sehr gut verarbeitet ist, ausschließlich hochwertige Bauteile verpasst bekommen hat und mit einer sehr guten Ausstattung für die Zukunft gut gewappnet zu sein scheint. Kleine Wermutstropfen wie ein fehlender Balance-Regler für den Master können keinesfalls den sehr guten Gesamteindruck trüben, den das Ausnahme-Tool hier hinterlässt. Einzig der hohe Preis wird so manchem zukünftigen Deal im Wege stehen. Ob 3.990 Euro zu viel sind für dieses wahrlich tolle DJ-Pult, vermag ich nicht zu beurteilen, denn wer weiß schon, ob das Teil nach einer Dekade immer noch genauso gut funktioniert und klingt wie heute? Das kann nur die Zeit zeigen.

  • Pro
  • sehr solides Chassis
  • sehr gute Verarbeitungsqualität
  • sehr hochwertige Bauteile
  • 54 geriffelte Potiknöpfe aus Aluminium
  • vier hochwertige Phono-Preamps
  • 12 separate Filtereinheiten (6x HP und LP)
  • Vierband-EQs in allen sechs Kanälen
  • sehr warmer und transparenter Sound
  • Contra
  • kein Balance-Regler für den Master
  • hoher Preis
  • Features
  • 4x Stereokanäle (Phono/Line über je 2x Stereo-Cinch)
  • 2x Stereo/Mono-Channels (für Stereo-FX-Return oder Mikrofon In
  • über 2x XLR-Female oder 4x 6,35 mm Schaltklinken (symmetrisch/unsymmetrisch))
  • 2x Stereo Aux Sends (Prefader)
  • über je 2x 6,35 mm Schaltklinke (symmetrisch/unsymmetrisch)
  • 1x regelbarer Stereo-Mix-Ausgang (Master) über 2x XLR-Male
  • Stereo-Booth-Out über 2x XLR-Male
  • Stereo-Recording-Out unsymmetrisch über Stereo-Cinch
  • 4-Band-EQs in allen Kanälen 6dB Boost & Full Kill
  • Grenz- bzw. Einsatzfrequenzen EQs: Low Shelf unterhalb 140 Hz, Low Mids: 140 Hz - 750 Hz,
  • Hi Mids: 750 Hz - 4,3 kHz & Hi Shelf oberhalb 4,3 kHz
  • 60 mm VCA-Fader in allen Kanälen
  • unabhängige Routing-Schalter für X-Fader und Aux-Sends in jedem Kanal
  • 45 mm Crossfader
  • 2x Kopfhörerausgänge (je 1x 6,35 & 3.5 mm Klinkenbuchse)
  • 6x separate dreifarbige Channel-Peak-Meter, bestehend aus je 12 LEDs
  • 1x Stereo-Programm-Peak-Meter (Master L/R) (12 LEDs)
  • 1x Stereo-Peak-Meter (Booth L/R), (12 LEDs)
  • Monitorsektion mit 1x Level-Regler, 1x Pan-Regler und 1x Mono-Taster
  • Kopfhörersektion mit Pre/Post-EQ-Switch, Split-Cue-Schaltung
  • und stufenloser Mix/Cue-Balance
  • sehr großer Headroom
  • Kompressoren in Kanal 1 und 2
  • diverse Konfigurationsoptionen über auf der Geräteunterseite versenkte Schalter und Levelpotis
  • (2x Mic-Gain, 2x Phantom-Power-On/Off, 2x Set Threshold und 2x Set Ratio)
  • Vollmetallchassis
  • Abmessungen: 442 x 355 x 125 mm (B x T x H)
  • Gewicht: 10 kg
  • Farbe: schwarz
  • Preis: € 3.990,-
Veröffentlicht am 29.05.2017

Audiobeispiele

Pro & Contra

  • sehr solides Chassis
  • sehr gute Verarbeitungsqualität
  • sehr hochwertige Bauteile
  • 54 geriffelte Potiknöpfe aus Aluminium
  • vier hochwertige Phono-Preamps
  • 12 separate Filtereinheiten (6x HP und LP)
  • Vierband-EQs in allen sechs Kanälen
  • sehr warmer und transparenter Sound

  • kein Balance-Regler für den Master
  • hoher Preis

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