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09.04.2019

Fun Generation CL 105 A Test

Aktiver Personal Monitor

Personal Monitor für preisbewusste Einsteiger

Es gibt viele Gründe, warum sich jemand einen mobilen Aktiv-Monitor anschaffen will. Egal ob zum Musizieren im intimen Kreis, wo das unverstärkte Spiel nicht ganz ausreicht, zum Proben in den eigenen vier Wänden oder als mobiler Redner und Animateur auf Hochzeitsfeierlichkeiten, eine handliche und gut transportable Aktivbox ist eine gute Investition. Wer bislang aus Preisgründen gezaudert hat, könnte im neuen CL 105 von Fun Generation einen sich leistbaren und im Verhältnis leistungsstarken Verbündeten finden. Wir haben das Fliegengewicht für euch getestet und stellen euch seine Stärken und Schwächen in diesem Praxistest vor.

Details

Der Fun Generation CL 105 ist ein 215 x 335 x 250 mm kleiner und 2,3 kg leichter Aktivlautsprecher mit 5-Zoll-Breitbandtreiber und einer integrierten 150-Watt-Class-D-Endstufe. Er bietet einen 3-Band-Equalizer, Anschlüsse für Line, Instrument, Mikrofon und externe Zuspielgeräte, eine Standby-Funktion sowie eine Bluetooth- und USB-Schnittstelle. Im Lieferumfang enthalten ist ein Netzkabel sowie eine ausführliche Bedienungsanleitung in Deutsch und Englisch.

Verarbeitung und optische Erscheinung

Der CL 105 A ist aus solidem mattschwarzen Kunststoff mit abgerundeten Ecken gefertigt und lässt sich über einen stabilen Gehäusegriff im oberen Teil des Gerätes transportieren. Der Lautsprecher selbst sitzt hinter einem schützenden Metallgitter. Die Anschlüsse und Bedienelemente befinden sich überwiegend auf der Vorderseite, abgesehen von einigen wenigen Ausnahmen, wie z. B. dem Hauptschalter zum An- und Ausschalten der Stromversorgung. Sämtliche Drehregler befinden sich auf der Vorderseite und machen erst mal einen etwas lockeren und eher empfindlichen Eindruck. Unten ist ein Stativflansch eingelassen, mit dem sich der Speaker auch auf einem Mikrofonstativ platzieren lässt. Das Design ist zeitlos und funktional.

Anschlüsse und Bedienelemente

Beginnen wir mit den bereits zuvor kurz erwähnten wenigen Elementen auf der Rückseite des kleinen Aktivmonitors: Hier befindet sich wie gesagt, der Hauptschalter und darunter liegt ein Kaltgeräteeinbaustecker mit Sicherungshalter für die Stromversorgung. Hier wird das Netzkabel angeschlossen. Außerdem gibt es einen Button zur Aktivierung der Standby-Funktion.

Wenn dieser Schalter in der „Enable-Position“ steht, schaltet sich das Gerät nach ca. 30 Minuten ohne Eingangssignal ab. Somit lässt sich Strom sparen. Dann befinden sich rückseitig noch ein zusätzlicher Mikrofon-/Line-Eingang, ausgeführt als XLR-Einbaubuchse, ein XLR- Ausgang mit Line-Pegel, z. B. um den Monitor bei Bedarf an ein Mischpult anzuschließen oder die Summe an eine andere Aktivbox weiterzuleiten sowie ein Levelbutton, um zwischen Mikrofon- und Line-Pegel zu wechseln.

Auf der Vorderseite des Speakers der Fun-Generation-Familie wird sogleich sichtbar, dass hier nicht nur alle Steuerelemente zu finden sind, sondern dass es auch jede Menge unterschiedliche Anschlussmöglichkeiten gibt: Angefangen beim USB-Anschluss oder einer Bluetooth-Schnittstelle (und einem Button, um zwischen den beiden zu wählen), zwei Line-Eingängen, einmal im Miniklinkenformat und als Cinch-Buchsen. Dazu kommt ein 6,3-mm-Klinkeneingang für das Mikro oder die Gitarre, die Orgel, den Bass, je nach Präferenz und einen klassischen XLR-Eingang für den Anschluss eines Mikrofons gibt es natürlich auch.

Daneben kann per Knopfdruck zwischen Mikrofon und Gitarre umgeschaltet werden. Des Weiteren gibt es noch zwei LED-Kontrollleuchten, eine für den Normalbetrieb oder Stand-by (grün oder rot) und ein blaues Signal, das blinkt, wenn die Bluetooth-Funktion aktiv ist. Oben rechts ist der Gesamtlautstärkeregler, links der Dreiband-Equalizer mit je einem Regler für hohe, mittlere und tiefe Frequenzen. Daneben liegen noch zwei Drehregler, um den Pegel vom Instrumenten- bzw. Mikrofoneingang und vom Line-In separat einzustellen.

Die vier silbrigen Druckknöpfchen darüber sind die USB-Steuerelemente: Von links nach rechts finden sich hier die Wahltaste zwischen USB und Bluetooth sowie der Wiedergabe/ Pause-Button und vorwärts (Sprung zum nächsten ) sowie rückwärts (Sprung zum vorherigen Stück auf dem USB-Stick). Zu guter Letzt sind vorn neben dem Lautsprecher auch die beiden Bassreflex-Öffnungen auszumachen, die sich jeweils darüber und darunter befinden.

Pro & Contra

  • Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Design
  • handliche Größe
  • geringes Gewicht
  • Anschlussoptionen (USB, Bluetooth, XLR, Cinch, Miniklinke, Klinke)

  • Grundrauschen
  • Etwas wackelige, hervorstehende Potis
  • mittenlastiger Klang

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