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Test
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17.01.2019

Initial Audio Heat Up 3 Test

Rompler-Plugin für Windows und macOS

Ist Heat Up eine Alternative zu Nexus, Omnisphere und Co.?

Initial Audio, ehemalig Ignite VST, ist bekannt für hochwertige Softwareinstrumente, die sich auf Hip-Hop und Trap spezialisieren. Neben Softwaresynthesizern wie dem Bass-Synth „808 Studio“ und dem Wavetable-Synth „Sektor“ ist es besonders der Rompler des Düsseldorfer Herstellers, der sich in der Szene einen Namen gemacht hat.

Mit Heat Up 3 legt Initial Audio ein kostenloses Major-Update für das Sample-Schlachtschiff nach und erweitert den Rompler mit einer Expression Page, frei zuweisbaren 2 LFOs sowie Envelopes, um der Performance mehr Ausdruck zu verleihen. Ferner wurden die Effektsektion erweitert, das Interface einem Facelift unterzogen und die mitgelieferte Soundlibrary aufgestockt. Wir haben die Heat Up aktualisiert und gecheckt, wie heiß das Plugin wirklich ist.

Details

Kostenlose Updates, ein Leben lang

Heat Up 3 gibt es für macOS und Windows. Unterstützt werden die Plugin-Formate AU (64 Bit) und VST sowie VST3 (32 und 64 Bit). Mit einer Lizenz kann der Klangerzeuger auf drei Rechnern genutzt werden. Zukünftige Updates sind kostenlos.

Klang laden und loslegen!

Das Konzept richtet sich an Beatproducer, die stiltypische und sofort einsetzbare Sounds suchen, ohne selbst schrauben zu müssen. Kurz gesagt: Klang laden und loslegen! Die Factory-Library kommt mit über 850 Multisample-Instrumenten, die im Browser kategorisiert sind, um schnell den passenden Sound zu finden. Eigene Settings können als Preset gespeichert werden und auch eigene Kategorien lassen sich im Browser anlegen, sehr schön! Falls die umfangreiche Grundausstattung nicht genügen sollte, lässt sich der Klanglieferant mit Expansion Packs erweitern. Initial Audio hält im Online-Shop eine Auswahl an Erweiterungspaketen bereit, die von Urban, Trap und Grime bis hin zu EDM stilistische Sounds nachrüsten.

Mehr Ausdrucksmöglichkeiten, Modulationen und Layer

Das Interface wurde modernisiert und um eine Sektion erweitert, in der sich Zuweisungen für Expression, Hüllkurven, LFO und Samples vornehmen lassen. Im unteren Drittel der Bedienoberfläche findet man fortan nicht nur die virtuellen Keys, sondern die weiteren Sektionen Xpression, ADSR, LFO und Sample. In der Xpression Page lassen sich insgesamt 16 Verbindungen herstellen, um mit Velocity, Mod Wheel, After Touch und Keyboard Tracking jeden Parameter zu steuern. Weitere Steuerparameter wie Note Off Velocity und Pitchbend lassen sich über einen MPE Mode (Multidimensional Polyphonic Expression) in den Settings aktivieren.

Audiobeispiele

Pro & Contra

  • genrespezifische Library
  • Klangqualität der Samples
  • übersichtliche Bedienung
  • Expression-Sektion
  • erweiterbar mit Expansions

  • wenige Drums

  • kein Multioutput

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