Test
2
24.10.2018

Fazit
(4 / 5)

Der JBL 705P ist ein aktiver Studiomonitor zum Gebrauch in kleinen Regieräumen mit gehobenem Anspruch. Die Qualität der Lautsprecher ist physisch und was die Wiedergabe von Audio betrifft absolut überzeugend. Der Charakter der Wiedergabe legt dabei allerdings meiner Meinung nach deutlich eine Verwendung für Pop, elektronische Musik und Rock nahe. Dance- und Hip-Hop- Produzenten könnten trotz des verblüffend dynamisch und präzise gezeichneten Bassbereiches eventuell gut daran tun, ein Auge auf das größere Modell 708P zu werfen, unter anderem weil 40 Hz untere Grenzfrequenz nicht gerade abgrundtief sind. Bei der Bedienung läuft zwar nicht alles völlig reibungslos, allerdings halte ich das für keinen wesentlichen Punkt, weil die Konfiguration im Tonstudiobetrieb sicherlich nur selten erfolgt. Unterm Strich handelt es sich um einen absolut überzeugenden kleinen Referenzmonitor, der je nach Geschmack seinen recht stolzen Preis locker wert ist.

  • Pro
  • sehr flinke Wiedergabe der Dynamik
  • sehr transparenter Bassbereich
  • hochwertige Verarbeitung
  • Contra
  • Zustandsanzeige teilweise unlogisch
  • Menürad etwas wackelig
  • Features und Spezifikationen
  • Aktiver 2-Wege-Nahfeldmonitor
  • Basstreiber: 5 Zoll
  • Bass-Reflex-System
  • Analogeingang: XLR/Klinke-Kombibuchse
  • Digitaleingang: AES/EBU (durchschleifbar)
  • Verstärker: Class-D (2 x 250 Watt RMS)
  • Maximaler Schalldruck (SPL): 101 dB/1 m
  • Frequenzgang: 39–36000 Hz
  • Crossover-Frequenz: 1,9 kHz
  • Delay und EQ integriert
  • Maße: 15,1 x 26,8 x 27,4 cm (B x H x T)
  • Gewicht: 5,68 kg
  • Preis: € 949,– (pro Stück, Straßenpreis am 18.10.2018)

Auspackbilder findest du hier ->

JBL LSR 705P
Veröffentlicht am 24.10.2018

Pro & Contra

  • sehr flinke Wiedergabe der Dynamik
  • sehr transparenter Bassbereich
  • hochwertige Verarbeitung

  • Zustandsanzeige teilweise unlogisch
  • Menürad etwas wackelig

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