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27.02.2020

Kaufberatung Metronome für (angehende) Pianisten und Keyboarder

Welche Metronome eignen sich am besten zum Üben und Spielen lernen?

Mechanische und elektronische Taktgeber in der Übersicht

Wer das Klavier spielen lernt, der benötigt es, wer es gelernt hat, der erinnert sich an das unbarmherzige Klackern aus der hölzernen Box auf dem Klavier, das einem des Öfteren Schweißperlen auf die Stirn zaubert(e): Die Rede ist vom Metronom, dem hilfreichen und notwendigen Taktgeber, ohne den ein diszipliniertes und erfolgreiches Üben auf dem Klavier kaum möglich ist.

Aber nicht nur unter Keyboardern und Pianisten ist das Metronom das Medium, um sich auf leichte bis schwierige Notenliteratur vorzubereiten, es nutzen all jene, die den Anspruch haben Timing-fest im Alltag des Musikmachens zu bestehen. In der Musik gibt immer wer das Tempo vor: Im Orchester der Dirigent, in der Band der Schlagzeuger, ... zu Hause das Metronom. Wem der Klavierlehrer angeraten hat ein Metronom zu verwenden, der wird sicherlich zunächst in der Vielfalt des Marktangebots durch unterschiedliche Konzepte, Konstruktionen und Preisklassen überfordert werden. Aber keine Angst: Metronome gibt es bereits für Taschengeldbeträge und selbst diese tun, was sie tun sollen: Den Takt angeben.

Um die Wahl des passenden Metronoms nicht zur Qual werden zu lassen, erklären wir in unserer Kaufberatung, warum man ein Metronom braucht, welche Metronom-Typen es gibt, wie sie aufgebaut sind und wie viel man dafür ausgeben muss.

Quick Facts: Metronom | BPM

Was ist ein Metronom?

Ein Metronom ist ein mechanisches oder elektronisches Gerät, das durch akustische Signale in gleichmäßigen Zeitintervallen ein konstantes Tempo vorgibt. Dabei unterscheidet man zwischen mechanischen Metronomen, die mit einem Uhrwerk funktionieren und ein mechanisches Klicken erzeugen und ihren digitalen Pendants, die per Batterie oder Akku das eingestellte Tempo mittels elektronisch erzeugtem Geräusch (Pieps, Click, Glocke) wiedergeben. Obendrein bietet der Markt auch Metronom-Apps für das Smartphone. Wofür man sich entscheidet hängt maßgeblich von den eigenen Vorlieben ab, denn alle drei Arten haben Vor- und Nachteile.

Wofür braucht man ein Metronom?

Gerade Klavieranfängern bietet das Metronom, auch Taktell, oder Taktgeber genannt, rhythmische Hilfe, um sich im zu übenden Kontext an einem Leit-Tempo zu orientieren.

Was bedeutet BPM?

BPM, oder ausgeschrieben 'Beats Per Minute', ist die englische Bezeichnung für 'Schläge/Zählzeiten pro Minute'. BPM dient als Maßeinheit der Tempoangabe eines Musikstücks. Die historisch ältere Bezeichnung für die Anzahl der 'Zählzeiten pro Minute' ist 'MM' und steht für 'Mälzels Metronom'.

Warum ist ein Metronom so wichtig?

Die Bedingung für das rhythmisch korrekte Spiel nach Noten ist, dass wir dabei ein gleichbleibendes Tempo einhalten. Spielen wir Klavier nach Noten, geben die Tonhöhen der Noten vor, welche Tasten wir spielen müssen. Gleichzeitig instruiert der notierte Rhythmus, wann wir diese Tasten spielen und wann sie wieder losgelassen werden müssen. Das alles passiert in der Geschwindigkeit eines vorher festgelegten Tempos, das sowohl langsame und schnelle Tonwechsel aufruft, die auch rhythmische Herausforderungen sein können. Damit haben insbesondere Anfänger ihre Schwierigkeiten, was sich in einer willkürlichen Tempowahl äußert, die es zu vermeiden gilt. Das Metronom hilft dabei, eine Gleichmäßigkeit im Spielen zu erzielen - ähnlich dem Puls - die dem Gesamtspiel das Quäntchen Perfektion gibt, die man hören kann.

Was der Arzt als Herzrhythmusstörungen bezeichnet, stellt auch in der Musik eine echte Bedrohung dar, besonders dann, wenn man mit anderen zusammen musiziert. Du wirst noch nie einen Song im Radio gehört, bei dem der Gitarrist, oder gar die ganze Band, plötzlich schneller wurde, nur, um dann bei einer schwierigen Stelle wieder langsamer zu werden? Wahrscheinlich nicht. Das würde nicht so toll klingen und genau deshalb macht das auch keiner absichtlich. Dafür geschieht es unabsichtlich umso häufiger. Denn, wer gerade erst angefangen hat Klavier zu lernen, dem bereitet es große Schwierigkeiten, sich auf alles gleichzeitig zu konzentrieren. Man muss ja nicht nur Töne lesen und sie auf der Tastatur finden, man muss dazu auch noch den Rhythmus lesen, Notenwerte berücksichtigen und alles zur richtigen Zeit spielen und wieder loslassen. Das ist anfangs recht schwierig. Und genau da kommt das Metronom, auch 'Taktell' genannt, ins Spiel.    

Was bewirkt das Metronom beim Üben?

Ein Metronom sorgt dafür, dass du beim Klavier üben ein gleichbleibendes Tempo hältst. Das klingt zunächst gut, ein Allheilmittel ist der Taktgeber aber leider nicht, nämlich dann, wenn Du dich nicht auf das vorgegebene Tempo einlässt, was Anfängern gerade im Beginn des Klavierspielenlernens schwerfällt. Sie spielen dann ihr eigenes Tempo, oft komplett am Metronom vorbei. Das ist allerdings normal, denn das gleichzeitige koordinieren von Händen, Fingern, Notenwerten und Tastatur ist in der Umsetzung noch nicht ausgebildet.

Wie sollte ich ein Metronom einsetzen?

Wähle das Tempo des Metronoms immer nur so schnell, dass du es schaffst beim Üben keine Fehler zu machen. Das Tempo zunächst lieber langsamer einstellen, so langsam, dass man die Zeit eines schwierigen Tonwechsels mit dem passenden Fingersatz immer noch einplanen kann. Nur das langsame Trainieren einer schwierigen Passage bringt den gewünschten Erfolg. Wähle danach die nächste Tempo-Stufe, die du einstellen kannst. Bei einer Metronom-App kannst du z. B. den BPM-Wert (Beats Per Minute = Schläge pro Minute) fünf Einheiten höher wählen. Diese Beschleunigung bemerkst du kaum, somit ist das Spielen deiner Übe-Stelle auch im neuen Tempo relativ leicht. Auf diese Weise kannst du fast unbemerkt das Tempo in sinnvollen Schritten steigern und nach kurzer Zeit beherrschst du die Stelle perfekt im doppelten Tempo.

Das Metronom ist also ein praktisches Hilfsmittel, wenn du beim Üben mit dem selbstständigen Einhalten eines gleichbleibenden Tempos überfordert bist, oder bei einer bestimmten Stelle ohne rhythmische Hilfe einfach nicht weiterkommst. Es schult das gleichmäßige Spiel und dient als rhythmische Stütze, genau wie die Stützräder des Fahrrads, die den Anfänger vor dem Umkippen bewahren. Irgendwann hast du die Gleichmäßigkeit des Spielens inne, wie das Radfahren ohne Stützräder. Dennoch ist das ausgiebige Studium des Notentextes nach wie vor unverzichtbar. 

Kann ich auch ohne Metronom üben?

Hast du eine Stelle deines Stücks gerade ausgiebig mit Metronom geübt und weißt, wie es klingen muss, schalte das Metronom aus und versuche das gleiche Ergebnis ohne ‚Taktell‘ zu reproduzieren. Schließe die Augen und konzentriere dich nur auf den Klang. Später wirst du auf das Metronom verzichten können, wenn du die wichtigen Übe-Schritte mit dem rhythmusgebenden Hilfsmittel gelernt hast. Also, üben wie ein Profi!

Welche Arten von Metronomen gibt es?

Mechanische Metronome

Mechanische Metronome sind entweder aus Kunststoff oder Holz gefertigt. Sie werden wie eine Uhr aufgezogen und produzieren ein angenehm klingendes mechanisches Klackern. Ab einer gewissen Gehäusegröße und Preisklasse wird oft auch eine Glocke verbaut. Diese markiert den ersten Schlag eines Taktes zusätzlich mit einem separaten Ton. Mechanische Metronome sind - fallen sie größer aus -  eher für den stationären Einsatz geeignet. Allerdings gibt es auch schon kleinere Modelle, die leicht zum Unterricht mitgenommen werden können.    

Digitale Metronome

Digitale Metronome sind modern und bieten in höheren Preisklassen wesentlich mehr Funktionen, als die mechanischen Vertreter. Der Ton oder Klick wird elektronisch erzeugt. Allerdings benötigen sie dafür auch immer Strom, meistens in Form einer, oder je nach Größe auch mehrerer Batterien. Je nach Ausstattung ermöglicht eine Tap Tempo-Funktion dem Nutzer, das Tempo dem Metronom per Eintippen vorzugeben, sodass man sich die manuelle Einstellung spart. Auch Kopfhörer-Anschlüsse sind ab einer bestimmten Größe obligatorisch. 

Metronom-Apps

Metronom-Apps sind was den Transport des Taktgebers anbelangt deutlich praktischer, denn das Smartphone haben wir ja eigentlich immer dabei. Und funktional sind diese Metronome natürlich ganz weit vorne. Damit ist das Rhythmus-Training ein Kinderspiel. Größtes Problem ist oft die Lautstärke, da bei vielen Smartphones die Lautstärke des Geräts aus Gehörschutz-Gründen gedrosselt wird. Ob man die Metronom-App über die Lautsprecher des Smartphones beim Üben hören kann, muss einfach ausprobiert werden. Ansonsten bietet ja so gut wie jedes Smartphone sowieso einen Kopfhörer-Ausgang.

Und nun zu unseren Vorschlägen aus allen drei Kategorien.

MECHANISCHE METRONOME

Thomann Metronom 330

Tolles Preis/Leistungs-Verhältnis

Das Thomann Metronom 330 zeigt sich gut ausgestattet und das bei einem sehr niedrigen Preis. Es ist mit 11 cm Breite wesentlich größer als sein Vorgänger und verfügt über ein Kunststoffgehäuse sowie eine Glocke, die  abschaltbar ist. Der Einstellbereich der Tempi liegt zwischen 40 und 208 BPM, welche auf der Vorderseite allerdings nur in Form von Zahlen angegeben werden. Die Korrespondenz zu italienischen Tempo-Bezeichnungen wurde nicht mit aufgedruckt.

Die wichtigsten Features im Kurzüberblick:

  • Mechanisches Metronom mit ausschaltbarer Glocke
  • Einstellbereich: 40 - 208 BPM
  • Klassische Tempoanzeige
  • Taktarten: 2/4, 3/4, 4/4, 6/4
  • Farbe: Schwarz-poliert

Preis: 20,90 €

Produktseite auf thomann.de

Wittner Piccolino

Das Metronom für unterwegs

Das Wittner Piccolino ist das kleinste Metronom in unserem Ratgeber. Mit seinen 11 cm Höhe und 3 cm Breite passt es wirklich in jede Tasche und ist selbst für Reisen bestens geeignet. Natürlich ist es dabei auch nicht so laut wie andere Modelle. Wenn du laut übst, kann das Piccolino schon mal im Klavierklang untergehen. Eine Glocke ist schon aufgrund der Größe nicht verbaut. Dafür ist es recht leicht, schon wegen des Kunststoffgehäuses. 

Die wichtigsten Features im Kurzüberblick:

  • Mechanisches Metronom ohne Glocke
  • Kunststoffgehäuse schwarz

Preis: 39,90 €

Produktseite auf thomann.de

Wittner Piccolo

Handlich und gut

Piccolo, das nächst größere Metronom von Wittner ist 15 cm hoch und 7 cm breit. Das Gehäuse besteht ebenfalls aus Kunststoff und auch hier gibt es keine Glocke. Dieses Modell ist schon deutlich lauter als das Piccolino, dabei aber immer noch sehr handlich und transportabel.

Die wichtigsten Features im Kurzüberblick:

  • Mechanisches Metronom ohne Glocke
  • Kunststoffgehäuse schwarz
  • Maße: ca. 70 x 45 x 150 mm

Preis: 44,80 €

Produktseite auf thomann.de

Wittner Taktell Junior

Metronom mit Ecken und Kanten

Das Wittner Taktell Junior ist dem Piccolo sehr ähnlich, nicht zuletzt durch die fast identischen Maße. Dieses Modell bietet einen etwas kantigeren Look und die Beschriftung auf der Vorderseite ist aufgrund der größeren Fläche besser zu lesen. Und auch akustisch sind sich beide recht ähnlich. Die Aufziehmechanik ist im inneren des Gehäuses gut geschützt. 

Die wichtigsten Features im Kurzüberblick:

  • Mechanisches Metronom ohne Glocke
  • Kunststoffgehäuse schwarz

Preis: 49,90 €

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Wittner Taktell Cat 

Für die kleineren Schüler

Das Wittner Taktell Cat zeigt sich in Gestalt einer lustigen Katze und das Gewicht, mit dem man das Tempo einstellt, hat die Form einer Schleife. Mit 650g Eigengewicht ist es definitiv nichts für unterwegs, eignet sich dafür aber auch als Spielzeug. Und so mancher Klavierschüler übt vielleicht wesentlich lieber Klavier, wenn er dabei so freundlich von einer Katze angelächelt wird. Ein Versuch ist es vielleicht wert.

Die wichtigsten Features im Kurzüberblick:

  • Mechanisches Metronom
  • Kunststoffgehäuse in Katzenform
  • Maße: 220 mm x 115 mm x 90 mm
  • Gewicht: ca. 650 g

Preis: 72,90 €

Produktseite auf thomann.de

Wittner Metronom 813M

Das Edle

Wer einen Steinway-Flügel besitzt möchte vielleicht aus Design-Gründen kein Metronom aus Kunststoff auf sein Instrument stellen. Hier empfiehlt sich dann ein Modell aus Holz, wie das Wittner Metronom 813M. Es ist aus seidenmattem nussbraunem Erle-Massivholz gefertigt, besitzt eine abschaltbare Glocke und macht optisch wirklich etwas her. Wer bereit ist, den Preis auszugeben, erhält ein wirklich ansprechendes Metronom. 

Die wichtigsten Features im Kurzüberblick:

  • Mechanisches Metronom mit ausschaltbarer Glocke
  • Taktarten: 0, 2, 3, 4, 6
  • Erster Schlag im Takt wird durch Glockenton akustisch hervorgehoben
  • Seidenmattes nussbraunes Erle-Massivholzgehäuse

Preis: 125,90 €

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DIGITALE METRONOME

Thomann CM-10

Klein aber oho

Schon bei unserem ersten Vorschlag sehen wir gleich einen Vorteil eines digitalen Metronoms. Das CM-10 von Thomann ist nicht nur anklippbar und bietet ein Tempo zwischen 30 und 260 BPM, man kann auch die Lautstärke des Klicks auf verschiedene Stufen einstellen. Das ist je nach Instrument oder Übesituation sehr hilfreich. Dieses Modell wird mit einer CR2032 Batterie betrieben, die man in so gut wie jedem Supermarkt bekommt.

Die wichtigsten Features im Kurzüberblick:

  • Anklippbar
  • LC-Display
  • LED Taktanzeige
  • Volume / Beat / Rhythm / Tempo regelbar
  • Zahlreiche Rhythmus Variationen abrufbar
  • Tempo: 30 - 260 BPM (stufenlos einstellbar)
  • Volume: Mute / Low / Middle/ High
  • Inkl. Batterie (CR2032)

Preis: 5,90 €

Produktseite auf thomann.de

 

 

Thomann CTM-700

Das Multi-Talent

Das CTM-700 von Thomann kann dann schon deutlich mehr. Es ist nämlich nicht nur ein Metronom, sondern auch noch ein Stimmgerät. Die vier Taster auf der Vorderseite des Geräts sind deshalb auch doppelt belegt. Zum einen steuern sie die Parameter des Metronoms, zum anderen die des Stimmgeräts. Deshalb hat es zum Verbinden mit einem Instrument nicht nur einen Klinkeneingang, zusätzlich gibt es auch einen Kopfhörerausgang. Man kann sich seinen Metronom-Klick also auch auf einen Kopfhörer schicken und den Klick so besonders gut hören. Das ist besonders für laute Instrumente super.

Die wichtigsten Features im Kurzüberblick:

  • Geeignet für Klavier, Gitarre, Bass, Ukulele und Violine
  • Metronom: 30 - 260 BPM
  • Transponierfunktion für C, F, Bb und Eb Instrumente
  • Stimmen über Klinkeneingang, Clip-Tonabnehmer oder eingebautem Mikrofon
  • Meter Modus (Auto) oder Sound Out Modus (Manual)
  • Stimmumfang: 430 - 450 Hz
  • Stimmgenauigkeit: +- 0,5 cent
  • 6,3 mm Klinkeneingang
  • Kopfhörerausgang: 3,5 mm Klinke
  • Lautstärkeregler
  • Inkl. Clip-Tonabnehmer und Batterien (2x AAA)

Preis: 8,90 €

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Korg MA-2

Kompaktes Metronom mit Tap Tempo-Funktion

Das Korg MA-2 ist trotz des geringen Gewichts von gerade mal 68g ein ausgewachsenes Metronom, das alles bietet, was man zum klick-basierten Üben braucht. Außer einem Kopfhörer-Ausgang bietet dieses Modell eine sehr sinnvolle Funktion, die Tap Tempo Eingabe. Damit muss das gewünschte Tempo nicht in das Metronom einprogrammiert werden, sondern man tippt das gewünschte Tempo auf einer Taste einfach ein, was sehr schnell vonstatten geht.

Die wichtigsten Features im Kurzüberblick:

  • Tempoeinstellung: Pendulum, Full, TapTempo
  • Kopfhörerbuchse (3,5 mm Stereo-Miniklinke)
  • Lautsprecher: 15 mm Piezo-Lautsprecher
  • Betrieb mit 2 AAA-Batterien à 1,5 V
  • Abmessungen (B x H x T): 100 x 60 x 16 mm
  • Gewicht: 68g

Preis: 16 €

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Boss DB-30

Der kleine Dr. Beat

Das DB-30 von Boss hat viel zu bieten. Tempi zwischen 30 und 250 BPM sind möglich, dazu kommen Tap Tempo, Kopfhörer-Ausgang und ein Clip, um das Gerät z. B. an einen Notenständer oder Notenheft klemmen zu können. Aber das DB-30 kann noch mehr. Es ist zusätzlich möglich neun komplette Rhythmen mit 24 Beat-Variationen abzuspielen. Das ist deutlich spannender als einfach nur ein Klick zu hören. So macht Üben Spaß. 

Die wichtigsten Features im Kurzüberblick:

  • 24 Beat-Variationen zum Üben von einfachen oder komplexen Beats
  • 9 Rhythmen
  • Temporange: 30 - 250 BPM
  • Tap Tempo-Taster
  • Großes LC-Display
  • Stimmfunktion: Ausgabe von 12 Halbtönene
  • Klein, leicht, handlich und stabil
  • Flache Bauform durch Lithium-Batterie CR2032 (im Lieferumfang enthalten)
  • Anschluss für Stereo-Kopfhörer (Miniklinke)
  • "Auto Power Off"-Funktion
  • Clip (für den Notenständer) und Schlitz für eine Münze (zum Aufstellen auf einem Tisch oder dem Klavier)

Preis: 24 €

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Seiko DM71

Präzise wie eine Uhr

Auch Seiko macht Metronome. Das DM71 ist ein kompaktes und handliches Taschenmetronom, das mit Hilfe eines kleinen Fußes aber auch aufrecht stehen kann. 30 bis 250 BPM sind einstellbar. Vier Lautstärkestufen können entweder über den eingebauten Lautsprecher oder über Kopfhörer hörbar gemacht werden. Und das bei nur 45g Gewicht. 

Die wichtigsten Features im Kurzüberblick:

  • Metronom im Taschenformat
  • 4-stufige Lautstärkeregelung
  • 30 - 250 BPM
  • Einstellbare Taktbetonung: 0,1,2,3,4,5,6,7
  • Eingebauter Lautsprecher
  • Bezugston C4 - H4 in Halbtonschritten
  • Maße: 54 x 86 x 10 mm
  • Gewicht: 45 g
  • Farbe: Schwarz
  • Inkl. Knopfzelle CR2032

Preis: 25,90 €

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Wittner QM2

Round’n round 

Auch die Marke Wittner, die uns bei den mechanischen Modellen mehr als nur einmal begegnet ist, stellt digitale Geräte her. Hier das QM2 Metronom. Der bei diesem Exemplar zur Verfügung stehende Tempobereich von 40 bis 208 BPM ist vorderseitig in einem Kreis einstellbar angeordnet. Das ist ein echter Hingucker. Außerdem wird das Tempo nicht nur akustisch über Lautsprecher oder Kopfhörer ausgegeben, sondern auch optisch, über eine Leuchtdiode.  

Die wichtigsten Features im Kurzüberblick:

  • Tempobereich 40-208 BPM
  • Anzeige über Lautsprecher und Leuchtdiode
  • Stimmton 440 Hz
  • Mono-Ohrhörerausgang 3,5 mm Klinke
  • Mit Ohrhörer und Batterie (9V)
  • Maße: 106 x 61 x 28 mm

Preis: 45,50 €

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Seiko SQ-200

Alles im Griff

Das zweite Gerät von Seiko in unserer Aufstellung ist ein Metronom-Powerhouse. Wie eine teure Uhr ist auch das SQ-200-Metronom quarzgetrieben. Dadurch ist es sehr tempostabil, Die Wahl der Tempi bewegt sich zwischen 1 und 300 BPM. Außerdem können verschiedene Referenztöne ausgegeben werden und das Layout des Geräts ermöglicht, trotz der vielen Funktionen, den Betrieb mit nur einer Hand, genau wie bei einem Smartphone.

Die wichtigsten Features im Kurzüberblick:

  • Ein-Hand-Betrieb
  • Tempo-Umfang: 1 bis 300 BPM
  • Beat: 0 bis 9
  • Soundgenerator: C2 bis B6
  • Tempo- und Beat-Sound: 3  Töne
  • 7-LED Tempo-Indikator (Pendelsimulation)
  • Großes LC-Display
  • Lautstärkeregler
  • Monitor-Lautsprecher-Funktion
  • 3.5 mm Ausgangsbuchse für Ohrhörer
  • Memory-Backup
  • Eingebauter Standbügel
  • Spannungsversorgung: 2x AAA-Batterien (im Lieferumfang enthalten) oder 9V DC Adapter (nicht enthalten)
  • Abmessungen (B x H x T): 67 x 143 x 26 mm
  • Gewicht (inkl. Batterien): 175 g
  • Farbe: Schwarz

Preis: 55 €

Boss DB-90

Der große Dr. Beat

Das Boss DB-90 sieht einem Drum-Computer verblüffend ähnlich. Dementsprechend umfangreich ist auch dessen Ausstattung. Nicht nur vier Metronom-Töne sind auswählbar, einer davon ist sogar eine menschliche Stimme, die wortwörtlich das Zählen für dich übernimmt. Außerdem kann zum Üben verschiedener Rhythmen und Patterns ein MIDI-Drum-Controller angeschlossen werden. Auch kann dieses Modell durch einen Fußtaster gesteuert werden.

Die wichtigsten Features im Kurzüberblick:

  • Dutzende von Drum-Patterns eingebaut
  • Schnelles Anpassen der Rhythmen mit der Note Mixing Funktion
  • Spezielle Fader, Taster, Dateneingabe-Rad und großes beleuchtetes Display für einfache Bedienung
  • 4 Metronom-Sounds inkl. menschliche Stimme
  • Referenzton-Funktion zum Stimmen
  • Üben mit dem Rhythm Coach durch Anschließen eines optionalen V-Pad 
  • Direkte Anschlussmöglichkeit für Gitarre und Bass mit Amp Simulator, plus Abhören über Kopfhörer
  • 2 Audio-Ausgänge: Miniklinke + Klinke
  • Fußtaster-Kontrolle von Play/Stop (optional) und MIDI-Eingang zur Synchronisation mit Sequenzern
  • Inkl. Schutzhülle, Gewindeadapter, Bedienungsanleitung und 9 Volt-Block Batterie
  • Passendes Netzteil: Art. 102842 (nicht im Lieferumfang enthalten)

Preis: 145 €

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Soundbrenner Core Steel

Das Metronom von James Bond 

Zum Abschluss noch ein ganz edles Exemplar. Core Steel von Soundbrenner ist eine Mischung aus einer Uhr, einem Metronom, einem Stimmgerät und einem Dezibel-Messgerät. Hier trifft schlichte Eleganz auf unglaublich viele Funktionen, wie man sie sonst nur von Smartphones oder Computern her kennt. Das Highlight für alle Musik-Verrückte: Es gibt eine DAW-Integration durch die das Tool mit einer Musik-Software kommunizieren kann. Vielseitigkeit ist hier groß geschrieben.

Die wichtigsten Features im Kurzüberblick:

  • 4 Funktionen: Uhr, leises Metronom,  Stimmgerät und Dezibel-Messgerät
  • Synchronisation der Metronome für bis zu 5 Personen gleichzeitig
  • Tap Tempo Funktion
  • DAW-Integration
  • Setlistenverwaltung und -Speicherung
  • MIDI-Controller
  • Backing Track Sync
  • Datums- und Zeitanzeige
  • Stoppuhr und Timer
  • Push-Benachrichtigungen
  • Uhrenbänder sind austauschbar

Preis: 299 €

Produktseite auf thomann.de

METRONOM-APPS

Tempo Lite App

Das Handy als Metronom verwenden

Tempo, die umfangreiche Metronom-App für iOS-Geräte gibt es jetzt auch als kostenfreie Lite-Version. Eine schöne Sache ist, dass die App auch dann weiterläuft, wenn das Handy gesperrt ist, was ein nützliches Feature beim Klavier üben ist. Für iOS- Betriebssysteme.

Die wichtigsten Features im Kurzüberblick:

  • 35 verschiedene Taktsignaturen
  • Rhythmusmuster für einfache und zusammengesetzte Takte
  • Anpassungsmöglichkeiten für Betonungen 
  • Tap Tempo Funktion
  • Tempobereich: 10 bis 800 BPM
  • Rhytmische Anzeige per LED, Pendel oder Bildschirmblinken

Preis: Kostenlos | kostenpflichtig upgradebar 

Pro Metronome App

Das Metronom im Handy

Die Pro Metronome App hat in unserem Test hervorragend abgeschnitten. Unzählige Einstellungsmöglichkeiten treffen auf hohen Bedienungskomfort. Die unterschiedlichsten Töne und Sounds können werden als Klick verwendet. So weiß man immer genau, wo im Takt man sich gerade befindet. Und die App gibt es sowohl für Android-, wie auch für iOS-Geräte. Die App ist kostenlos.

Die wichtigsten Features im Kurzüberblick:

  • Umfangreiche Einstellmöglichkeiten
  • Klares Erscheinungsbild
  • Hervorragende optische Taktdarstellung

Preis: Kostenlos

Produktseite im Google Play Store  |  Produktseite im Apple App-Store

Metronom Beats App

Toller Taktgeber als Handy-App

Auch die Metronom Beats App ist kostenlos und voller Funktionen. Besonders sinnvoll ist bei dieser App die Möglichkeit, mit nur einer Berührung das Tempo um fünf Beats-Per-Minute zu steigern. Übt man eine Stelle auf Tempo, lässt sich so ein kontinuierliches Steigern erreichen, das einen nicht durch zu große Temposprünge überfordert und damit unweigerlich zu Fehlern führt. Für Android-Betriebssysteme.

Die wichtigsten Features im Kurzüberblick:

  • Separates Layout für größere Geräte
  • Von 1 bis 300 BPM
  • Tap Tempo Funktion
  • Italienische Tempobezeichnungen
  • Rhythmusunterteilung in bis zu 16 Klicks pro Schlag
  • Betonung des ersten Schlags pro Takt wählbar
  • Rhythmus auch ohne Ton durch Visualisierung darstellbar
  • Stoppt die Wiedergabe, wenn ein Anruf eingeht.
  • Einstellungen beim Beenden automatisch gespeichert.
  • Tonhöhe des Klangs ändern
  • Steuerungen für ein einfaches Steigern und Mindern des Tempos in kleinen Schritten. 

Preis: Kostenlos

Produktseite im Google Play Store

Online-Metronome

Das Metronom im Browser

Wer seinen Rechner, Laptop, Tablet-PC oder Handy dabei hat, findet durch das Suchwort 'Online Metronome' jede Menge Seiten, die eine Metronomfunktion auch im Browser anbieten. Schön ist die Seite von iMusic-School', die ein praktisches Metronom online zur Verfügung stellt, wenn man gerade kein anderes zur Verfügung hat.

Hier geht's zu iMusic-School

Das war unsere Zusammenstellung der besten mechanischen und digitalen Metronome sowie nützlicher Metronom-Apps. Weitere Metronome, Infos und Tipps findest du auch in unserem Testmarathon Metronome für Drummer.

Schlusswort

Du siehst, das Angebot an mechanischen, digitalen und mobilen Metronomen ist riesig. Falls du dich nicht entscheiden kannst, starte am besten klein. Upgraden zu einem Gerät mit mehr Funktionen kannst du später immer noch. Wofür du dich auch entscheidest, wir wünschen dir viel Spaß und vor allem Erfolg beim Üben mit (d)einem Metronom. Weitere Tipps rund um das Thema Klavierspielen findest du in unserer Reihe Klavier lernen - Tipps für Anfänger und Profis.

Veröffentlicht am 27.02.2020

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