Workshop_Thema Hersteller_Avid Software
Workshop
10
18.12.2012

Pro Tools 2019 Workshop

Dieser Tutorial zeigt euch wichtige Tricks zum Umgang mit der "Profi DAW"

Pro Tools ist ein umfangreiches Programm und nach wie vor der Standard in der professionellen Musikproduktion. Mit Pro Tools 9 hat Avid vor zwei Jahren einen Paradigmenwechsel eingeläutet: Die Software lässt sich seitdem mit jeder beliebigen ASIO- oder Core-Audio-Hardware betreiben und nicht ausschließlich mit den ehemaligen LE-Systemen Digi 003 oder Mbox.

Dieser gesteigerten Attraktivität der Software zollt bonedo ab jetzt mit den monatlich erscheinenden Tipps & Kniffen zu Pro ToolsTribut. Und selbstverständlich funktionieren die Tricks mit allen Pro-Tools-Versionen, besonders antiquierte (vor Version 7) und abgespeckte wie Pro Tools SE und Essential mal ausgenommen.

Bevor wir starten, hier noch einmal ein paar Infos zu den Verbesserungen beim File-basierten Processing in Pro Tools 10.

Pro Tools 10 bringt evolutionären Fortschritt in einigen Bereichen, aber auch auf einem Sektor, auf dem die Software schon immer gut ausgestattet war: das File-basierte Offline-Processing Audiosuite. Die Audiosuite-Schnittstelle wird von jeher genutzt, um bestimmte Effekte auf eine Datei "draufzurechnen". Typische Effekte für ein solches Offline-Pcessing sind zum Beispiel das Reverse-Plug-In oder Gain, um die Lautstärke eines Audiofiles den anderen anzupassen. Bevor man einen Audiosuite-Effekt berechnet, empfiehlt es sich, die aktuelle Playlist zu duplizieren, um jederzeit auf die unbearbeitete Version zurückgreifen zu können. In der Standard-Einstellung generiert Pro Tools bei der Audiosuite-Berechnung ein neues Audiofile, das die ausgewählte Region/Clip im Edit-Fenster ersetzt. Bislang hatte das neu berechnete File immer exakt die Länge des ursprünglichen. Das war blöd für Effekte wie Hall und Echo, denn die Fahne des Ausklangs wurde abgeschnitten. Mit Pro Tools 10 ist es nun möglich einzustellen, dass die resultierende Audiodatei um einige Sekunden länger ist als ihr Ursprung. Außerdem können nun mehrere Audiosuite-Fenster gleichzeitig offen sein. Welches gerade aktiv ist, sieht man am roten Dreieck oben rechts im Plug-In-Fenster. Die Handhabung dieses so genannten Target-Modus entspricht exakt der bei TDM- und RTAS-Plug-Ins.

Veröffentlicht am 18.12.2012

Verwandte Artikel

User Kommentare

Zum Seitenanfang
ZUR STANDARD WEB-ANSICHT X