Test
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25.02.2020

Krotos Audio Concept Test

Software-Synthesizer

Roll the dice!

Bisher ist der in Schottland ansässige Softwarehersteller Krotos Audio vor allem durch seine Sounddesgin-Tools wie Dehumaniser, Reformer oder Weaponiser aufgefallen. Nun aber hat Krotos Audio seinen Modus Operandi komplett verändert und kurzerhand einen Synthesizer veröffentlicht.        

Auch darin wird bestimmt das ein oder andere interessante Tool zur Klangerzeugung enthalten sein, denn bisher war Krotos Audio vor allem eines – äußerst kreativ. Wir haben uns den neuen Synthesizer Concept genauer angeschaut. 

Details

Allgemeines

Zuerst muss auf der Homepage des Herstellers ein Account erstellt werden. Anschließen kann Concept dann ebenda käuflich erworben werden. Daraufhin erhaltet ihr dann einen License-Key. Den braucht ihr, um das Plugin beim ersten Öffnen nach der Installation freizuschalten. Dazu wiederum wird ein Interzugang vorausgesetzt. Das ist etwas umständlich, allerdings müssen die Hersteller ihre Produkte ja irgendwie schützen. Komplett offline arbeiten wird eben immer schwieriger. 

Concept gibt es für Windows ab Version 7 in den Formaten VST2, VST3 und AAX in 64-Bit. Apple-User bekommen das Plugin ab Max OS X 10.9.5 in den Formaten VST2, VST3, AAX und AU, ebenfalls nur in 64-Bit. Auf der Homepage und im Manual finden sich unterschiedliche Angaben zu den unterstützten DAWs. Einige müssen leider auch mit weniger Funktionsumfang leben. Checkt vor einem Kauf also unbedingt ab, ob der Synth mit eurer DAW korrekt laufen wird, oder nutzt zuerst die Demo. 

Das Konzept hinter Concept

Für Krotos Audio steht die Nutzbarkeit der Produkte immer im Vordergrund. Die gewünschten klanglichen Ergebnisse sollen möglichst schnell erreicht werden – nicht zuletzt, damit auch der Live-Einsatz möglich ist, sondern auch deshalb, damit bisher unerfahrene User sich von Anfang an gut zurechtfinden. Deshalb wurde bei Concept  besonders darauf geachtet, sämtliche Module und Modulationen, so gut es geht, sichtbar zu machen und nicht in Untermenüs zu verstecken. Dahinter steckt also das Ein-Fenster-GUI-Konzept, das zum Beispiel auch schon Go2 von Rob Papen so erfolgreich gemacht hat. Und rein optisch betrachtet Concept sieht auch echt gut aus. Das schlanke GUI erinnert in seiner hellgrauen Schlichtheit und mit den farbigen Akzenten ein bisschen an Ableton Live. Und die Ein-Fenster-Philosophie zahlt sich schon beim ersten Blick aus: Alles ist direkt und auf den ersten Blick sichtbar und ermöglicht somit eine klare Übersicht. 

In Concept finden sich neben den herkömmlichen Synthesis-Möglichkeiten auch neue Ansätze. So ist etwa der Signalweg bei Concept ein bisschen anders: Das Signal bewegt sich wie folgt durch das Plugin:

Oszillator –> Filter –> FX –> Amplitude Envelope –> Output 

Krotos Audio hat darüber hinaus versucht, eine neue Herangehensweise an das Thema Modulation zu entwickeln und den Synthesizer damit zukunftsfähig zu machen. Ganz so, wie man es von dem Hersteller gewohnt ist. Der User profitiert von solchen Neuentwicklungen natürlich am meisten.  

Audiobeispiele

Pro & Contra

  • schnelle Modulationen durch Drag-and-drop
  • innovative Modulationsmöglichkeiten durch neuartige Module
  • skalierbares GUI
  • übersichtliche und ansehnliche Optik
  • geringer Preis

  • kein Contra

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