Gear_DJ-Controller Hersteller_Livid
Test
5
21.06.2013

Fazit
(3.5 / 5)

Mit dem Alias 8 erweitert Livid Instruments sein Portfolio um einen portablen MIDI-Controller für unterwegs, der, obwohl er nur mit acht physischen Kontrollkanälen ausgestattet ist, weit über diesen Funktionsumfang hinaus geht. Wie´s funktioniert? - Ganz einfach! Indem man den MIDI-Kanal direkt am Gerät per Encoder wechseln kann. Dadurch verfünfzehnfacht sich die Anzahl der möglichen Steuerbefehle und man muss sich schon mächtig ins Zeug legen, 630 MIDI-Nachrichten zu mappen. Zudem lässt sich das Gerät mit Hilfe der zwei Expansion-Ports bei Bedarf um Fadermodule, Potis oder Joysticks von Livids XPC- oder DIY-Reihe erweitern. Die Verarbeitungsqualität der kompakten und somit teilweise etwas eng besiedelten Steuerkonsole stimmt unterm Strich, mit Ausnahme der vergleichsweise wackeligen Kunststoff-Channelfader. Eine unverbindliche Preisempfehlung von knapp 379 Euro ist jedoch nicht von schlechten Eltern, zumal der fehlende Crossfader und mehr noch der fehlende Pickup-Mode die Verwendung in der Praxis einschränken. Vergessen sollte man allerdings nicht, dass das Teil vollständig konfigurierbar ist und aufgrund der Class compliant Treiber nicht nur PC- und Mac-Programme sondern auch iPad-Apps befehligen kann.

  • Pro
  • Übersichtliches, leicht zu adaptierendes Layout
  • Kompaktes Format
  • 15 volle Befehlsebenen per MIDI-Channel
  • Channel-Selektion an der Hardware durchzuführen
  • Modular erweiterbar
  • Robustes Gehäuse
  • Contra
  • Fehlender Pickup-Mode führt zu Parametersprüngen
  • Etwas enge Fader und EQ-Sektion
  • Wackelige Plastik-Channelfader
  • Kein Crossfader
  • Editor aktuell nur als Online-Version verfügbar
  • Features
  • 8 Fader a 30 mm
  • 1 Fader mit 60mm
  • 16 Encoder
  • 16 hintergrundbeleuchtete LED-Taster (RGB)
  • 2 analoge Expansion-Ports für Livids XPC- und DIY-Controller
  • LED-Display
  • Stromversorgung über den USB-Bus
  • Class-compliant MIDI
Veröffentlicht am 21.06.2013

Pro & Contra

  • Übersichtliches, leicht zu adaptierendes Layout
  • Kompaktes Format
  • 15 volle Befehlsebenen per MIDI-Channel
  • Channel-Selektion an der Hardware durchzuführen
  • Modular erweiterbar
  • Robustes Gehäuse

  • Fehlender Pickup-Mode führt zu Parametersprüngen
  • Etwas enge Fader und EQ-Sektion
  • Wackelige Plastik-Channelfader
  • Kein Crossfader
  • Editor aktuell nur als Online-Version verfügbar

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