Gitarre
Test
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19.08.2011

MXR M169 Carbon Copy Test

Analog Delay

Stop and Go

Es waren die Siebziger, in denen die Gattung der Effektpedale die erste große Blüte erlebte und eine ganze Anzahl an neuen Herstellern die Szene betrat. Einer der Pioniere war der amerikanische Hersteller MXR, der bis heute eine nicht unbedeutende Rolle in diesem Genre spielt.

1973 von Keith Barr, Michael Laiacona und Terry Sherwood gegründet, brachte man schon ein Jahr später die ersten Effektgeräte auf den Markt. Im Gegensatz zu den großen Pedalen von Electro Harmonix waren diese viel handlicher und auch einfacher zu bedienen. Die meisten verfügten lediglich über einen oder zwei Regler und waren in vergleichsweise kleinen Gehäusen untergebracht. Mit Eddie Van Halen konnte MXR auf einen sehr populären User verweisen, dessen drei erste Alben sehr stark vom Phase 90 geprägt sind. Seit 1987 gehört MXR zum Dunlop Imperium, was die kontinuierliche Produktion der klassischen Geräte wie auch deren Weiterentwicklungen möglich machte.

Kaum ein Effekt, der nicht von einem MXR-Produkt generiert werden könnte. Klar ist auch, dass eine solche Traditionsfirma neben der Konstruktion neuer Geräte gerne auf ihren großen Erfahrungsschatz zurückgreift und erfolgreiche Technologien der Vergangenheit wieder aufleben lässt. Ein Pedal, das mit seiner klassischen analogen Eimerkettenspeicherung perfekt in diese Schublade passt, ist das Carbon Copy  Analog Delay. In unserem Test wird sich zeigen, ob es eher in die Vintage-Ecke gehört oder auch im Hier und Jetzt seine Berechtigung hat.

Audiobeispiele

Pro & Contra

  • Kleines Gehäuse
  • Modulationseinheit

  • Dumpfer Delaysound

Gehört zu dieser Serie

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