Test
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24.11.2015

Nowsonic Stagetrip 10 und 12 Test

Aktive Zweiwegeboxen

Multifunktionale Wohlfühl-Lautsprecher

Stagetrip 10 und 12 heißen die beiden aktiven Multifunktionsboxen, die die Münchner Firma Nowsonic kürzlich der Öffentlichkeit vorstellte. Dank cleverer Wedge-Konstruktion einerseits und seitlich eingelassenem Stativflansch andererseits lassen sich die Zweiwegeboxen ebenso als Floor-Monitore wie als klassische Kompakt-PA nutzen. Wir wollten wissen, wie es um die klanglichen Qualitäten der beiden Geschwister bestellt ist. Deren Preis ist jedenfalls ziemlich attraktiv.  

Details

Die Konstruktion aus schwarz lackiertem Multiplexholz wirkt überaus solide und lässt an der Road-tauglichkeit der Stagetrips keinerlei Zweifel aufkommen. Die multifunktionalen Kameraden besitzen ein asymmetrisches, trapezoides Profil. So liegen die Boxen im Monitorbetrieb sicher auf dem Boden und können in einem Winkel von 30° oder 40° aufgestellt werden können.

Die Frontplatte des Monitors ist leicht angerundet, ein schwarzes Lochgitter schützt die Schallwandler. Rechts und links sind zwei Tragegriffe in das Holzgehäuse eingelassen, im „rechten‟ Seitenteil (das ist natürlich relativ) sind Stativflansch, Anschlüsse und Bedienelemente verstaut. Beide Modelle sind diesbezüglich identisch ausgestattet. Auch kommt jeweils eine koaxiale Lautsprecheranordnung zum Einsatz, das heißt, das Hochtonhorn sitzt in der Mitte der Subwoofers. Dies verbessert das punktgenaue Abstrahlverhalten (60° x 60°) und reduziert Phasenfehler. Als Resultat kann der Hörer Schallquellen besser lokalisieren.

Stagetrip 10 und 12

In der Stagetrip 10 arbeitet ein 10-Zoll-Woofer und ein 1-Zoll-Hochtöner. Die Endstufe versorgt den Bassbereich mit 300 Watt und für das Horn stehen 100 Watt zur Verfügung. Die Stagetrip 12 beschäftigt einen 12-Zoll-Basslautsprecher sowie ein 1,35-Zoll-Horn. Der Bass wird mit 450 Watt befeuert, beim Horn bleiben es 100 Watt. Wie nicht anders zu erwarten, ist die Stagetrip 12 geringfügig größer und mit 16 kg gut 4 kg schwerer als die kleine Schwester.

Am Anschlusspanel entdecken wir zunächst eine verriegelbare XLR/Klinken-Kombibuchse. Sie kann über einen Druckschalter zwischen Mic- und Line-Empfindlichkeit umgeschaltet werden. Ein weiterer Drucktaster aktiviert das bei 120 Hz einsetzende Low-Cut-Filter. Direkt über dem Audioeingang wird das Eingangssignal über eine XLR-Buchse unmittelbar wieder herausgeführt. Eine gelbe LED dient als Übersteuerungsanzeige, ein griffiger Lautstärkeregler bestimmt den Wiedergabepegel der Box. Ein Wippschalter aktiviert den Monitor und die zugehörige grüne Status-LED. Strom erhält die Box über eine professionelle PowerCon-Verbindung, auch ein PowerCon-Ausgang ist vorhanden. Das nehmen wir ebenso erfreut zur Kenntnis, wie die von außen zugängliche Netzsicherung.

Pro & Contra

  • Attraktiver Preis
  • Guter Sound
  • Wedge- und Ständerbetrieb
  • Gutes Abstrahlverhalten
  • Verarbeitung

  • Seitliche Öffnung zur Membran

Gehört zu dieser Serie

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