Test
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14.07.2020

Numark Mixtrack Pro FX und Platinum FX Test

DJ-Controller

Kommandobrücke für Serato DJ

Numark Mixtrack Pro FX und Platinum FX Platinum sind zwei DJ-Controller für Serato, die auf dem Mixtrack Pro 3 (Release: 2015) bzw. Platinum (Release: 2016) basieren und mit ihren funktionalen wie optischen Facelifts Einsteiger-DJs fokussieren. Serato DJ Intro und ein Prime Loops Remix Tool Kit werden mitgeliefert, Serato Pro ist als kostenpflichtiges Update verfügbar. Augenscheinlichste Neuerung: Statt des spiegelsymmetrischen Layouts bedient sich das Produktentwicklungsteam der Player-Bauweise mit nahezu identisch aufgebauten Deck-Sektionen und es gibt zwei neue FX-Levers für sechs dedizierte Mixer-FX. Was hat sich noch getan? Lohnt sich ein Upgrade von einer Vorgängerversion?

Details

Raus aus dem Karton und ein Blick auf Controller und Dreingaben geworfen: Controller, USB-Kabel, Benutzerhandbuch, Beipackzettel, Serialcard und Aufkleber sowohl im Falle des Mixtrack Pro FX als auch im Falle des Mixtrack Platinum FX.

Beide Geräte messen 536 x 246 x 51 mm, der Platinum wiegt mit 2,4 kg etwa 100 g mehr als der Pro FX. Im Vergleich zu ihren Vorgängern sind sie damit nicht mehr so ultra-widescreen im Format, sondern etwas weniger breit und dafür tiefer, was zu begrüßen ist.

Beide Geräte beherbergen frontale Kopfhörerausgänge (6,3 mm und 3,5 mm Klinke). An der Rückseite befinden sich Master-Cinch-Ausgänge zur Verbindung mit den Desktop-Boxen, dazu gesellt sich die USB-Buchse für den Rechner und ein Mikrofonanschluss, ausgeführt als Standard-Klinke. Mikrofon- und Masterpegel werden mittels zweier Drehregler an den Außenflanken gesteuert. Ein Talkover- und Mikrofon-Einschaltknopf sind nicht zugegen.

Beide Controller sind – lässt man einmal die Jogwheels außen vor – ansonsten absolut identisch aufgebaut. Die jeweiligen Bezeichnungen „Performance DJ Controller“ und „Four Deck DJ Controller“ lassen ahnen, wo der Hase im Pfeffer liegt. Und tatsächlich eröffnet der Scratch-Button über Shift getriggert den Deck-Wechsel beim Platinum FX (nur mit Serato DJ Pro), wohingegen er beim Pro FX die Bleep-Funktion (Censor) innehat. 

Gemischt wird auf beiden Konsolen mittels Zweikanal-Mixer mit Dreiband-EQ und Kombifilter, Cross und Linefadern. Pegel lassen sich an einem etwas kurzen fünfschrittigen Channel-Metering ablesen, das nicht mehr wie bei den Paten „ampelfarben“, sondern Numark-typisch rot /weiß (peak) leuchtet. Eine Cuemix/Gain-Abteilung ermöglicht in Verbindung mit zwei Cue-Tasten das Vorhören auf dem Kopfhörer. In den Decks trifft man auf eine Transportsektion, große Jogwheels, Pitchfader und diverse Tasten, die dem DJ das nötige Rüstzeug für seine Mixsession an die Hand geben wollen. Geht der Plan auf?

Audiobeispiele

Pro & Contra

  • Funktions- und Layout-Update
  • einsteigerfreundlicher, funktionaler Workflow
  • angenehme Jogwheels und präzise Pitchfader
  • Effekthebel mit Hold- und Trigger-Funktion
  • ansprechendes Design

  • Pad-Modi beschnitten
  • Mikrofonweg ohne Einschaltknopf

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