Test
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10.02.2020

OMNITRONIC GNOME-202P Test

DJ-Mixer

Minimixer mit Bluetooth und MP3-Player

Omnitronic GNOME-202P ist ein kompaktes Mini-Mischpult mit zwei Kanälen, einem integrierten USB-Mediaplayer, Mikrofonanschluss und Bluetooth. Lautstärken- und  Frequenzregelung, einen Crossfader, ein Mini-Display, Bedientasten für die digitalen Audiozulieferer und natürlich die nötigen Ein- und Ausgänge bekommt ihr für gerade mal 59 Euro geboten. Kann, soll und will man damit wirklich mixen?

Details

Der Gnome-202P wird gut verpackt in einem Pappkarton mit Klarsichtfenster ausgeliefert, der unschwer erkennen lässt, in welcher Farbvariation der Mix-Zwerg die Omnitronic Fertigungsstätten verlassen hat. Möglich sind: rot, schwarz, grün, silber, gold – kein blau. Das gab’s auch bei dem Vorläufer nicht. Das Mikropult ist nämlich – auch wenn es vielleicht in Anbetracht der Maße seltsam klingt – der „große Bruder“ des GNOME 202 „ohne P“, der prinzipiell gleich aufgebaut ist, aber aufgrund der fehlenden Player-Einheit etwas günstiger und kompakter daherkommt. Das vorliegende Testgerät misst 10 x 6 x 27 cm, wiegt schlappe 800 g und steht rutschsicher auf vier großzügig dimensionierten, aufgeklebten Gummifüßen. Mit Strom versorgt wird der Testkandidat via 12 V DC, 500 mA Steckernetzteil.

Front und Backpanel

Verschraubt in ein solides eloxiertes Vollmetallgehäuse offeriert der Zweikanal-Mixer an seinem hinteren Anschlussfeld zwei Paar Line-Eingänge zum Anschluss externer Audio-Player, Klangerzeuger oder sonstigen Equipments. Klar könnte man hier Line-fähige Turntables anschließen, aber der kleine Mixer wirkt wie David gegen Goliath zwischen zwei Plattenspielern.Raus geht es – und zwar gleich zweimal – über den Master 1 und Master 2, ebenfalls Cinch. Der Master-Volume-Regler über dem Crossfader gibt den Pegel für beide Outputs vor. Nach einer 180-Grad-Drehung schaut man vorn auf die beiden 6,3 mm Klinkenbuchsen für den Kopfhörer und ein Mikrofon.

Bedienoberfläche

Auf der Bedienoberfläche ist quasi alles vorhanden, um mit dem Gnome DJ-typische Signalüberblendungen zu generieren. Jeder der beiden Kanäle verfügt über einen Gain-Regler und einen Zweiband-EQ zur Klanganpassung, dessen Mittelkerbe an der Potikappe gern hätte farblich markiert werden können – rot oder weiß zum Beispiel. Dazu kommt ein Crossfader.

Auf 12-Uhr-Position thront der MP3/BT-Player nebst Display und USB-Buchse, Typ A, der alternativ zu Line am Kanal 1 laufen kann und mit Tasten zum Starten/Stoppen, zur Titelwahl und zum Spulen antritt. Bluetooth ist auch an Bord. Hier wird das Protokoll Version 4.1 mit A2DP unterstützt

Pro & Contra

  • günstig
  • kompakt
  • Vollmetall-Chassis
  • integrierter USB/Bluetooth-Player
  • zwei Master-Outputs

  • Bluetooth-Reichweite und digitale Störgeräusche bei Verbindungsaufnahme
  • etwas kleines Display
  • weder LED-Meter noch Einschaltknopf

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