Test
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27.05.2020

Pearl Masters Maple Gum Stage Shellset Test

Vierteiliger Kesselsatz

Der G-Faktor

Mit dem Pearl Masters Maple Gum hat der japanische Hersteller eine neue Oberklassenkonfiguration auf den Markt gebracht. Die Mischung aus Ahorn und  Eukalyptusholz steht laut Pearl für modernen Sound mit deutlichem Vintage-Einschlag. Wir haben ein vierteiliges Stage Set zum Test bekommen. 

Die Masters Maple Gum Serie ist im aktuellen Katalog zwischen der Reference und der Masters Reserve Linie angesiedelt. Mit aktuell vier erhältlichen Oberflächen und drei Konfigurationen, - eine davon mit einer 20“ x 14“ Bassdrum - ist die Linie noch recht übersichtlich aufgestellt. Dazu gibt es eine Auswahl der gängigsten Einzeltrommeln sowie eine 14“ x 6,5“ große Snare, die uns allerdings nicht zum Test vorlag.

Details

Das Set besteht aus einer 22“ x 16“ Bassdrum und drei Toms in den Größen 10“ x 7“, 12“ x 8“ und 16“ x 16“. Die nur 5,4 Millimeter starken Kessel bestehen aus sechs Lagen, unterteilt in vier Lagen Maple und zwei Lagen Gumwood auf den Innenseiten, welches im Zusammenspiel mit den schwarzen Schrauben und Unterlegscheiben sehr ansehnlich wirkt. Die Kessel haben, im Gegensatz zu den Trommeln der Masters Maple Reserve Serie, keine Verstärkungsringe. Die Kesselgratung fällt im 45-Grad-Winkel nach innen ab, an den Außenkanten sorgt eine verrundete 60-Grad-Gratung für mehr Kontakt zum Fell. Unser Testset hat die Farbe Platinum Gold Oyster, dabei handelt es sich um eine Delmar USA Folie, die bis an den Auflagerand der Felle sauber mit einer Überlappung verklebt ist. Auch die lackierten, naturfarbenen Bassdrum-Reifen sind mit einem passenden Folien-Inlay versehen.

Entsprechend der Preisklasse kommen beim Masters Maple Gum nur die besten und aufwendig verchromten Hardware-Komponenten aus dem hauseigenen Baukasten zum Einsatz. Die Floortom-Brackets und Bassdrum-Füße kennt man aus der Reference-Serie. Letztere lassen sich mit einer Drehbewegung von Dornen auf Gummifüße umstellen. An den Toms sind acht (16“ Floortom) bzw. sechs CL Bridge Lugs aus Messing montiert. Die beiden Hängetoms haben die Optimount III-Halterung aus Aluminium montiert. Für das Floortom liegen drei Beine mit den bekannten Air Suspension Füßen im Paket, welche durch eine Aussparung für eine bessere Klangentfaltung sorgen. 

Alle drei Toms sind mit den bekannten Mastercast Gussreifen ausgestattet, was die Nähe zur Inspiration, - den 60er Gretsch Drums mit Maple/Gumwood-Kesseln - nochmals unterstreicht. Alle Stimmschrauben sind, wie gewohnt, aus Edelstahl gefertigt. 

Ansonsten fällt das Zubehör, bis auf ein Dämpfungskissen für die Bassdrum, recht übersichtlich aus. Es gibt weder Tomhalter noch sonstige Befestigungs-Hardware für die Hängetoms im Lieferumfang. Die Felle kommen von Remo USA, auf den Toms sind beidseitig Ambassador-Modelle aufgezogen (coated und clear), die Bassdrum hat zwei Powerstroke 3 Coated Felle montiert, wobei das Resonanzfell mit Pearl-Logo bereits mikrofontauglich mit einem Loch ausgestattet ist. 

Video

Audiobeispiele

Pro & Contra

  • makellose Verarbeitung
  • sehr gute Ansprache
  • dynamische, kontrollierte Sounds
  • leicht stimmbar
  • ideal für Studioarbeit

  • mageres Zubehör

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