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25.11.2016

 

 

Phonic Safari 1000 Lite Test

Akkubetriebener, tragbarer Aktivlautsprecher

Megaphon de Luxe!

Phonics Safari 1000 Lite vereint eine tragbare 50-Watt-Aktivbox mit einem Zweikanal-Mixer für Line-Signale und Mikrofone. Dem Paket liegt das Mikrofon DM-680 bei, was am Gehäuse arretiert werden kann. Per Tragegurt lässt sich die Safari 1000 Lite locker schultern. 129 Euro sind dafür fällig. Was der kleine Begleiter alles kann, lest ihr hier.

Details

Die Elektronik der Safari 1000 Lite inklusive Bedienelemente wurde auf der rechten Seite verstaut; auch die ausklappbare Öse zum Einhängen des mitgelieferten Mikrofons ist dort zu finden. Frontal ist ein 5,25-Zoll-Breitbandlautsprecher eingebaut, der durch ein stabiles Metallgitter geschützt wird.

Das Batteriefach mit dem Lithium-Akku (14,8 V, 6 Ah) befindet sich unter der Box, gleich neben dem M16-Gewinde für ein Mikrostativ. Das Fach ist mit einer Schraube gesichert, damit sich die Batterie nicht verselbstständigt. Die Laufleistung beträgt laut Hersteller 10 Stunden bei 80 % Last. Auf der Rückseite sitzen der Betriebsschalter und die Buchse für den Ladeadapter.

Wie ihre großen Geschwister aus der Safari-Serie hat die 1000-Lite ein schickes, kratz- und stoßfestes Polymergehäuse, an dem der Schultergurt angebracht werden kann. Dieser ist mit Karabinerhaken versehen, verfügt über ein hartes, rutschfestes Schulterpolster und lässt sich nicht in der Länge verstellen. Alternativ kann die 1,7 kg leichte und 170 x 156 x 280 mm (HxBxT) große Box per Handgriff getragen werden. Neben der Lithium-Batterie und dem Ladeadapter gehören ein Tragegurt, eine wasserfeste Schutzhülle und das Mikrofon DM-680 inklusive Spiralkabel (1 m) zum Lieferumfang.

Technik

Im geschlossenen Gehäuse arbeitet ein Class-D-Verstärker mit einer Leistung von 25 Watt RMS (50 Watt Spitze). Der Zweikanal-Mischer verfügt über einen Standard-Klinkeneingang für Mikrofone und Miniklinke für Line-Signale. Beide Kanäle sind via Gain-Regler einstellbar. An einem Miniklinken-Ausgang kann das Signal abgegriffen werden. Der Mixer besitzt eine fest verdrahtete Voice-Priority-Schaltung, die Line-Signale einem harten Ducking unterwirft, sobald das Mikrofon besprochen wird. Eine vierstellige LED-Kette zeigt den Ladezustand des Akkus und eine blaue LED informiert über den Betrieb der Safari 1000 Lite. Als Schmankerl gibt es einen Taster zum Aktivieren eines USA-Polizeisirenen-Sounds, hier schlicht "Alarm" genannt.

Pro & Contra

  • lange Akkulaufzeit
  • große Lautstärke
  • gute Sprachverständlichkeit
  • schönes Design
  • sehr leicht
  • guter Tragekomfort

  • Schultergurt nicht längenverstellbar
  • Voice-Priority nicht abschaltbar
  • schlechte Verteilung des Schalls
  • fehlender EQ im Mikrofoneingang

Gehört zu dieser Serie

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