Hersteller_Pioneer
Test
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02.05.2011

Pioneer DJM-2000 Test

Clubmixer

Vierkanal Clubmixer mit Multitouch-Farbdisplay

Wenn ich den Gedanken der eierlegenden Wollmilchsau ähnlich bedeutungsschwer auf ein technisches Gerät der Gattung DJ-Equipment übertragen sollte, müsste mich dieses Wunderding natürlich nicht mit Getränken versorgen und obendrein noch die Grundzutaten für das morgendliche Bacon & Eggs stellen. Nein, von dieser Mischpult-Lichtgestalt wünsche ich mir vielmehr hochkarätigen Sound, viele innovative Beat-gesteuerte Effekte samt Sampler und taktvariablen Loops, ein vollwertiges USB-Interface, Multi-PC-Unterstützung und einen eingebauten MIDI-Controller. Gibt’s nicht? - Gibt’s doch, denn all dies gehört zu den Ausstattungsmerkmalen meines heutigen Testkandidaten Pioneer DJM-2000.

Mit einer UVP von 2299 Euro reiht sich der Japaner preislich in die Top-Five der Vierkanal-Clubmixer ein, wo auch Ranes 68 (UVP 3964,68 €), Allen & Heaths Xone:DB (UVP 2616,81 €), Allen & Heaths Xone:4D (UVP 2081 €) und Denons X1700 (1799 €) gastieren. Bei seiner Entwicklung standen zahlreiche international erfahrene DJs, wie James Zabiela oder Roger Sanchez Pate. Wie es um die Qualität bestellt ist und ob die Umsetzung der vielen spannenden Features für Begeisterungsstürme in der Testredaktion sorgt, erfahrt ihr, wenn ihr weiterlest.

Audiobeispiele

Pro & Contra

  • Gut strukturiertes Layout
  • Hohe Qualität der Bedienelemente
  • Sehr gute Klangeigenschaften
  • Drei separate Effektsektionen
  • Multifrequenz Cross-Slider
  • Integrierter MIDI-Touch Controller
  • Netzwerkfähig mit kompatiblen Geräten und Computern
  • Kompetente Talkover-Funktion

  • Live-Sampler funktioniert nur mit Pioneer-Geräten.
  • MULTI-PC nur per LAN mit Recordbox und CDJs
  • Etwas hoher Preis
  • Grundsätzlich zwei identische MIDI-Pages
  • Keine Instant und Remix-FX fürs Mikro
  • Keine Scratch-Zertifizierung

Gehört zu dieser Serie

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