Test
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02.01.2019

Pioneer RB-DMX 1 Test

DMX-Interface

DMX-Interface für Lichtshows mit Rekordbox

Eine einfach zu bedienende Hardware/Software-Lösung zur individuellen Lichtsteuerung einer DJ-Performance, wer möchte das nicht besitzen? Pioneer DJ hat mit dem DMX-Interface RB-DMX1 ein Tool für Club-Betreiber und DJs im Sortiment, die ein leichtes Erstellen von Lichtshows, kombiniert mit einer guten Geräte-Datenbank, verspricht und dazu den individuellen Charakter des Performers unterstreichen möchte. Wie einfach funktioniert das in der Praxis? Wie einfach ist das Anpassen der Lichteffekte zum Track? Wie lässt sich ein Set an neue Venues? Das klären wir in diesem Test.  

Details

Bevor wir zum eigentlichen Test des Pioneer DJ RB-DMX1 beschäftigten, fällt der Blick auf das kleine Interface. Die Elektrik des RB-DMX1 ist in einem 3 mm starken nahtlosen Aluminiumgehäuse verbaut. Am 300 g schweren,  9 x 9 x 4,2 cm großen Gehäuse befinden sich eine DMX-Buchse, ein USB-Anschluss sowie ein Kensington-Lock. Ja, es ist für unterwegs klein und stabil genug, um noch Platz in der Laptop- oder DJ-Tasche zu haben und hinter der DJ-Booth ist es quasi unauffällig.

Auf der Geräteoberseite befindet sich zwischen der Beschriftung von USB und DMX-Out eine blaue LED, die bis zur Verbindung mit der Rekordbox-Software blau blinkt. Die Software selbst läuft solide, auch wenn das USB- bzw. DMX-Kabel erst noch gesteckt werden müssen. Da es mit allen DMX-512-Geräten kompatibel ist, kann es leicht in ein bestehendes Lichtsetup integriert werden. Der geringe Stromverbrauch von 500 mA lässt sogar die Verwendung eines passiven USB-Hubs zu.

Alle Anschlüsse sind solide verarbeitet und das gesamte Gehäuse macht einen sehr wertigen Eindruck. Im Lieferumfang befindet sich neben dem Interface mit USB-Kabel noch eine Rekordbox-Lizenz, die allein schon einem Gegenwert von 139 Euro entspricht.

Die Box selbst wird erst ab Rekordbox 5.1 unterstützt und es empfiehlt sich, vor der Benutzung ein Update einzuspielen. Die aktuelle Version liegt bei 5.4.2 und dürfte einige Bugfixes und eine aktualisierte Fixtures-Library enthalten. Auf die Fixtures-Library kommen wir noch im Praxisteil zurück. Das Interface selbst soll mit den Controllern DDJ-1000, DDJ-RZX, DDJ-RZ, DDJ-XP1 und XDJ-RX kombinierbar sein. Wir haben zum Test einen Einsteiger-Controller, den DDJ-400 angeschlossen und festgestellt: Es funktioniert auch damit. 

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Pro & Contra

  • leichtes Erstellen von Lichtshows
  • gute Gerätedatenbank
  • einfaches Anpassen der vordefinierten Lichtshow an neue Venues
  • einfaches Editieren von Fixtures
  • keine Beeinträchtigung beim Auflegen
  • geringe Systemvoraussetzungen

  • nicht mit weiteren Geräten kaskadierfähig
  • Leuchten-Support könnte umfangreicher sein

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