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Test
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23.10.2010

Roland KC110 Test

Kleiner Mann ganz laut?

Dass Roland nicht nur wohlklingende Synthesizer entwickeln kann, sondern auch vom Verstärkerbau Ahnung hat, haben die Japaner mit der legendären Jazz-Chorus-Serie und den beliebten Cube-Modellen schon vor Jahrzehnten eindeutig bewiesen. Der kleine KC-110 rundet die aktuelle Palette an Keyboardamps nach unten hin ab und verspricht dem Tastenspieler mit zahlreichen Features Flexibilität und Hörgenuss zum günstigen Preis.

Als Ausstattung bietet der „Kleine“ drei Eingangskanäle plus zusätzlichem Aux-In, einen Line-Out, Stereo-Hall und Stereo-Chorus. Die 30W-Endstufe soll den Sound im „echten“ Stereobild zutage fördern und kann entweder über ein Netzteil oder über Batterien mit Strom versorgt werden. Zumindest diese Fakten klingen nicht schlecht und sind für uns auf jeden Fall ein Grund, uns einmal etwas näher mit dem Objekt der Begierde auseinanderzusetzen.

Audiobeispiele

Pro & Contra

  • Umfangreiche Ausstattung
  • Reichhaltige Anschlussmöglichkeiten
  • Geringes Gewicht
  • Ausklappbarer Bügelfuß
  • Batteriebetrieb bis zu 8 Stunden
  • Durchsetzungsfähiger Sound
  • Einfache Bedienung und Handling

  • Endstufe erreicht schnell ihre Grenzen
  • Überbetonung der oberen Mitten
  • Fehlende Mittenbearbeitung
  • Effekt wirkt global auf alle Kanäle
  • Fehlende Batterieanzeige
  • Verringerung der Leistung im Batteriebetrieb

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