Hersteller_Roland Electronic_Beats
Test
3
25.07.2017

Fazit
(4.5 / 5)

Mit dem SE-02 haben Roland und Studio Electronics einen sehr vielseitigen Monosynth mit einem bemerkenswerten Sound erschaffen. Nicht nur durch seine drei vollwertigen, analogen Oszillatoren erinnert er von der Struktur her stark an den Minimoog, ist aber ausdrücklich keine Kopie und setzt sich mit vielen Details wie der XMOD-Sektion, dem flexiblen LFO und dem Delay auch klanglich deutlich von einem reinen Nachahmer ab. Der Sound ist umwerfend: druckvoll, geradlinig und bemerkenswert vielseitig. Dazu kommt ein ausgewachsener Step Sequencer, der sämtliche Syntheseparameter aufzeichnen kann. Das Konzept, einen so ausgewachsenen Analogsynthesizer in einem derart kleinen Gehäuse unterzubringen, fordert einige Kompromisse in der Bedienung und wird den einen oder anderen Kritiker auf den Plan rufen – die winzigen Potis werden sicherlich nicht jedem gefallen. Dies beeinflusst aber keineswegs den tollen Sound und die diversen Möglichkeiten, ihn zu formen und zu modulieren. Mit seinen Möglichkeiten, seinem Klang und seiner Flexibilität setzt der Roland SE-02 angesichts des bemerkenswert günstigen Preises neue Maßstäbe und kann es auch mit dem einen oder anderen deutlich teureren Synthesizer mühelos aufnehmen.

  • PRO
  • sehr guter Sound
  • drei vollwertige Oszillatoren
  • vielseitige Modulationsmöglichkeiten
  • XMOD-Sektion
  • vielseitiger Step Sequencer mit Aufzeichnung aller Syntheseparameter
  • USB Audio
  • CV/Gate-Inputs, analog Trigger In/Out
  • günstiger Preis
  • CONTRA
  • erschwerte Bedienung durch Miniatur-Format
  • Abstimmung einiger Potis/Parameter (evtl. Problem des getesteten Prototyps)
  • FEATURES
  • Klangerzeugung: analog, monophon
  • 3 Oszillatoren (Schwingungsformen: Dreieck, Sägezahn steigend / fallend, 3 Varianten Rechteck/Puls)
  • XMOD-Sektion (Filter FM, Oszillator FM, PWM)
  • Rauschgenerator
  • Filter: 24dB Tiefpass mit Resonanz
  • 2 Hüllkurven (ADS mit zuschaltbarem Release)
  • LFO mit Sample & Hold
  • Delay (digital)
  • Preset Patches: 384 (128 x 3 Bänke)
  • User-Speicher: 128 Patches
  • 16 Step Sequencer mit Parameteraufzeichnung, Gate Time und Glide pro Step
  • 128 Patterns
  • Song-Modus
  • MIDI-Synchronisierung von LFO, Delay und Sequencer Timing
  • Anschlüsse: Kopfhörer, Mono Line Out, External In, CV In, Gate In, Filter CV In, Trigger In/Out, MIDI In/Out, USB
  • USB-Audio zur direkten Audio-Aufzeichnung in der DAW
  • Stromversorgung: externes Netzteil
  • Maße (BxTxH): 300 x 128 x 46 mm
  • Gewicht (exkl. Netzteil): 950 g
  • inkl. Handbuch und Netzteil PSB-1U
  • kompatibel mit Keyboard Roland K-25m und Boutique Dock DK-1
  • PREIS
  • UVP: 659 Euro
  • Straßenpreis Juli 2017: 599 Euro
Veröffentlicht am 25.07.2017

Video

Audiobeispiele

Pro & Contra

  • sehr guter Sound
  • drei vollwertige Oszillatoren
  • vielseitige Modulationsmöglichkeiten
  • XMOD-Sektion
  • vielseitiger Step Sequencer mit Aufzeichnung aller Syntheseparameter
  • USB Audio
  • CV/Gate-Inputs, analog Trigger In/Out
  • günstiger Preis

  • erschwerte Bedienung durch Miniatur-Format
  • Abstimmung einiger Potis/Parameter (evtl. Problem des getesteten Prototyps)

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