Hersteller_Roland
Test
4
03.04.2010

Roland TD-4KX Test

Real Feel kost` nicht viel

Wie es der Zufall will, überlege ich seit einiger Zeit, ein Zimmerchen schlagzeugtauglich zu machen, um gemütlich üben zu können, ohne gleich die lieben Nachbarn als Freunde zu verlieren. Erste Aufgabe: die Trittschalldämmung. Meine Idee sind diese schwarzen Matten, die man zum Dämmen der richtig tiefen Frequenzen auch unter Schiffsmotoren legt. Die amüsierte Antwort vom Akustiker, den ich zurate gezogen habe: “Ja, das funktioniert - wenn du so schwer bist wie ein Schiffsmotor“. Die Variante, die in meinem Fall eher zum Zuge käme, sieht so aus: Eine Lage Latten im Karree, die Zwischenräume mit Mineralwolle füllen, eine Lage Verlegplatten obendrauf, noch mal Latten, 8cm Sand, wieder Verlegplatten, dann Wände draufstellen ... oder vielleicht doch lieber ein elektronisches Schlagzeug?
Wie praktisch, dass just in diesen Tagen das Roland TD-4 zum Test bei mir angeliefert wird. Mal schauen, ob mir das gute Stück den Einsatz schwerer Baumaschinen und diverse Großeinkäufe beim Baumarkt ersparen kann.


Das TD-4 ist Rolands untere Mittelklasse und liegt preislich zwischen dem großen Bruder TD-9 und dem Einsteiger Set HD-1. Im Gegensatz zur All-in-One-Lösung des „kleinen“ HD-1 sind das Soundmodul und die Pads des TD-4 für die Montage an Rolands Rack-Klassiker MDS-4 ausgelegt, was größere Vielseitigkeit und damit individuelle Aufbaumöglichkeiten bietet. Das TD-4 ist in zwei Ausführungen erhältlich, als TD-4K und TD-4KX. Der Unterschied zwischen den beiden Sets besteht in der Bestückung der Tompads. Während das TD-4K mit den bekannten PD8-Gummipads ausgestattet ist, bekommt man beim TD-4KX gegen Aufpreis alle Tompads mit „Mesh Heads“, also Gewebefellen, auf die ich später noch einmal zurückkomme. Hier aber erst einmal der Blick auf die Einzelheiten.

Audiobeispiele

Pro & Contra

  • gute Verarbeitung
  • Mesh Heads bieten sehr gutes Spielgefühl
  • sehr leichte Bedienbarkeit des Soundmoduls
  • sinnvolle Übungsfunktionen (Coach Modus)
  • Mehrzonen-Pads
  • vernünftiges Preis–Leistungsverhältnis

  • etwas lautes Bassdrum-Pad
  • Natursounds nicht ganz realistisch

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