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05.08.2020

Samples der Woche: Damage 2, Wendel From Mars, Harmonic Songbird

Samples der Woche: In dieser Woche ist Damage 2 von Heavyocity natürlich eines der Highlights. Ein Sample-Monster-Paket, das eurer Festplatte einigen Speicherplatz abverlangt und euch mit krassen Drums bis an das Ende der Tage (oder bis zum nächsten Update) versorgt. Dagegen ist das Wendel From Mars ein Winzling, aber trotzdem nicht weniger interessant. Harmonic Songbird hat nichts mit Vögeln zu tun, sondern vielmehr mit Gitarren, die euch Synthesizer-Klänge bescheren. Den Abschluss macht wieder ein kostenloses Instrument – da bleibt sich diese Rubrik treu. Bis nächsten Mittwoch!

In diesem Sammelartikel findet ihr weitere Empfehlungen!

Heavyocity Damage 2

Heavyocity Damage 2

Über 40.000 Samples, 60 GB Daten – das ist schon eine Ansage! Wenn ihr epische Drum- und Percussion-Sounds sucht, seid ihr bei Damage 2 mit Sicherheit an der richtigen Adresse. Die Aufnahmen entstanden bei Skywalker Sound, bei diesem Namen kommt direkt eine gewisse Ehrfurcht auf. Fast 1600 Quellen wurden mit diversen Mikrofon-Setups aufgenommen, „gewöhnliche“ Instrumente kamen dafür weniger zum Einsatz. Mit über 200 Snapshots, die in 20 Kategorien aufgeteilt sind, bekommt ihr genug Auswahl für die Arbeit. Designer für Ensemble, Kit und Loops bieten vielfältige Optionen für die Sound-Gestaltung. Das MIDI Performance Tool ermöglicht euch das Erzeugen von Crescendi und weiteren Artikulationen. Der Inhalt und die Features sind so umfangreich, dass wir eigentlich einen ganzen Artikel dafür bräuchten. Guckt euch mal die Videos an und besucht die Website des Herstellers für weitere Details.

Damage 2 läuft mit dem kostenlosen Kontakt 6.2.2 Player oder der Vollversion. Durch die Datenkomprimierung von Native Instruments nimmt die Library 24,58 GB auf euerer Festplatte ein. NKS wird unterstützt. Zur Einführung bezahlt ihr 299 US-Dollar statt 399 US-Dollar. Wer die Vorversion besitzt, spart weitere 100 US-Dollar.

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Samples From Mars Wendel From Mars

Wendel From Mars

Wendel Jr. ist ein ziemlich obskures Gerät aus den frühen 80ern, das der Hersteller partout nicht als Drum-Machine oder Drumcomputer bezeichnen wollte, sondern stattdessen lieber Drum Replacer nannte. Egal, welchen Namen sich der Hersteller dafür ausgedacht hat, 36 Jahre später nimmt sich Samples From Mars dieses Gerät vor, besorgt sich 20 der zugehörigen Cartridges und erstellt ein umfangreiches Sample-Paket. Ein Teil der in diesem Pack enthaltenen Samples versucht den Charakter des Originals so präzise wie möglich einzufangen, bei dem anderen Teil hat sich Samples From Mars wie gewohnt mit dem edlen Equipment des Studios ausgetobt.

Neben den 1536 WAV-Samples, die in 24 Bit und 96 kHz / 44,1 kHz vorliegen, bekommt ihr auch ein paar vorbereitete Kits und einige Patches für die gängigen Software-Sampler sowie MPC1000, MPC2500, MPC Live und MPC X geliefert. Je nach Auflösung benötigt ihr 292 MB (96 kHz) oder 166,7 MB (44,1 kHz) auf der Festplatte. Die Preise richten sich ebenfalls nach der Auflösung und sind jeweils für kurze Zeit reduziert. Das geht bei 17,40 US-Dollar los (regulär 29 US-Dollar).

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Sonic Zest Harmonic Songbird

Sonic Zest Harmonic Songbird

Nein, Harmonic Songbird hat nichts mit Vögeln zu tun, stattdessen mussten eine Fender Telecaster und Les Paul herhalten. Und davon quasi auch nur die Obertöne, die hier als Layer für Synthesizer-Sounds dienen. In der Kombination ergibt sich ein Klangerzeuger, der sich besonders für interessante Texturen und modulierte Klänge eignen soll. Durch vier Round Robins bleibt der Sound abwechslungsreich, eine Effekt-Engine hilft euch beim Aufpolieren.

Harmonic Songbird funktioniert nur mit der Vollversion von Kontakt 5.8.1 oder neuer. Der Download ist 0,4 GB groß. 40 US-Dollar verlangt der Hersteller.

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Kostenlos: SampleScience Pianotone 600

SampleScience Pianotone 600

Was wäre diese Rubrik nur ohne SampleScience? Diese Woche haben wir dem Hersteller wieder ein schönes kostenloses Plug-in zu verdanken. Das Jen Pianotone 600 ist ein elektronisches Keyboard aus den 70ern, das hier für die Samples herhalten musste. Wie immer bietet der Hersteller ein paar Features an, um die Sounds noch ein bisschen zu manipulieren. Dazu gehören ein Multi-LFO, ein Reverb-Effekt, Hoch- und Tiefpassfilter sowie Kontrollen für die Amplitude Range (das originale Instrument hat nicht auf Velocity reagiert). Drei Voice-Modi bietet euch Pianotone 600 außerdem an.

In dem Paket sind 10 MB Samples enthalten, die in 16 Bit und 44,1 kHz vorliegen. Das Plug-in ist als VST, VST3 und AU für Windows und macOS (High Sierra und Mojave) erhältlich. Bei dem Produkt handelt es sich um Donationware. Ihr könnt es kostenlos herunterladen, aber auch freiwillig einen kleinen Betrag bezahlen.

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Videos und Soundbeispiele

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