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Test
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26.04.2013

Samson Rubicon R6A und Subwoofer R10S Test

Aktiver Nahfeldmonitor und Subwoofer

Auf gute Nachbarschaft 2.1

Die Samson Rubicon R6A sind aktive Nahfeldmonitore mit Bändchen-Hochtöner für den kleinen Geldbeutel. Der passende und preislich ebenfalls vorteilhafte Subwoofer bietet darüber hinaus eine eigene Fernbedienung und reichlich Leistungsreserven. Ob und wie gut man mit den Beiden arbeiten kann, gibt es im Folgenden zu untersuchen.

Details

Der aktive Zwei-Wege Nahfeldmonitor Samson Rubicon R6A ist mit enem 6,5 Zoll Tieftontreiber und einem „Folien-Bändchen“ für den Hochtonbereich in 2-Zoll Größe ausgestattet. Klassen-typisch werden beide Treiber von separaten Endstufen versorgt und mit aktiver Filtertechnik bei 3 kHz vorher getrennt. Dem Tieftontreiber stehen dabei 75 Watt (RMS) Leistung zur Verfügung, der Hochtöner bekommt 25 RMS-Watt spendiert. Das sind im Übrigen dieselben Leistungswerte, wie sie auch bei der größeren und mit 8-Zoll Tieftontreiber ausgestatteten Rubicon R8a zu finden sind. 

Die Bauform greift auf das bewährte Bassreflex-Prinzip zurück, wobei der entsprechende, frontseitige Port als „Schlitz“ ausgelegt und unter dem „Bassteller“ zu finden ist. Mit Maßen von 380 x 235 x 255 mm (HxBxT) und 8 kg Einzelgewicht gehört das im Paar gehandelte R6a Stereo-Setup zu den mittelgroßen Kalibern.

Der passende R10S Subwoofer ist natürlich ebenfalls aktiv. Er verfügt dabei über 150 Watt Leistung an dem 10-Zoll großen Woofer, wiegt ca. 14 kg und ist 406,4 x 323,85 x 342,9 mm groß. Eine Besonderheit stellt die mitgelieferte Fernbedienung dar, mit der die Systemlautstärke und der Subwooferpegel bequem fernbedient und Dim, Mute und Bypass aktiviert werden können.

Der sichtbare Teil aller Treiber-Chassis ist aus schwarzem Kunststoff und mit einer roten Deko-Linie versehen. Selbstverständlich finden sich an allen Geräten Status LEDs - der Subwoofer verfügt dabei sogar über eine kleine Aussteuerungsanzeige. Weiterhin besitzt er auch Spikes, um den Sub akustisch etwas vom Untergrund zu entkoppeln und um den Bassport, welcher sich an der Unterseite einfindet, Platz zum atmen zu lassen.

Mit der frei einstellbaren, aktiven Frequenzweiche kann der Trennpunkt zwischen Subwoofer und angeschlossenen Satelliten eingestellt werden. Das bedeutet, dass alle Frequenzen unterhalb der Trennfrequenz über den Subwoofer und alle anderen über die Satelliten wiedergegeben werden. Dieses Filter ist als Poti an der Subwoofer-Rückseite zwischen 40 und 150 Hz einstellbar. An den Rubicon R6a selber finden sich hingegen keine weiteren Bassfilter.

Anschlussseitig verfügen der Subwoofer und die 2-Weg Monitore sowohl über -10dBV Line-Level RCA , als auch über +4dBu Line-Level XLR-Verbindungen. Die Speaker bieten sogar noch jeweils einen Klinkenanschluss für Audioübertragungen und ein nicht gerastertes Level-Poti. Mit einem weiteren, gerasterten Poti kann an den Speakern eine Höhenanhebung bzw. Absenkung vorgenommen werden. Dabei stehen folgende vier Möglichkeiten in Form einer Art „Shelving“ ab ca. 4 kHz zur Verfügung: -2 dB, 0 dB (neutral), + 2 dB und + 4 dB. Dass sowohl Subwoofer und Monitore über einen Stromanschluss und Hauptschalter verfügen, kann man sich sicherlich denken.

Die zusätzliche Klinkenbuchse am Sub ist nicht für Audio gedacht, sondern für einen Footswitch reserviert, mit dem man den Subwoofer komfortabel von den Satelliten bypassen kann. Die Pegelsteuerung am Subwoofer geschieht digital über kleine Taster an der Vorder- und Rückseite.

Die Gehäuse sind übrigens alle aus MDF gefertigt und foliert. Die Rückseiten mit den Anschlüssen und die Endstufen-Abdeckung sind aus Metall. Da gibt es nichts zu meckern, nur die aufgebrachten Gummi-Logo-Aufkleber muten etwas billig an, auch weil sie leicht schief in den Versenkungen kleben. 

Pro & Contra

  • Äußerst günstiger Preis
  • Detaillierter, transparenter Gesamtklang
  • Lineare Abstimmung
  • R6a und R10S passen sehr gut zusammen

  • Grundrauschen
  • „Billige“ Fernbedienung des Subwoofers

Gehört zu dieser Serie

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