Test
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14.05.2019

Praxis

Der Showtec Aircone Q6 WDMX wird einfach aufgestellt. Dann befestigt man den Stoff des Aufsatzes mit Klettband auf dem Sockel. Nun noch den Aircone in den Strom verkabeln und schon kann's losgehen.  

Die Betriebsarten

Der Showtec Airone Q6 WDMX kann im Stand-Alone-Betrieb genutzt werden. Dann benötigt man lediglich einen Stromanschluss. Möglich sind Festeinstellungen von Farbe und Ventilatorstärke, Musiktaktung und Automatik-Programme. Darüber hinaus ist der Party-Effekt per DMX angesteuerbar. Er arbeitet dann auch im Master-Slave-Modus. Last but not least kann ein Aircone als Sender dienen und per wireless DMX Steuerungsdaten an weitere Aircones, die als WDMX-Empfänger fungieren, übermitteln. So ist es beispielsweise möglich, eine Kette von Aircones in einem Empfangsbereich aufzubauen, einen als Transmitter zu programmieren und damit kabellos alle weiteren Aircones als Receiver anzusteuern. Allerdings wirkt die auf dem Aircone installierte WDMX-Antenne nicht sehr stabil. Sie wackelt erheblich beim Ausklappen.

Die Menüführung und Bedienung

Am Gerät selbst navigiert man mit den Tasten Mode, Setup, Up und Down durchs Menü. Gut für eine unauffällige Optik des Bedienfeldes ist, dass das Display automatisch nach 60 Sekunden ohne Eingabe erlischt. Um die Anzeige wieder sichtbar zu machen, betätigt man einfach eine der vier Tasten. Bei manueller Bedienung kann man nicht nur aus vielen Auto-Programmen wählen, sondern auch statische Farben und die Empfindlichkeit des eingebauten Mikrofons fein nuanciert einstellen. Aussuchen kann man darüber hinaus aus vier Dimmerkurven.

Sogar das Verhalten bei DMX-Ausfall ist wählbar. Die WDMX-Steuerung wird mit der Function-Taste oberhalb des Displays geregelt. Per DMX, zum Beispiel mit einem Lichtpult, lassen sich die Farben, Programm, Sound to Light, die Programmgeschwindigkeit, Audioempfindlichkeit und der Ventilator ebenfalls einstellen.

Helligkeit, Farben und weitere Features

Häufig und als erstes nutzen wird man vermutlich die Einstellung der Ventilatorgeschwindigkeit „Fan“. Denn der Ventilator gibt abhängig von seiner einstellbaren Stärke einiges an Geräusch von sich. Auf höchster Stufe hat man es in 2 m Abstand von der Leuchte immerhin mit einem Lautstärkepegel von durchschnittlich 65 dB zu tun. Da man in Innenräumen selten einer steifen Brise standhalten muss, kann man den Ventilator getrost herunterregeln. Auf der niedrigsten Ventilatorstufe fiel die Säule im Test jedoch zusammen, obwohl der Klettverschluss bündig geschlossen war. Auf Stufe 2 verursachte der Aircone – wieder in 2 m Abstand zum Gerät gemessen – immerhin noch 49 dB durchschnittlich. Für einen ruhigen Sitzplatz in einem Restaurant wäre dieser Lüfterpegel immer noch zu hoch. Auffallend ist, dass nicht nur die übliche LED-Farbmischung möglich ist. Vielmehr werden außer Rot, Grün und Blau, Weiß und Stroboskop auch Gelb und UV-Licht angeboten.

Pro & Contra

  • auffällige Dekoleuchte
  • einfache Verbindung mehrerer Aircones mit WDMX
  • Omega-Brackets für schnelle Aufhängung
  • einfacher Aufbau
  • geringer Energieverbrauch im Verhältnis zur Größe des Lichtobjekts
  • abwechslungsreiche Einsatzmöglichkeiten durch austauschbare Aufsätze

  • deutliche Betriebsgeräusche
  • keine Angabe zum Brandverhalten der Säule
  • wacklige Antenne
  • keine Bedienungsanleitung beiliegend

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