Test
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02.10.2017

Showtec Shark Beam FX One und Showtec Shark Spot One Test

Moving Heads

Retro-Effekte mit innovativer Technik

Der Shark Beam FX One und Shark Spot One von Showtec verfolgen ein einfaches Konzept: Kompakte und einfach zu bedienende Lichteffekte, die Profis und Amateure gleichermaßen gut in die Lichtshow einbinden können. Der Beam FX One soll laut Hersteller für Retro-Disco-Gefühl sorgen. Dafür tritt er mit einer endlos rotierenden Linse an und ist mit drei 40 W starken LEDs bestückt. Außerdem an Bord: ein motorisierter Zoom. Der Shark Spot One wiederum besitzt eine 60 Watt starke LED. Zur Ausstattung gehören ein Drei-Facetten-Prisma und rotierbare Gobos. Schauen wir uns an, wie das Konzept in der Praxis aufgeht.

Details

Beide Vertreter der Shark-Serie sind Leichtgewichte. Sie bringen bei ähnlicher Bauart gerade mal sechs Kilogramm auf die Waage. Ebenso kompakt fallen die Abmessungen aus: Der Beam FX One misst 250 x 170 x 350 Millimeter (BTH). Der Spot One ist noch etwas kleiner. Schon beim Auspacken hinterlassen die Lampen einen soliden Eindruck. Gehäuse, Ausleger und Chassis bestehen aus flammfestem Kunststoff und Metall. Sämtliche Komponenten sind haltsicher verschraubt. Bühnenüblich sind die Geräte in schlichtem Schwarz gehalten.

Köpfchen

Der Kopf ist bei beiden Scheinwerfern kantenfrei abgerundet. Auffällig sind die vorbildlich gesetzten Kühlschlitze. Ebenfalls interessant, weil nicht unbedingt üblich: Schrauben gibt es ausschließlich dort, wo sie nach praktischen Maßstäben hingehören. Alles servicefreundlich auf den Punkt gebracht. Blickt man dem Shark FX One ins Gesicht, trifft man auf drei fünfeckige Aussparungen mit je einer LED, integriert in eine kreisrunde Platte aus Hartkunststoff. Diese Platte bildet die Basis für den motorisierten Zoom im Zusammenspiel mit der endlos rotierenden Linse. Der etwas kleinere Bruder präsentiert sich demgegenüber als lupenreiner Spot.

Die Arme des Kopfträgers verlaufen in nahezu rechteckigem Winkel von unten nach oben. Mechanische Fliehkräfte werden auf diese Weise reduziert. Unterstützt wird dies beim Beam FX One durch das stimmige Größen- und Gewichtsverhältnis von Kopf und Chassis. Der Spot One zeigt hier leichte Schwächen, zumal das Chassis kleiner ist und das Gerät dadurch ein wenig kopflastig ist.

Chassis und Co.

Das leicht versenkte, rückseitige Anschlussfeld beherbergt dreipolige DMX-In und –Out, IEC-Anschlüsse für Stromzufuhr und Stromweiterleitung und ein Kühlgitter für den integrierten Lüfter. Der Shark Spot One besitzt keinen Strom-Output. An den Seiten des Chassis‘ kehren die Auslassschlitze für die Belüftung wieder. Auf dem ebenfalls versenkten Frontpanel ist das OLED-Display mitsamt Bedientastern verbaut, außerdem das Mikrofon sowie der Receiver für die IR-Remote. Keine Frage, die Sharks machen auch optisch was her.

Pro & Contra

  • simple Bedienung
  • kompakte Maße
  • unkomplizierte Synchronisation
  • Mehrfachfunktion (Beam FX One)
  • abwechslungsreiche Gobos (Spot One)

  • Geräuschentwicklung in Relation zur Größe
  • Preis (Beam FX One)
  • ungünstige Gewichtsverteilung (Spot One)

Gehört zu dieser Serie

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