Hersteller_Softube Software
Test
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24.03.2011

Softube Vintage Amp Room Test

Klassikerampsoftware

Virtual Metal

Verfolgt man die Interviews mit Gitarristen auf bonedo, dann fällt auf, dass die Frage nach dem Studio-Equipment meist identisch beantwortet wird, ganz gleich, ob von Slash, Satriani, Mustaine oder den Jungs von My Chemical Romance. Meist sind die altbewährten Ampklassiker von Fender, Vox oder Marshall am Start, die Garanten für einen vernünftigen Clean-, Crunch- und Overdrivesound. Aber nicht nur bei den Großen sieht die Amp-Abteilung so aus, auch in vielen kleinen Studios weiß man, dass ein solider Basis-Sound die beste Grundlage für eine Produktion bildet.

Natürlich spielen Gitarre, Gitarrist und Amp die Hauptrolle, aber daneben gibt es weitere Faktoren, die für den Gesamtsound extrem wichtig sind und entscheidend zum Gelingen einer Produktion beitragen. Dazu gehören Lautsprecher und Mikrofone, die den Klang abnehmen, und natürlich auch der Raum, in dem sich alles abspielt.

Bei den Herstellern einschlägiger Software hat sich in dieser Disziplin einiges getan und neben der Replikation von Gitarrenverstärkern widmet man sich auch mehr und mehr den oben genannten Faktoren. Wurde man vor noch nicht allzu langer Zeit mit einer Unmenge an Ampsimulationen und Effekten zugeschüttet, sind es heute weniger und ausgesuchte Modelle, bei denen man versucht, eine optimale Recordingsituation möglichst originalgetreu und präzise abzubilden. Das Vintage Amp Room Plug-In fällt genau in diese Kategorie. Wie nahe seine Ergebnisse der Realität kommen und ob die Klangqualität überzeugt, das ist die große Frage.

Audiobeispiele

Pro & Contra

  • Einfache Bedienung
  • Plug-In benötigt wenig CPU-Speicher

  • Ansprache, reduzierte Wiedergabe des dynamischen Spektrums der Gitarre
  • Reglerdarstellung undeutlich (Blackface Amp)
  • Preis

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